Pressemitteilung

Absatzschwäche in Amerika bewirkt Umsatzrückgang im Schlussquartal 2011, trotz starken Wachstums in Europa

  • Umsatz im Gesamtjahr 2011 auf Vorjahresniveau
  • Geschäftsbereich BPE: starkes Wachstum in Europa kompensiert Umsatzrückgang in den USA
  • Geschäftsbereich ETS: allgemeine Kaufzurückhaltung bei Kunden verhindert Ausgleich des erwarteten strukturellen Umsatzrückgangs in Brasilien
  • Q4 Gesamtumsatz ca. 8 bis 10 Prozent (währungsbereinigt) unter Vorjahr
  • Der Gewinn nach Steuern wird in Höhe von 45 bis 50 Mio. Euro erwartet

Darmstadt, Deutschland, 10.01.2012

Die Software AG, Darmstadt (Frankfurt TecDAX: SOW) hat auf Basis einer ersten Konsolidierung der Umsatz- und Ergebnisschätzungen der Konzerngesellschaften im 4. Quartal 2011 einen Gesamtumsatz in Höhe von ca. 290 bis 295 (Vj. 326,7) Mio. Euro erzielt. Währungsbereinigt liegt der Gesamtumsatz damit um ca. 8 bis 10 Prozent, der Lizenzumsatz mit 90 bis 95 (Vj. 127,7) Mio. Euro ca. 25 bis 27 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Im Wachstumssegment BPE (innovative Software für Integration und Prozessautomation) konnte der Lizenzumsatz im Berichtsquartal im deutschsprachigen Markt und in der Region EMEA um ca. 40% gesteigert werden. Dieser Erfolg wurde jedoch durch einen signifikanten Umsatzrückgang in den USA kompensiert, so dass der Gesamtumsatz des Geschäftsbereichs mit 145 bis 148 Mio. Euro währungsbereinigt in etwa auf Vorjahreshöhe liegt.
„Wir sind zuversichtlich, dass unsere BPE-Strategie auch in Amerika erfolgreich sein wird und BPE der entscheidende Wachstumstreiber für die Software AG bleibt”, so Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG. „Wir haben in 2012 in der Region DACH ein Wachstum von über 30 Prozent im Bereich BPE-Lizenzen erzielt und haben Schritte eingeleitet, um weltweit ein vergleichbares Wachstum zu erreichen. Der starke, weit über dem Marktdurchschnitt liegende Anstieg des Lizenzumsatzes in den Regionen DACH und EMEA bestätigt unsere Strategie.“

Im Geschäftsbereich ETS blieb der saisonal übliche Umsatzschub im 4. Quartal aus. Vermutlich hat die prognostizierte Konjunkturabschwächung dazu geführt, dass Kunden Restbudgets anders als in normalen Jahren nicht in Kapazitätserweiterungen investiert haben. Deshalb konnte der erwartete strukturell bedingte Umsatzrückgang in Brasilien (die Übernahme der dortigen Kunden in den Direktvertrieb wurde in 2010 abgeschlossen) nicht wie geplant kompensiert werden, obwohl die Vorjahreswerte im ETS Lizenzumsatz in Europa erreicht und in den USA sogar übertroffen wurden. In der Folge schwächte sich im 4. Quartal der Gesamt-Umsatz im Geschäftsbereich ETS gegenüber der stabilen Entwicklung in den ersten neun Monaten auf ca. 100 bis 103 (Vj. 133,2) Mio. Euro ab; mit ca. 83 bis 85 (Vj. 115,9) Mio. Euro lag der ETS- Produktumsatz unter dem Vorjahreswert, der zusätzlich von außergewöhnlich großen Vertragsabschlüssen geprägt war.
Der Geschäftsbereich ETS wird auch weiterhin mit nachhaltigem Ergebnis und Cashflow einen wesentlichen Beitrag zu unserer Unternehmensentwicklung leisten“, erläuterte Arnd Zinnhardt, Finanzvorstand der Software AG in der heutigen Analysten Telefonkonferenz. „Trotz der Ergebnisse des vierten Quartals konnten sowohl Konzernumsatz als auch Ergebnis das Niveau von 2010 halten, das ein historisches Rekordergebnis der Unternehmensgeschichte darstellte.“

Die geringeren Lizenzeinnahmen schlagen auf Grund der im Konzern etablierten umsatzabhängigen Vergütungsstrukturen nicht voll auf das Ergebnis durch. Die Software AG erwartet deshalb für das 4. Quartal 2011 einen Gewinn nach Steuern in Höhe von ca. 45 bis 50 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2011 erreicht die Software AG einen Gesamtumsatz von knapp 1,1 Mrd. Euro und liegt damit währungsbereinigt auf Vorjahresniveau. Der Produktumsatz (Lizenzen und Wartung) verzeichnet im Geschäftsbereich BPE ein Wachstum von ca. 6 bis 7 Prozent und im Bereich ETS einen Rückgang um 9 bis 10 Prozent.

Der Gewinn nach Steuern wird für das Gesamtjahr 2011 in etwa auf Vorjahreshöhe (175, 6 Mio. Euro) erwartet.
 

(in Mio. €)

Q4 2011 vorläufig

Q4 2010

∆ %

∆ % acc

BPE Produktumsatz

97 bis 100

100,2

0% bis -3%

-1% bis -2%

ETS Produktumsatz

83 bis 85

115,9

-27% bis -28%

-26% bis -27%

Gesamtumsatz

290 bis 295

326,7

-10 bis -11%

-8% bis -10%

Nettoergebnis

45 bis 50

64,7

-23% bis -30%

n/a

Die vollständigen Ergebniszahlen wird die Software AG am 24. Januar 2012 veröffentlichen.

 

Über Software AG
Software AG ist weltweit führend im Bereich Business Process Excellence. Seit über 40 Jahren steht unser Name für Innovation: Adabas, die erste transaktionale Hochleistungsdatenbank, ARIS, die erste Plattform zur Analyse von Geschäftsprozessen, und webMethods, der erste B2B-Server und die erste SOA-basierte Integrationsplattform. Wir liefern unseren Kunden Produkte, Lösungen und Services für das Geschäftsprozessmanagement (Business process management - BPM), die sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit bei niedriger Total-Cost-of-Ownership auszeichnen und die vollständige Lieferkette abdecken. Unsere branchenführenden Marken ARIS, webMethods, Adabas, Natural, CentraSite und IDS Scheer Consulting fügen sich zu einem einzigartigen Portfolio zusammen. Wir bieten Software und Services für den Entwurf von Prozess-Strategien sowie das Design, die Implementierung und die Überwachung von Prozessen, SOA-basierte Integration und Datenmanagement, prozessgesteuerte SAP-Implementierung sowie strategische Prozessberatung und Dienstleistungen.

2010 erzielte die Software AG einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Mit unseren mehr als 5.400 Mitarbeitern beliefern wir über 10.000 Kunden in 70 Ländern weltweit. Unser umfangreiches Angebot an Software und Services ermöglicht unseren Kunden, ihre Geschäftsergebnisse schneller zu erreichen. Die Software AG hat ihren Hauptsitz in Deutschland und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE 0003304002 / SOW).

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