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Software AG startet deutschlandweites Universitätsprogramm

Darmstadt, 15.05.2007

  • Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan begleitet Programmstart im Rahmen eines Unternehmensbesuchs
  • Das „University Relations Program“ umfasst u.a. Projekte/Seminare, Gastvorträge, regelmäßige Treffen beteiligter Akteure und Unternehmensbesuche
  • Software AG sieht im „University Relations Program“ ein Instrument, dem IT-Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zahl der SOA-Experten soll bis 2010 verdreifacht werden
  • Pilotprojekte erfolgreich an der Hochschule Darmstadt und der TU Darmstadt gestartet

Der Vorsitzende des Vorstands der Software AG Karl-Heinz Streibich startete im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan, der Präsidentin der Hochschule Darmstadt, Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch und der Leiterin des Fachgebiets IT-Sicherheit an der TU Darmstadt und des Darmstädter Fraunhofer Instituts Sicherheit in der Informationstechnologie (SIT) Prof. Dr. Claudia Eckert das „University Relations Program“. Das Programm beinhaltet mehrere aufeinander aufbauende Module. Neben Gastvorträgen, Unternehmensbesuchen sowie Austauschplattformen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll vor allem das zentrale Seminarprojekt Wirkung zeigen. Ein Ziel ist es, die Zahl der Experten für den Wachstumsmarkt serviceorientierte Architektur (SOA) zu verdreifachen. Hochschule Darmstadt (h_da) und Technische Universität (TU) Darmstadt spielen dabei als renommierte „Standortuniversitäten“ am Hauptsitz der Software AG eine Schlüsselrolle.

„Wir brauchen in Deutschland attraktive Studienbedingungen, um mehr junge Talente für die IT- und Ingenieursberufe zu begeistern. Auch die Unternehmen müssen die Chance ergreifen, sich für ihren Fachkräftenachwuchs stark zu machen. Die Software AG startet hier eine beispielhafte Initiative“, sagte Bundesforschungsministerin Schavan. Nach den neuesten Zahlen des BITKOM besteht gerade bei IT- und Ingenieursberufen ein akuter Fachkräftemangel. Durch die steigenden Anforderungen der Unternehmen an Absolventen sollen langfristige Kooperationen es Hochschulen ermöglichen, modernste Methoden und zukünftige Technologietrends der Wirtschaft in bestehende Lehre und Forschung zu integrieren. An diesem Punkt setzt das Programm an: Während die Weiterbildung der Mitarbeiter bei der Software AG seit einigen Jahren durch eine Corporate University gewährleistet wird, soll die nun gestartete Initiative Aktivitäten im Hochschulsektor bündeln, um Absolventen besser auf die Anforderungen der Unternehmen vorzubereiten. „Aus unternehmerischer Sicht war dieser Schritt nur konsequent. Investitionen in die Ausbildung während des Studiums sichern uns die künftige Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt. Gerade im Wachstumsmarkt SOA braucht Deutschland mehr als die derzeit 1000 Experten. Die Software AG unterstreicht damit ihre führende Position auf dem SOA-Markt und sichert damit die Entwicklung und den Absatz innovativer Software Produkte,“ betonte Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG. Die Präsidentin der Hochschule Darmstadt Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch ergänzte: „Ich weiß es zu schätzen, dass ein bedeutendes Unternehmen wie die Software AG mit dem „University Relations Program“ die Erkenntnis so engagiert umsetzt, dass Kooperationen zwischen Hochschulen und Wirtschaft in Zeiten beschleunigter Innovationszyklen und angesichts des demographischen Wandels für beide Seiten gewinnbringend und eine Investition in die Zukunft unseres Landes sind.“

Kern des Programms ist die Vergabe kostenloser Lizenzen der Produkte der Software AG – Crossvision-Suite, Adabas, Natural, Tamino - an deutsche Hochschulen sowie die Bereitstellung eines kompletten Business-Case-Szenarios, in dem Studierende in Projektgruppen mit Hilfe von Experten der Software AG an möglichen SOA-Lösungen arbeiten. Darüber hinaus ergänzen Konferenzen, interdisziplinäre Diskussionsrunden zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Firmenbesuche sowie Gastvorlesungen von Software AG-Experten verschiedenster Fachrichtungen das Programm. Damit möchte man den langfristigen, interdisziplinären und dialogorientierten Charakter des Programms unterstreichen. Die Software AG rechnet mit einem Gesamtvolumen (Marktwert) des Förderprogramms von mindestens 50 Millionen Euro. 

