Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Software AG GB 2012, deutsch

SOFTWARE AG | GESCHÄFTSBERICHT 2012 180 Neue nicht vorzeitig von der Software AG angewandte Rechnungslegungsvorschriften Das IASB hat nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards her- ausgegeben, deren Anwendung jedoch noch nicht verpflichtend ist und die von der Software AG auch nicht vorzeitig für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 angewandt wurden. Die Anwendung dieser IFRS setzt (mit Ausnahme der Änderungen des IAS 19 die bereits von der EU in europäisches Recht über- nommen wurden) voraus, dass sie im Rahmen des IFRS-Übernahmeverfahrens (Endorsement) durch die EU angenommen werden. Im November 2009 veröffentlichte das IASB IFRS 9, Finanzinstrumente. IFRS 9 ändert die Ansatz- und Bewertungsvorschriften von finanziellen Vermögenswerten, einschließlich verschiedener hybrider Verträge. Der neue Standard soll den bisherigen IAS 39 ersetzen und verwendet einen einheitlichen Ansatz, einen Vermögenswert entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert zu bilan- zieren. Da die Software AG derzeit keine Vermögenswerte als zur Veräußerung verfügbar bestimmt hat, sind aus dieser Änderung keine Auswirkungen zu erwarten. Zudem stellt der IFRS 9 auf eine einheitlich anzuwendende Wertminderungsmethode ab. Soweit dies bisher absehbar ist, ergeben sich hieraus für die Software AG keine Auswirkungen. Der Standard ist verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, welche nach dem 1. Januar 2013 beginnen, eine frühere Anwendung ist gestattet. Im Juni 2011 veröffentlichte das IASB IAS 19, Leistungen an Arbeitnehmer (in der überarbeiteten Fassung). Darin wird zwingend eine Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste im sonstigen Ergebnis vorgegeben. Die Korridor-Methode wird damit abgeschafft. Da die Software AG keinen Gebrauch von der Korridor-Methode macht, und die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste bereits derzeit im sonstigen Ergebnis erfasst, ergeben sich für die Software AG hierdurch keine Änderungen. Aus den weiteren Änderungen, wie der Verwendung eines einheitlichen Zinssatzes für die erwarteten Erträge aus dem Planvermögen sowie den Zinsaufwendungen auf die Pensionsverpflichtungen, ergeben sich aufgrund des geringen Umfangs der Pensionsverpflichtungen voraussichtlich für die Software AG keine wesentlichen Auswirkungen. Das IASB und das IFRIC haben darüber hinaus eine Reihe weiterer Verlautbarungen veröffentlicht, die zum 31. Dezember 2012 noch nicht anzuwenden waren. Aus diesen Änderungen erwartet die Software AG jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Pages