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Software AG GB 2012, deutsch

38 DAX TROTZT EINEM BÖRSENJAHR IM ZEICHEN DER EUROKRISE Allen Risiken zum Trotz ist der deutsche Aktienmarkt im Börsenjahr 2012 kräftig gewachsen. Mit einem Anstieg von mehr als 29 Prozent blickt der Dax auf das stärkste Jahr seit 2003 zurück. Zwar war der Index zur Jahresmitte mit 6000 Zählern auf das Niveau zu Jahresbeginn zurück- gefallen, als die Investoren um den Fortbestand des Euro fürchteten. Doch mit dem verbindlichen Signal der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Erhalt des Währungsraums und später gefolgt von der Einführung des Rettungsmechanismus ESM kam der nachhaltige Richtungswechsel. Zum Jahresende wiesen auch der Index für mittelgroße Unternehmen MDAX mit rund 34 Prozent, der Technologiebarometer TecDAX mit rund 21 Prozent sowie kleinkapitalisierte deutsche Aktien gemessen am SDAX mit rund 19 Prozent deutliche Wachstumsraten auf. Europäische Aktien repräsentiert durch den Euro Stoxx 50 legten 2012 um 13,8 Prozent zu, etwa auf Augenhöhe mit US-amerikanischen Aktien gemessen am S&P 500 mit rund 13 Prozent. Dabei hatte die Sorge um die Euro-Schuldenkrise, die Eintrübung der Gewinnaussichten einiger US-Firmen im Laufe der zweiten Jahreshälfte sowie die Sorge um die Konsequenz möglicher Steuerhöhungen in den USA kaum negative Auswirkungen auf die Aktienkurse. An dieser po- sitiven Entwicklung am US-Aktienmarkt hatten fast alle Sektoren einen Anteil, besonders die Technologiewerte verzeichneten mit wenigen Ausnahmen Kursgewinne. Der Nasdaq 100, der die 100 Aktien von amerikanischen und internationalen Nicht-Finanzunternehmen mit der höchs- ten Marktkapitalisierung repräsentiert, wuchs um 14,5 Prozent. Der Dow Jones, der die Entwick- lung der 30 größten US-Unternehmen darstellt, stieg im abgelaufenen Handelsjahr 2012 um 7,2 Prozent. STABILER AUFWÄRTSTREND DER AKTIE IM ZWEITEN HALBJAHR 2012 Die Aktie der Software AG blickt auf ein ereignisreiches Börsenjahr 2012 zurück. Nach einem Xetra-Kurs von 29,38 EUR am Ende des ersten Handelstags im Geschäftsjahr 2012, kam der Kurs die folgenden Tage unter Druck. Die vorläufigen Ergebnisse des vierten Quartals 2011 konnten aufgrund von strukturell und konjunkturell bedingten Einflussfaktoren nicht den hohen Kapitalmarkterwartungen hinsichtlich der Lizenzentwicklung gerecht werden. Besonders für Soft- wareunternehmen ist die Entwicklung der Lizenzerlöse ein erfolgskritischer Wachstumsindikator, der unter gesonderter Beachtung der Investoren steht. So schloss mit der Bekanntgabe der Er- gebnisse am 10. Januar 2012 die Aktie bei 24,25 EUR im elektronischen Börsenhandel Xetra. Der Kursverlauf der ersten Jahreshälfte 2012 stand im Zeichen der Volatilität. Die auf der Haupt- versammlung beschlossene Dividendenerhöhung auf 0,46 EUR pro Aktie, die Akquisition des britischen Technologieanbieters my-Channels, sowie die im Rahmen der in den Kapital- SOFTWARE AG | GESCHÄFTSBERICHT 2012 AKTIE

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