SOA bedeutet serviceorientierte Architektur. Kern dieses stark wachsenden Trends ist die Modernisierung und Integration bestehender individueller Softwaresysteme von Firmen und Institutionen. Unterschiedlichste Programme und Anwendungen können so untereinander verbunden und etwa mit modernen Eingabemasken versehen werden. Roland Berger beziffert das weltweite Marktvolumen für SOA-Anwendungen auf ca. 40 Mrd. Euro im Jahr 2010. Da SOA kein reines IT- Thema ist, sondern einen business-orientierten Ansatz verfolgt, zielt das Projekt der Software AG darauf ab, auch IT-fremde Lehrstühle mit einzubeziehen, um interdisziplinäre Teams bilden zu können. „Die Software AG treibt SOA als führendes Unternehmen konsequent voran. Das deckt sich hervorragend mit der Forschungskompetenz der TU Darmstadt. Seit Ende 2006 existiert ein deutschlandweit bislang einzigartiges SOA-Kompetenz-Zentrum an der TU. Deshalb sehen wir für beide Partner hohe Synergien in einer zukünftig noch wesentlich intensiveren Zusammenarbeit in diesem, für den Standort Deutschland entscheidenden Feld“, sagte Prof. Dr. Claudia Eckert. 

Die beiden im Sommersemester gestarteten Pilotprojekte an der Hochschule Darmstadt und der TU Darmstadt werden aus solchen interdisziplinären Projektteams gebildet. Die Projekte sollen in der Testphase gewährleisten, dass mögliche Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können. Für die zweite Phase, die im Wintersemester 2007/2008 startet, haben schon 54 Lehrstühle Interesse signalisiert. Das Programm steht grundsätzlich allen interessierten Universitäten offen. 

Anfang März 2007 haben die Software AG und die Hochschule Darmstadt eine Strategische Partnerschaft vereinbart. In diesem Rahmen wollen beide Partner ihre Beziehungen in einer Vielzahl von Feldern ausbauen. Dazu gehören etwa die Gebiete des jetzt vorgestellten „University Relations Program“. Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern wird in den kommenden Jahren aber weit darüber hinaus gehen.

Software AG | Uhlandstraße 12 | 64297 Darmstadt | Deutschland
Software-Technologie, die den Wert unternehmensweiter IT-Systeme steigert. 
Die Software AG gehört zu den Weltmarktführern bei unternehmenskritischen Softwareinfrastruktur-Lösungen, die auf offenen Standards beruhen. Sie ist führend bei serviceorientierten Architekturen (SOA) und unterstützt ihre Kunden dabei, leistungsfähige Unternehmensanwendungen zu entwickeln, ganz besonders in heterogenen IT-Umgebungen. Die Produkte Adabas, Crossvision, Natural und Tamino helfen mehr als 3.000 Kunden, das volle Potenzial ihrer IT auszuschöpfen und den Wert ihrer bestehenden Systeme zu steigern. Mit der Technologie der Software AG entwickeln Unternehmen flexible Geschäftsanwendungen und –prozesse, steigern den Wert und verlängern die Lebensdauer ihrer Kernsysteme, verwalten effektiv ihre Unternehmensdaten und kontrollieren und steuern ihre serviceorientierte Architektur.

Die Software AG hat mehr als 35 Jahre internationale Erfahrung und ist mit 2.700 Mitarbeitern in 70 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Deutschland und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE 0003304002 / SOW). 2006 erzielte die Software AG einen Umsatz von 483 Millionen Euro.

Kontakt:
Software AG
Norbert Eder
Vice President Corporate Communications
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Fax: +49 6151 92-1444
press@softwareag.com
http://www.softwareag.com
oder:
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Paul Hughes
Director Media Relations
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