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Deutsche Blogbeiträge

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Reality Check? Genau das.
Schauen Sie mal weg von Hypebegriffen und hin auf die reale Welt. Lesen Sie, welche tatsächlichen Erfolge echte Menschen in realen Unternehmen haben. Beteiligen Sie sich an anregenden, aufschlussreichen Diskussionen und erkennen Sie, was Sie für Ihr Unternehmen mitnehmen können.

Ausgewählte Beiträge unseres englischen Blogs stellen wir Ihnen hier auf deutsch zur Verfügung.

Mit Process Performance Management die richtigen Schlüsse aus Ihren KPIs ziehen

John Bates | 20.05.2014

Prozess-Performance-Management


Die Optimierung der Geschäftsabläufe hat in allen Unternehmen eine hohe Priorität: Transaktionen sollen beschleunigt, der Kundenservice verbessert und die Effizienz gesteigert werden. Gemessen wird dies anhand von Kennzahlen oder Key Performance Indicators (KPIs); maßgeblich für die Ausführung der Prozesse sind die ERP-Systeme des Unternehmens.

Zur Optimierung des Geschäftsbetriebs ist es aber nicht damit getan, Vergleichs-KPIs zu untersuchen. Diese sagen nur etwas über das Ergebnis aus, nicht jedoch über die Geschäftsprozesse selbst. Deshalb ist Process Performance Management (PPM) so wichtig, um den Geschäftsbetrieb zu optimieren und mit vorhandenen ERP-Systemen einen maximalen Nutzen zu erzielen.

Fast jedes große Unternehmen stößt beim Geschäftsprozess-Management mit ERP-Systemen an Grenzen. Gartner schätzt, dass bis zu 75 Prozent der ERP-Projekte ihre Ziele verfehlen. Ein Hauptgrund dafür ist: Wenn Prozesse einmal implementiert sind, können Unternehmen nicht feststellen, wo die Prozesse abbrechen. Das heißt, das Unternehmen erreicht nicht die angestrebte Leistung, kann aber nicht erkennen, wo Verbesserungen erforderlich sind.

Dieses Problem löst PPM sofort. Angenommen Ihr Unternehmen will einen bestimmten KPI verbessern, beispielsweise den Order-to-Cash-Zyklus verkürzen (aktuell liegt er bei zwei Tagen, angestrebt wird ein halber Tag). Alle Details des Prozessdesigns und der Prozessimplementierung sind bekannt, aber es gibt keinerlei Informationen zur Prozessausführung. Sie wissen nicht, welches die größten Hindernisse im Prozess sind und inwiefern sie dazu führen, dass KPIs nicht erreicht werden.

Auf den Sport übertragen würde das bedeuten: Sie sollen die Leistung des Fußball-Werksteams verbessern, aber alles was Sie über das Team wissen sind die Ergebnisse der letzten Saison. Sie haben das Team noch nie spielen sehen, und Sie kennen seine Leistung auf dem Platz nicht. Eine unlösbare Aufgabe!

Um aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen, müssen Sie die Prozessausführung verstehen. Das ist die Aufgabe von PPM. PPM ist der einzige Weg, die erforderliche Transparenz herzustellen, und sie ist ein unverzichtbarer Schritt auf dem Weg zum digitalen Unternehmen. Wenn beispielsweise 95 Prozent Ihrer Prozesse schnell und planmäßig ausgeführt werden, könnten Sie mit einem Instrument, das die 5 Prozent der unzureichend ausgeführten Prozesse erkennt, einen enormen Nutzen erzielen.

Mit PPM verfolgen Sie, wie die Ist-Geschäftsprozesse Ihres Unternehmens ausgeführt werden: Sie identifizieren und dokumentieren Prozesse automatisch (Prozess-Discovery) und analysieren Daten in Ihrem ERP-System mithilfe von Data-Mining. So erkennen Sie Engpässe und können dort mehr Ressourcen bereitstellen oder Änderungen vornehmen. Anhand der Analysen machen Sie langsame Prozesse aus, die nicht wie erwartet ausgeführt werden, und effizienten, schnellen Abläufen im Weg stehen.

Dank der Erkenntnisse über die Unternehmensprozesse, die sie mit PPM gewinnen, sinkt der Bedarf an zusätzlicher externer Beratung. Darüber hinaus besteht kaum noch die Notwendigkeit, das vorhandene ERP-System komplett auszutauschen, vielmehr können Sie sich auf die Bereiche konzentrieren, bei denen tatsächlich Verbesserungsbedarf besteht. 

Die Software AG bietet PPM im Rahmen ihres Portfolios für Intelligent Business Operations an. Erfahren Sie, wie Sie mit PPM „Ihren Prozessen Beine machen“!

       

       

Big Data – Verantwortungsvoll und Nachhaltig?

Steffen Lorenz | 16.04.2014

Big Data Showcase


Big Data ist derzeit eines der ganz heißen Themen in der IT, weil Unternehmen zur Transformation in ein Digitales Unternehmen Big Data verarbeiten müssen. Neben der Bereitstellung der technischen Möglichkeiten zur schnellen Verarbeitung sehr großer Datenmengen steht dabei die Frage im Raum, wie verantwortungsbewusst mit diesen Daten umgegangen werden kann. 

Das Motto „Datability“ der CeBIT 2014 griff genau diese Sensibilität auf – auf der einen Seite entstehen schon heute riesige Datenmengen. Auf der anderen Seite müssen wir einen Weg finden diese Daten verantwortungsbewusst zu verarbeiten. Das Kunstwort Datability bezeichnet die Fähigkeit, große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit verantwortungsvoll und nachhaltig zu nutzen. Genau diese Datability muss von Unternehmen und Behörden umgesetzt werden. 

Die Software AG hat für ihren CeBIT Presse-Showcase das Szenario eines Kunden gewählt, der schon heute große Datenmengen verantwortungsvoll verarbeitet und damit einen nachhaltigen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft stiftet. 

Der Showcase mit dem Titel „Smart Big Data“ zeigt, wie ein holländischer Informationsdienstleister Daten von Schiffen und Häfen in Echtzeit verarbeitet. Das Unternehmen nutzt Big Data, um die Voraussetzungen zu identifizieren, unter denen der Kapitän auf langsame Fahrt gehen und dadurch Treibstoff sparen und so die Umweltbelastung senken kann. 

Verantwortungsvoller und nachhaltiger, also langfristig nützlicher Umgang mit Big Data ist also heute schon möglich. Wir sollten versuchen, Big Data als positive Entwicklung und als Chance zu begreifen und nicht als Bedrohung. Erste vielversprechende Beispiele gibt es und weitere werden folgen.
 

Auf Youtube gibt es ein kurzes Video zu diesem Presse-Showcase:
https://www.youtube.com/watch?v=uNVuvqvw1s4

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