Ertragslage

2/2     zurück

Im Geschäftsbereich Crossvision verzeichneten wir mit unseren Produkten einen Zuwachs beim Lizenzumsatz um 106 Prozent auf 13,8 Millionen Euro (Vj.6,7 Millionen Euro). Auch das Lizenzgeschäft unseres Geschäftsbereichs ETS entwickelte sich positiv: Hier erzielten wir eine Umsatzsteigerung von 26,7 Millionen Euro auf 33,1 Millionen Euro - ein Zuwachs von 24 Prozent.

Wartungsgeschäft von Währungseffekten geprägt

Nach erfreulichen Zuwächsen im Wartungsgeschäft im vergangenen Geschäftsjahr war die Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2007 in beiden Geschäftsbereichen verhalten: Der in Euro ausgewiesene Wartungsumsatz von 44,5 Millionen Euro lag um 6 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres (47,5 Millionen Euro). Rund 5 Prozent davon sind allein auf die Währungsumrechnung zurückzuführen. Hier lässt der starke Euro insbesondere unsere hohen Umsätze in den USA und Südafrika geringer erscheinen. Ein positiver Einmaleffekt, der den Umsatz im ersten Quartal 2006 stark nach oben getrieben hatte, ist ein weiterer Grund für den Rückgang im Quartalsvergleich. Bereinigt um diese Effekte wäre für das erste Quartal 2007 ein leichter Zuwachs bei den Wartungsumsätzen auszuweisen. Wir werden in den kommenden Quartalen den Vertriebsfokus auf das Wartungsgeschäft ausweiten und rechnen im zweiten Halbjahr 2007 mit einer besseren Entwicklung des Wartungsgeschäfts.

Dienstleistungsgeschäft stabil Das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich - trotz retardierender Restrukturierungseffekte in den Ländern Spanien, Frankreich und Deutschland - leicht positiv: Hier übertrafen wir mit 32,6 Millionen Euro die Umsatzzahlen aus dem Vorjahr in Höhe von 32,2 Millionen Euro um 1 Prozent.

Im Geschäftsbereich Crossvision erhöhten sich die Dienstleistungsumsätze, und zwar von 13,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal um 17 Prozent auf 15,9 Millionen Euro im ersten Quartal 2007. Der Geschäftsbereich ETS verzeichnete beim Dienstleistungsgeschäft mit minus 11 Prozent hingegen einen Umsatzrückgang auf 16,7 Millionen Euro (Vj. 18,7 Millionen Euro).

Umsatz in wesentlichen Ländern

Unsere Kernmärkte trugen deutlich zum Umsatzwachstum bei: In den USA und Kanada steigerten wir den Umsatz um 9,0 Prozent auf 31,2 Millionen Euro. Rund 20 Millionen Euro erlösten wir in Spanien, 10 Prozent mehr als im Vorjahr. In Deutschland verzeichneten wir mit 16,2 Millionen Euro ein Plus von 19 Prozent, im Vereinigten Königreich wuchs der Umsatz um 10 Prozent auf 11,2 Millionen Euro. Sehr deutlich legten wir in der Region JACA (Japan, Asien, China, Australien) zu: Der Umsatz stieg hier um 30 Prozent auf 11,2 Millionen Euro und ist ein deutlicher Beleg für unsere erfolgreiche internationale Wachstumsstrategie.

Weitere Verbesserung der EBIT-Marge

Das operative Ergebnis (EBIT) steigerten wir in den ersten drei Monaten um 16 Prozent auf 25,0 Millionen Euro (Vj. 21,5 Millionen Euro) - und das, obwohl wir Einmalkosten in Höhe von ca. 5 Millionen Euro zu tragen hatten. Parallel zum EBIT erhöhte sich auch die operative EBIT-Marge um über einen Prozentpunkt auf 20 Prozent. Das erneute Ergebniswachstum resultiert zum einen aus dem überproportionalen Anstieg im margenstarken Lizenzgeschäft und zum anderen aus unseren kontinuierlichen Anstrengungen im Bereich von Kosten- und Prozessoptimierung.

Ergebnisbeiträge der Segmente

Zum ersten Mal hat der Geschäftsbereich Crossvision einen ausgeglichenen Ergebnisbeitrag geleistet (nach minus 5,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum) und ist damit auf gutem Weg zu einer höheren Profitabilität. Die Herstellkosten sind um 28 Prozent auf minus 19,8 Millionen Euro gestiegen (Vj. 15,5 Millionen Euro), was auf das wachsende Dienstleistungsgeschäft sowie den Einsatz von Fremdprodukten in der Crossvision Suite zurückzuführen ist. Die Vertriebskosten sind leicht rückläufig, aber weiterhin auf hohem Niveau. Sie betragen verglichen mit dem Gesamtumsatz 45 Prozent und sind damit im Vorjahresvergleich um 17 Prozentpunkte gesunken.

Der Segmentbeitrag des Geschäftsbereiches ETS stieg von 51,3 Millionen Euro auf 53,9 Millionen Euro, dies entspricht einem Wachstum von 5 Prozent. Die um 14 Prozent verringerten Herstellkosten sind das Resultat eines geringeren Dienstleistungsvolumens. Die Vertriebskosten stiegen um 15 Prozent auf 16,1 Millionen Euro in Folge von Marketingkampagnen für Zusatzprodukte.

Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie legen zu

Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich im Berichtszeitraum von 14,4 Millionen Euro um 23 Prozent auf 17,7 Millionen Euro. Mit 0,63 Euro (Vj. 0,51 Euro) verzeichnete das Ergebnis je Aktie einen Anstieg um 24 Prozent - und das, obwohl sich mit 28,3 Millionen durchschnittlich knapp 240.000 Aktien mehr im Umlauf befanden als im ersten Quartal 2006.

zurück

weiterfÜhrende Informationen

Investor Relations

News

Presse

Geschäftsbericht 2006

Download PDF-Version

Download 1. Quartalsbericht 2007

Download starten