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Software AG GB 2012, deutsch

SOFTWARE AG | GESCHÄFTSBERICHT 2012 146 Länder, in denen auch die Umsätze getätigt werden. Aus diesem Grund ergeben sich Währungsrisiken und -chancen für die Konzernumsatzerlöse. Den Umsätzen in Landeswährung stehen jedoch auch Aufwendungen in gleicher Währung gegenüber. Diese natürliche Absicherungsbeziehung wird in den USA noch dadurch verstärkt, dass Teile von Forschung und Entwicklung sowie des Globalen Marketings in den USA beheimatet sind und noch weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus setzen wir derivative Finanzinstrumente ein und reduzieren so die Auswirkungen von Wechselkurs- schwankungen auf das Konzernergebnis. Unsere Siche- rungsinstrumente berücksichtigen bestehende Fremd- währungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie erwartete Zahlungsströme. Auch in Fremdwährung erwirtschaftete Ergebnisse einzelner Konzerngesellschaften werden gegen Wertänderungen durch Wechselkursschwankungen abgesi- chert. Die Überwachung sämtlicher Währungskursrisiken erfolgt zentral. Risiken aus Finanzinstrumenten Liquiditäts- und Zahlungsstromrisiken hinsichtlich derivativer Finanzinstrumente werden dadurch ausgeschlossen, dass wir ausschließlich bestehende Bilanzpositionen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Cashflows absichern. Auf Basis der am Bilanzstichtag offenen Finanzinstrumente hätte eine Erhöhung des Marktzinsniveaus um 100 Basis- punkte den Konzernüberschuss 2012 um 2,4 (Vj. 1,6) Mio. EUR erhöht. Bei unveränderten Rahmenbedingungen, wie etwa gleiche Umsatzstruktur, gleiche Bilanzrelationen und ohne weitere Absicherungsgeschäfte, würde diese Relation in etwa auch für künftige Geschäftsjahre gelten. Unter den gleichen Vorraussetzungen hätte eine Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar um 10 Prozent zum 31. Dezember 2012 zur Folge gehabt, so dass der Konzernüberschuss 2012 Produktportfolios. Des Weiteren wird die Marktpositionierung in den einzelnen Teilmärkten je nach Größe der Landes- gesellschaften neu ausgerichtet. Die Kapazitäten im Off- shore-/Nearshore-Bereich sind zur Darstellung effizienter Kostenstrukturen noch zu gering. Diese werden aktuell zügig aufgebaut um sowohl die Anzahl weltweit verfügbarer Spe- zialisten zu erweitern, als auch um die Kostenstrukturen zu optimieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das Management-Team für den Bereich Professional Service deutlich verstärkt. Alle Service-Aktivitäten wurden weltweit unter eine einheitliche Leitung gestellt. Personalrisiken Das wichtigste Kapital der Software AG als innovatives Unter- nehmen sind ihre Mitarbeiter. Daher ist eine der zentralen Herausforderungen, jederzeit über eine ausreichende Anzahl von hochqualifizierten Mitarbeitern an allen relevanten Standorten zu verfügen. Die Wachstumsstrategie der Soft- ware AG basiert auch auf einer Verbreiterung der Personal- decke im Vertrieb. Die demographische Entwicklung in einzelnen Volkswirtschaften führt in diesen Märkten zu einer Reduktion des Potentialwachstums mangels geeigneten Personals. Dieses Risiko wird durch die Weiterentwicklung unserer Personalentwicklung, der Vergütungssysteme sowie durch High-Potential-Programme zur gezielten Weiterent- wicklung des Führungspersonals verringert. Darüber hinaus wird ein ausbalanciertes Szenario zwischen Hoch- und Nied- rigkoststandorten weiterentwickelt. Finanzwirtschaftliche Risiken Wechselkursrisiken Aufgrund der weltweiten Geschäftstätigkeit ist der Software AG-Konzern Wechselkursrisiken ausgesetzt. Unsere Ver- triebsorganisationen operieren in den Landeswährungen der

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