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Software AG GB 2012, deutsch

221 KONZERN-GEWINN UND -VERLUSTRECHNUNG 156 GESAMTERGEBNISRECHNUNG 157 KONZERNBILANZ 158 KAPITALFLUSSRECHNUNG 160 ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS 162 KONZERNANHANG 164 VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER 243 BESTÄTIGUNGSVERMERK 244 06 HIGHLIGHTS 08 VORSTANDSBRIEF 12 ÜBER UNS 38 AKTIE 46 CORPORATE GOVERNANCE 58 BERICHT DES AUFSICHTSRATS 68 KONZERNLAGEBERICHT 155 KONZERNABSCHLUSS 245 WEITERE INFORMATIONEN b) Wechselkursrisiken Zur Absicherung von zukünftigen Wechselkursschwankungen werden Devisentermingeschäfte abgeschlos- sen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden nach Möglichkeit saldiert und lediglich die verbleibende Nettoposition abgesichert. Auch zu erwartende Cashflows werden entsprechend den internen Regeln abgesichert. Die Bewertung der Sicherungsgeschäfte erfolgt zum Marktwert. Der Ausweis in der Bilanz erfolgt innerhalb der sonstigen Vermögenswerte beziehungsweise der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Marktwertänderungen derivativer Finanzinstrumente, die der Absicherung des zukünftigen Fremdwährungs-Cashflows dienen, werden solange in den übrigen Rücklagen gezeigt, bis das Grundgeschäft ergebniswirksam wird. Die nicht effektiven Anteile dieser Cashflow-Hedges sowie Wertänderungen von Sicherungsgeschäften, welche nicht die Voraussetzungen des Hedge Accounting erfüllen, werden sofort erfolgswirksam im laufenden Jahreser- gebnis ausgewiesen. Die durch den IFRS 7 geforderte Sensitivitätsanalyse bezieht sich auf Wechselkursrisiken aus monetären Finanzinstrumenten, die auf eine andere Währung lauten als die funktionale Währung, in der sie bewertet sind. Wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung (Trans- lationsrisiko) und nicht-monetäre Posten bleiben unberücksichtigt. Wesentliche monetäre Finanzinstrumente sind überwiegend in funktionaler Währung denominiert. Für Software AG ergeben sich lediglich aus dem Kursverhältnis Euro gegenüber dem US-Dollar materielle Effekte auf das Ergebnis. Sicherungsgeschäfte basieren auf bestehenden Grundgeschäften oder geplanten Cashflows und reduzieren daher die möglichen Ergebniseffekte. Bei designierten Cashflow-Hedges hat eine Wechselkursänderung Effekte auf die übrigen Rücklagen im Eigenkapital. Basierend auf dem zum Bilanzstichtag vorliegenden Bestand an monetären Finanzinstrumenten hätte eine Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar um 10 Prozent das Ergebnis um 1.213 TEUR erhöht (Vj. 1.155 TEUR). Die übrigen Rücklagen würden unverändert bleiben (Vj. um 1.160 TEUR reduziert). Dieser Wert stellt für uns lediglich ein theoretisches Risiko dar, da es sich hierbei um Absicherungspositionen bilanzieller Geschäfte, also nicht um offene Handelspositionen, handelt.

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