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PRESSEMITTEILUNG

Konsens im KONSENS-Verbund

Dataport, IT-Dienstleister für Steuerverfahren in sechs Bundesländern, das Bayerische Landesamt für Steuern und die Software AG kooperieren in Sachen Steuerverwaltungs-Software.

Hannover, Deutschland, 13.03.2014

Seit 2004 arbeiten die Landesfinanzverwaltungen der 16 Bundesländer und des Bundes an der schrittweisen Modernisierung und Weiterentwicklung einer einheitlichen Software für die Steuerverwaltung (KONSENS).

Für die IT-Dienstleister der Länder bedeutet dieses Vorhaben auch eine Zunahme an Komplexität der eingesetzten Lösungen bzw. Applikationen. Dataport als IT-Dienstleister für sechs Bundesländer hat darüber hinaus den individuellen Bedürfnissen jedes seiner Trägerländer Rechnung zu tragen und parallel für eine Verschlankung seiner internen Prozesse zu sorgen.

Mit der Software AG ist Dataport daher im Jahre 2011 eine Kooperation eingegangen, die bei der Lösung dieser Herausforderungen unterstützt. Durch eine gemeinsame virtuelle Organisation für Forschung und Entwicklung sind so Lösungskomponenten entwickelt worden, die insbesondere den Bedürfnissen des Mehrländerbetriebes Rechnung tragen.

Nun erfolgt ein weiterer Schritt in der evolutionären Vorgehensweise: Mit dem Bayerischen Landesamt für Steuern tritt ein weiterer ‚gewichtiger‘ Partner dieser Kooperation bei. Denn Bayern ist Mitglied der IT-Steuerungsgruppe des KONSENS-Verbundes und maßgeblich an der Entwicklung der bundeseinheitlichen Steuerprogramme beteiligt.

Die neue Software stellt hohe Anforderungen an den Betrieb. Verarbeitungssicherheit und die Gewährleistung eines performanten Betriebes sind hierbei eine gemeinsame Herausforderung für Dataport und das Bayerische Landesamt für Steuern. Gemeinsam mit der Software AG halten die beiden Rechenzentren die Kooperation für einen strategisch wichtigen Schritt.

Ziele der gemeinsamen Vorgehensweise sind:

  • Sicherer und performanter Betrieb
  • Senkung der Kosten 
  • Entwicklung gemeinsamer Standards für Dataport und das Bayerische Landesamt für Steuern.

Die Partner planen, weitere Teilnehmer für den Verbund zu gewinnen.

Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, zu den Perspektiven dieser Kooperation: „Dataport betreibt die Steuer-IT für insgesamt sechs Bundesländer. Die Konsolidierung der in der Steuerverwaltung genutzten IT ist ein zukunftsweisendes Modell – ebenso die Weiterentwicklung der Fachverfahren im Verbund. Die Aufgaben der Steuerverwaltungen sind im Kern dieselben; arbeiten wir zusammen, können wir mehr erreichen als allein. Kooperationen sind  hierzu der richtige Weg. Mit dem Bayerischen Landesamt für Steuern haben wir einen Partner gefunden, der eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung der Steuerverfahren einnimmt. Zudem stellt das Landesamt ähnlich wie Dataport die Produktionssicherheit für tausende von Arbeitsplätzen in der Finanzverwaltung sicher. Von einer Zusammenarbeit werden alle Beteiligten profitieren. Über weitere Partner würden wir uns freuen.“

Paul König, Vizepräsident des Bayerischen Landesamts für Steuern und Leiter des IuK-Bereichs, unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Vorhabens: „In Zeiten der Konzentration von IT-Dienstleistern stellt die länderübergreifende Kooperation den entscheidenden Erfolgsfaktor dar, um die Herausforderungen einer anspruchsvollen und komplexen Steuerverwaltung erfolgreich zu bewältigen. Bayern als größter Entwicklungsstandort im KONSENS-Verbund freut sich, mit starken Partnern wie Dataport und der Software AG noch intensiver zu kooperieren. Gerade durch den Schulterschluss mit Dataport als erfahrenen und verlässlichen Partner in der länderübergreifenden Zusammenarbeit, können gemeinsam innovative und zukunftsorientierte Wege zugunsten des gesamten KONSENS-Verbundes beschritten werden.“


Firmenporträts

Bayerisches Landesamt für Steuern/Rechenzentrum
Das Rechenzentrum im Bayerischen Landesamt für Steuern ist der zentrale IT-Dienstleister der bayerischen Steuerverwaltung sowie Betreiber zentraler Verfahren im KONSENS-Verbund. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen Steuer, eGovernment-Verfahren und ELSTER, sowie dem Betrieb weiterer öffentlich-rechtlicher Applikationen. Das Serviceportfolio ist auf die Anforderungen der Staatsverwaltung ausgerichtet und umfasst sowohl Standarddienstleistungen und Basis-/Infrastrukturkomponenten als auch kundenspezifische IT-Lösungen. Der Fokus liegt dabei auf einer sicheren und leistungsfähigen IT-Infrastruktur sowie einem effizienten Betrieb der IT-Systeme und Fachverfahren. Zu den maßgeblichen Standards gehören insbesondere eine standortübergreifende Infrastruktur sowie Daten-, System- und Serverdienste, die alle Belange der Hochverfügbarkeit bis hin zur K-Fall-Steuerung umfassen.
Weitere Informationen über das Bayerische Landesamt für Steuern finden Sie online unter: www.lfst.bayern.de.

Dataport
Dataport ist ein Full Service Provider für Informationstechnik der Verwaltung. Träger sind die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie der kommunale „IT-Verbund Schleswig-Holstein“. Dataport ist der einzige IT-Dienstleister der deutschen Verwaltung, der gemeinsam von Bundesländern und Kommunen getragen wird. Dataport ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, hat 2.080 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 2012 einen Umsatz von 336 Mio. Euro.
Weiterführende Informationen unter: www.dataport.de



Über Software AG
Die Software AG (Frankfurt TecDAX: SOW) hilft Unternehmen, ihre Geschäftsziele schneller zu erreichen. Mit den Technologien des Unternehmens für Big Data, Integration und Geschäftsprozessmanagement steigern Unternehmen ihre Effizienz, modernisieren ihre Systeme und optimieren ihre Prozesse, um qualifizierte Entscheidungen zu treffen und einen besseren Service zu erbringen. Seit mehr als 40 Jahren steht das Unternehmen für Innovationen, die sich am Nutzen für den Kunden ausrichten. Mit den Produktfamilien Adabas-Natural, ARIS, Alfabet, Apama, Terracotta und webMethods ist das Unternehmen führend in 14 Marktsektoren. Die Software AG beschäftigt über 5.200 Mitarbeiter in 70 Ländern und erzielte 2013 einen Umsatz von rund 973 Millionen Euro (IFRS, ungeprüft).

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