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Software AG GB 2012, deutsch

SOFTWARE AG | GESCHÄFTSBERICHT 2012 142 DARSTELLUNG DER WESENTLICHEN EINZELRISIKEN Wir erläutern aus der Gesamtheit der im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements identifizierten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken. Umfeld- und Branchenrisiken Marktrisiken Marktrisiken bestehen unter anderem in den unterschiedli- chen konjunkturellen Entwicklungen einzelner Länder bezie- hungsweise Regionen. Die technologische Evolution der einzelnen Sektoren der IT-Industrie kann die jeweiligen Geschäftspotenziale der einzelnen Geschäftsbereiche beein- trächtigen. Der ausgewogene Umsatzmix bei der Software AG reduziert allerdings die Abhängigkeit von einem einzel- nen geografischen oder fachlichen IT-Teilmarkt. Das Unter- nehmen vermarktet Technologien, die einen weitgehend branchenunabhängigen Einsatz finden. Damit besteht keine Konzentration auf einzelne Kunden. Mit technischen Inno- vationen und einem wachsenden Integrationsangebot, das die Einbindung von Mainframebasierten-Applikationen bein- haltet, fördern wir die Flexibilität von vorhandenen IT-Infra- strukturen, erzielen erhebliche Kostenreduktionen und sichern uns damit langfristig eine breite Kundenbasis. Die Return on Investment-Zeiten sind für unsere Kunden mit durchschnittlich 12 bis 24 Monaten gering. Daher bieten sich unsere neuen Produkte auch in konjunkturellen Schwäche- phasen zur Bewältigung des marktbedingten Kostendrucks an. Unsere Software wird beim überwiegenden Teil unserer Kunden für geschäftskritische Anwendungen verwendet, die schwer austauschbar sind. Daher ist der Umsatzstrom, ins- besondere aus den Wartungsleistungen, stabil. Das weitere Strategisches Risikomanagement (RCM) Das strategische Risikomanagementsystem setzt sich aus einem zentralen interdisziplinären Konzernteam, das in sei- ner Funktion an den Finanzvorstand berichtet, sowie den risikoverantwortlichen Mitarbeitern (Risikopaten) zusam- men. Für das Überwachen und Managen der identifizierten strategischen Risiken ist jeweils eine für das entsprechende Fachgebiet verantwortliche Führungskraft als Risikopate zuständig. Die Risikobewertung erfolgt nach einem einheit- lichen Bewertungssystem. Das Bewertungssystem berück- sichtigt dabei die Erwartungswerte der Auswirkungen der Risiken auf das Konzern-EBIT. Die mögliche Höhe der EBIT- Auswirkung wird für die nächsten drei Jahre betrachtet. Die sich daraus ergebende Risikomatrix umfasst neun Bewer- tungsstufen. Alle strategischen Risiken werden mit diesen Risikopunkten einheitlich bewertet. Alle Verantwortungsträ- ger des Konzerns sind dafür verantwortlich, neu erkannte strategische Risiken an das zentrale Konzernteam zu melden, das seinerseits den Vorstand informiert, um mögliche Bewäl- tigungsstrategien zu beraten. Das zentrale Konzernteam berichtet regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung der erkannten Risiken an den Vorstand. Sicherstellung der Wirksamkeit des Risikomanage- mentsystems und des internen Kontrollsystems Das Risikomanagementsystem (RMS) und das Interne Kon- trollsystem (IKS) werden durch die Interne Revision regel- mäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft. Bei Bedarf werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die dann zentral imple- mentiert beziehungsweise deren Einführung zentral über- wacht werden. Rechnungslegungsrelevante Kontrollprozesse werden regelmäßig durch die Bereiche Corporate Finance und Corporate Controlling intern überprüft und neuen Ent- wicklungen angepasst.

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