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Software AG GB 2012, deutsch

SOFTWARE AG | GESCHÄFTSBERICHT 2012 76 operative Ergebnis des Dienstleistungsgeschäfts auf Projekt- ebene von der Angebotserstellung bis zum Projektabschluss. Eines unserer wichtigsten Ziele ist die kontinuierliche Ver- besserung der Vertriebseffizienz. Dies erreichen wir durch besser qualifizierte Mitarbeiter sowie durch wachsende Projektgrößen. Weitere Potenziale ergeben sich durch unsere regionenübergreifende Vertriebs- und Servicestruktur. Kostenmanagement Alle Kostenpositionen im Konzern unterliegen einer strengen Budgetkontrolle. Dabei überprüfen wir monatlich die einzel- nen Profit- und Costcenter, ob die Budgets eingehalten wur- den und wie sich die prognostizierten Kosten entwickeln. Die Grundlage dafür bildet ein dynamisches Budgetmodell. Damit bleibt das Kostenbudget in Relation zur Umsatzent- wicklung in den wesentlichen Komponenten flexibel. Um die geplante Profitabilität zu erreichen beziehungsweise zu übertreffen, passen wir das Kostenbudget unterjährig dynamisch an. Management von Forschung und Entwicklung Für uns als Anbieter von Softwareprodukten bilden techno- logische Zukäufe sowie Forschung und Entwicklung (F&E) und daraus resultierende Innovationen die Basis für den langfristigen Unternehmenserfolg. Deshalb entwickeln wir unser Produktportfolio kontinuierlich weiter, indem wir die Anforderungen unserer Kunden sowie betriebswirtschaftli- che Belange berücksichtigen. Dabei setzen wir eine perma- nente Produktdeckungsbeitragsrechnung ein. Unseren Res- sourceneinsatz optimieren wir, indem wir technologische Zukäufe und Eigenerstellung kombinieren. Außerdem stre- ben wir bei der Entwicklung unserer Produkte einen ausge- wogenen Mix aus Hoch- und Niedriglohn-Standorten an. WERTORIENTIERTE STEUERUNG Damit wir den Wert unseres Unternehmens nachhaltig steigern, müssen wir weiter profitabel wachsen und die Finanzkraft des Konzerns kontinuierlich erhöhen. Um diese strategischen Ziele zu steuern, verwenden wir ein internes Steuerungssystem. Als relevante Kennzahlen betrachten wir vor allem Umsatz, Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), Gewinn pro Aktie sowie Cashflow auf Basis der IFRS-Rechnungslegung. Wie für die meisten anderen Unternehmen der Softwarebranche sind für uns kapitalorientierte Steuerungsgrößen von unter- geordneter Bedeutung. Das liegt daran, dass unser Geschäftsmodell nur in geringem Maße Kapital bindet. In unserem Geschäft stellt der Personalaufwand den wesent- lichen Aufwandsblock dar. Monitoring von Umsatz und Ergebnis Für die Erlösarten Lizenzen, Wartung und Dienstleistungen haben wir permanent Umsatz und Kosten im Blick. Dabei stellen die Lizenzumsätze die wesentlichen Wachstumstrei- ber für die Wartungs- und Dienstleistungsumsätze dar. Aus diesem Grund beobachten wir auf allen Management- ebenen intensiv, wie sich die Lizenzumsätze über den Zeit- lauf entwickeln. Außerdem überwachen wir permanent in einer mehrdimen- sionalen Matrixstruktur die EBITA-Entwicklung jedes Profit- oder Costcenters. Die Matrix ist nach Geschäftsbereichen, nach Erlösarten sowie innerhalb der Geschäftsbereiche regi- onal gegliedert. Darüber hinaus beobachten wir ständig das

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