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Software AG GB 2012, deutsch

SOFTWARE AG | GESCHÄFTSBERICHT 2012 222 c) Marktwertänderungsrisiken In Übereinstimmung mit der Konzernpolitik werden die Anlagen über die Merkmale Laufzeit, Art der Ver- zinsung und Rating derart gesteuert, dass aus Sicht des Unternehmens nennenswerte Wertschwankungen nicht zu erwarten sind. d) Kreditrisiken Die Software AG ist im operativen Geschäft und aus bestimmten Finanztransaktionen einem Ausfallrisiko ausgesetzt, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Mit Ausnahme der Geldanla- gen im Zusammenhang mit zugesagten Leistungen an Mitarbeiter (z. B. Zeitguthaben und Langzeitkonten) haben alle Geldanlagen Laufzeiten von bis zu drei Monaten. Die wesentlichen Geldanlagen und die deri- vativen Finanzinstrumente sind mit Banken abgeschlossen, deren Bonität mindestens Investment Grade beträgt und deren CDS-Sätze fortlaufend überwacht werden. Das theoretisch maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte wiedergegeben. Aufgrund der vom Management vorgegebenen Richtlinien ist eine Verteilung des Kreditrisikos aus Finanzinstrumenten auf verschiedene Banken gewährleistet. Im operativen Geschäft werden die Forderungen fortlaufend überwacht und Ausfallrisiken durch Einzelwert- und Portfoliowertberichtigungen berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2012 lagen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass über die gebuchten Wertberichtigungen hinausgehende Risiken bestehen. Aufgrund der Größe des Kundenstamms sowie der Umsatzverteilung auf verschiedene Branchen und Länder gibt es kein gebün- deltes Kreditrisiko gegenüber einzelnen Kunden. Das theoretisch maximale Ausfallrisiko, ohne Berücksich- tigung von Sicherheiten, wird durch die Buchwerte der Forderungen wiedergegeben. e) Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Gesellschaft bestehende finanzielle Verpflichtungen z. B. aus Kreditvereinbarungen, Leasingverträgen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nicht nach- kommen kann. Durch ein aktives Working-Capital-Management sowie eine konzernweite Liquiditätssteue- rung wird das Risiko limitiert und, soweit erforderlich, durch vorhandene Barmittel und bilaterale Kreditlinien ausgeglichen. Durch Kreditvereinbarungen im Volumen von insgesamt 5,4 Mio. EUR (Vj. 9,1 Mio. EUR) ist die Gesellschaft verpflichtet die Nettoverschuldung im Konzern auf das maximal Dreifache des EBITDA zu begrenzen. Zum Jahresende 2012 wurden diese Kennzahlen deutlich unterschritten. Nachfolgende Tabelle zeigt die vertraglich fixierten Zahlungen aus finanziellen Verbindlichkeiten. Die Werte zeigen die undiskontierten Verbindlichkeiten. Im Falle von variablen Zinszahlungen wird auf das zum Bilanz- stichtag gültige Zinsniveau abgestellt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Umrechnungskurs per 31.12.2012 bewertet.

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