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Software AG GB 2012, deutsch

SOFTWARE AG | GESCHÄFTSBERICHT 2012 90 Finanzierungsinstrumente Zur Finanzierung setzen wir auf Bankkredite, Schuldschein- darlehen, Leasing sowie auf die Innenfinanzierung aus dem starken Free Cashflow. Das Finanzierungsrisiko besteht darin, dass die Gesellschaft bestehenden finanziellen Verpflichtun- gen etwa aus Kreditvereinbarungen, Leasingverträgen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nicht nachkommen kann. Durch ein aktives Management des Working Capital sowie eine konzernweite Liquiditätssteue- rung wird dieses Risiko begrenzt und − sofern erforderlich − durch vorhandene Barmittel und bilaterale Kreditlinien aus- geglichen. Die in Anspruch genommenen Kredite weisen überwiegend feste Zinssätze aus und haben Laufzeiten bis maximal 2017. Für einen Teil der Darlehen wurden feste Zinssätze mittels Zins-Swaps gesichert. Im Falle von variablen Zinszahlungen wird auf das zum Bilanzstichtag gültige Zinsniveau abge- stellt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen berechnen wir zum Umrechnungskurs per 31. Dezember 2012. SONSTIGE IMMATERIELLE WERTE Neben dem in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögen nutzt die Software AG auch nicht bilanzierungsfähige Ver- mögenswerte. Diese betreffen hauptsächlich gemietete Büroräume, geleaste Firmenfahrzeuge und Hardware. Zu den nicht bilanzierten Vermögenswerten gehören auch die Marke Software AG sowie die selbst erstellten Softwarepro- dukte als wichtige immaterielle Vermögenswerte. Sie wur- den im Berichtsjahr beständig weiterentwickelt. FINANZIERUNG Das Finanzmanagement der Software AG zielt vor allem darauf ab, das nachhaltige Wachstum des Konzerns durch eine adäquate Finanzierungsstruktur zu unterstützen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit aller Konzerngesellschaften sicherzustellen. Dazu stehen uns aus dem Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie über bestehende Kre- ditverträge ausreichend Finanzmittel zur Verfügung. Die hohe Eigenkapitalquote und der starke Free Cashflow sind die Grundlage für organisches Wachstum und bieten Hand- lungsspielraum für Akquisitionen. Die Finanzpolitik und das Risikomanagement werden von einer zentralen Finanzabteilung nach Richtlinien des Vor- stands umgesetzt. Diese steuert auch die Liquiditätsposition des Konzerns zentral durch ein aktives Management des Working Capitals. Bei der Geldanlage orientieren wir uns grundsätzlich kurzfristig. Dies führt dazu, dass das Konzern- guthaben geldmarktnah verzinst wird. Ausfallrisiken minimieren wir, indem wir die Geschäftspart- ner nach strengen Kriterien qualifizieren und die Anlagen breit streuen. Die Währungsrisiken überwacht die Finanzab- teilung ebenfalls zentral für alle Konzerngesellschaften. Abgesichert werden sie über derivative Finanzinstrumente, wobei wir ausschließlich bestehende Bilanzpositionen oder zu erwartende Cashflows absichern. Die liquiden Mittel konnten im Jahresvergleich auf 315,7 (Vj. 216,5) Mio. EUR erhöht werden. Gleichzeitig reduzierten sich die Finanzverbindlichkeiten von 277,4 Mio. EUR im Vor- jahr auf 266,0 Mio. EUR zum Stichtag des 31.12.2012. Das Eigenkapital konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 1.060,1 (Vj. 951,5) Mio. EUR gesteigert werden. Entsprechend stieg die Eigenkapitalquote auf die hohe Marke von 59,8 (Vj. 56,6) Prozent.

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