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Software AG GB 2013, deutsch

Sicherstellung der Wirksamkeit des ­Risikomanagementsystems und des internen Kontrollsystems Das Risikomanagementsystem (RMS) und das Interne Kon- trollsystem (IKS) werden durch die Interne Revision regel- mäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft. Bei Bedarf werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die dann zentral imple- mentiert beziehungsweise deren Einführung zentral über- wacht werden. Rechnungslegungsrelevante Kontrollprozesse werden regelmäßig durch die Bereiche Corporate Finance und Corporate Controlling intern überprüft und den neuen Entwicklungen angepasst. Einzelrisiken Nachfolgend erläutern wir die aus der Gesamtheit der im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements identifizier- ten Risiken wesentlichen Risikofelder und Einzelrisiken. Umfeld und Branchenrisiken Marktrisiken Marktrisiken bestehen unter anderem in den unterschied­ lichen konjunkturellen Entwicklungen einzelner Länder be- ziehungsweise Regionen. Die technologische Evolution der einzelnen Sektoren der IT-Industrie kann die jeweiligen Geschäftspotenziale der einzelnen Geschäftsbereiche be- einträchtigen. Der ausgewogene Umsatzmix bei der Soft- ware AG reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen geografischen oder fachlichen IT-Teilmarkt. Das Unterneh- men vermarktet Technologien, die einen weitgehend bran- chenunabhängigen Einsatz finden. Damit besteht keine Konzentration auf einzelne Kunden. Mit technischen Inno- vationen, ständigen Forschungs- und Entwicklungs (F & E)-In- vestitionen sowie dem Zukauf neuer Technologien im Rah- men unserer technologiegetriebenen Akquisitionen ­haben wir unser Produktportfolio deutlich erweitert und werden es auch in Zukunft weiter ausbauen. Dadurch fördern wir bei unseren Kunden die Flexibilität von vorhandenen IT-Infra- strukturen, welche erhebliche Kostenreduktionen erzielen, und sichern uns damit langfristig eine breite Kundenbasis. Die Return-on-Investment-Zeiten sind für unsere Kunden mit durchschnittlich zwölf bis 24 Monaten gering. Daher bieten sich unsere neuen Produkte auch in konjunkturellen Strategisches Risikomanagement (RCM) Das strategische Risikomanagementsystem besteht aus einem zentralen interdisziplinären Konzern-Team, das sich aus den Leitern der Konzernbereiche Finanzen, Interne Revision und Recht zusammensetzt und in dieser Funktion an den Finanz- vorstand berichtet sowie den für die identifizierten Risiken verantwortlichen Risikopaten. Für das Überwachen und Ma- nagen der identifizierten strategischen Risiken ist jeweils eine, für das entsprechende Fachgebiet verantwortliche, Führungskraft als Risikopate zuständig. Die Risikobewertung erfolgt nach einem einheitlichen Bewertungssystem. Das Bewertungssystem berücksichtigt dabei die Erwartungswer- te der Auswirkungen der Risiken auf das Konzern-EBIT für die nächsten drei Jahre. Dabei werden die EBIT-Auswirkungen in drei Klassen unter- schieden. Geringe Auswirkung sind der Risikoklasse eins, mit bis zu 50 Millionen Euro auf das Konzern-EBIT, zugeordnet. Mittelgroße EBIT-Effekte sind mit zwei klassifiziert und be- treffen EBIT-Auswirkungen von 50 bis 200 Millionen Euro. Große EBIT-Effekte, mit über 200 Millionen Euro Auswirkung innerhalb der nächsten drei Jahre, sind der Risikoklasse drei zugeordnet. Diesen EBIT-Auswirkungen werden in einem gesonderten Schritt Eintrittswahrscheinlichkeiten in drei Risikostufen zu- geordnet. Eintrittswahrscheinlichkeiten von 0 Prozent bis 33 Prozent werden mit der Risikostufe 1, von 34 Prozent bis 66 Prozent mit der Risikostufe 2 und über 66 Prozent mit der Risikostufe 3 bewertet. Alle strategischen Risiken werden mit dieser Risikomatrix einheitlich bewertet. Alle Verantwortungsträger des Kon- zerns sind dafür verantwortlich, neu erkannte strategische Risiken an das zentrale Konzern-Team zu melden, das sei- nerseits den Vorstand informiert, um mögliche Bewälti- gungsstrategien zu beraten. Das zentrale Konzern-Team berichtet regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung der identifizierten Risiken an den Vorstand. Der Vorstand stellt das Risikomanagementsystem regelmäßig dem Prüfungs- ausschuss des Aufsichtsrats vor und diskutiert mit diesem die Beurteilung der identifizierten Risiken. Software AG | Geschäftsbericht 2013 102 Vorstandsbrief AktieHighlights 2013 Über die Software AG

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