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Software AG GB 2012, deutsch

06 HIGHLIGHTS 08 VORSTANDSBRIEF 12 ÜBER UNS 38 AKTIE 46 CORPORATE GOVERNANCE 58 BERICHT DES AUFSICHTSRATS 68 KONZERNLAGEBERICHT 155 KONZERNABSCHLUSS 245 WEITERE INFORMATIONEN 147 um 1,2 (Vj. 1,2) Mio. EUR höher gewesen wäre. Die übrigen Rücklagen im Eigenkapital würden unverändert bleiben (im Vorjahr um 1,2 Mio. EUR reduziert). Das Risiko des Ausfalls von Geschäftspartnern, mit denen wir derivative Finanzins- trumente abschließen, reduzieren wir durch laufende Boni- tätsüberwachung der betreffenden Banken. Sonstige finanzielle Risiken Die sonstigen finanziellen Risiken beziehen sich überwie- gend auf das Risiko von Forderungsausfällen. Aufgrund der diversifizierten Märkte und Kundenstruktur der Software AG bestehen keine Klumpenrisiken. Durch die überwiegend hohe Bonität der Kunden sind im langjährigen Durchschnitt die Forderungsausfallrisiken eher gering. Zur Reduzierung der Auswirkungen dieses Risikos verwenden wir das auto- matisierte Genehmigungsverfahren für Kundenverträge, den „Global Deal Desk“, basierend auf unserer eigenen Techno- logie. Zur Sicherung unserer Zahlungsmittelbestände über- wachen wir laufend die Bonität unserer Partnerbanken und passen unsere Anlageentscheidungen dementsprechend an. Rechtliche Risiken Patentrechtsverletzungen Die Patentrechtspraxis mit einer vor allem in den USA groß- zügigen Gewährung von Softwarepatenten in Verbindung mit den Besonderheiten des US-amerikanischen Verfahrens- rechts begünstigt patentrechtliche Auseinandersetzungen. Davon ist auch die Software AG betroffen. Patentrechtliche Streitigkeiten in den USA bergen das Risiko hoher Aufwendungen für Verfahrenskosten zur Verteidigung gegen behauptete Ansprüche, deren Erstattung das ameri- kanische Prozessrecht nicht vorsieht. Um solchen Patentrechtsstreitigkeiten entgegenzutreten, unterhält die Gesellschaft ein Intellectual Property Rights Team. Dieses Team betreut neben anderen Aufgaben des Patentrechtsschutzes die eigenen Patentanmeldungen und koordiniert die Abwehr von Patentrechtsklagen. Ein eigenes Patentportfolio schützt am besten vor der Inanspruchnahme durch Konkurrenten, da es Möglichkeiten von Cross-Lizen- zierungs-Abkommen bietet. Nicht zuletzt deshalb arbeitet die Software AG ständig an der Erweiterung ihres Bestandes an Patenten. Die Software AG ist Inhaberin von 102 (Vj. 94) Patenten aus 68 (Vj. 49) Patentfamilien. Darüber hinaus sind 229 (Vj. 214) Anmeldungsverfahren aus 125 (Vj. 110) Patentfamilien anhängig. Von insgesamt 26 (Vj. 24) Anmel- dungen in 2012 waren 26 (Vj. 22) Anmeldungen neue Erfindungen. Diese Patente können in Zukunft auch zur Generierung zusätzlicher Lizenzerlöse beitragen. Patentrechtsstreitigkeiten Ein Softwareunternehmen aus Virginia, USA, hat die Soft- ware AG zusammen mit elf weiteren Beklagten, darunter auch IBM und SAP, im Februar 2010 auf Verletzung mehre- rer ihrer Software-Patente verklagt. Die Klage wurde vor einem Gericht in Virginia, USA, anhängig gemacht. Das Ver- fahren wurde für die Software AG und weitere Beklagte auf Anordnung des Gerichts ausgesetzt. Das Verfahren wird derzeit nur gegen eine der Beklagten aktiv fortgeführt. Vom Ausgang dieses Verfahrens hängt ab, ob das Verfahren gegen die Software AG fortgesetzt werden wird. Das Gericht hat die Klage im Musterverfahren abgewiesen, die Klägerin hat hiergegen Berufung eingelegt. Das Berufungsgericht hat die Berufung im Januar 2012 abgewiesen. Die Klägerin hat gegen diese Entscheidung weiteres Rechtsmittel einlegt. Das Verfahren gegen die anderen Beklagten ruht weiterhin. DER SOFTWARE AG-KONZERN 69 WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 78 GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE 80 ERTRAGSLAGE 82 FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE 89 ABSCHLUSS DER SOFTWARE AG (EINZELABSCHLUSS) 92 WEITERE ERGEBNISRELEVANTE FAKTOREN 95 ÜBERNAHMERECHTLICHE ANGABEN 125 VERGÜTUNGSBERICHT 127 RISIKOBERICHT 139 NACHTRAGSBERICHT 149 PROGNOSEBERICHT 151

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