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Software AG GB 2013, deutsch

Konzernlagebericht sowie durch enge Kontakte zu Kunden aller Branchen und Länder verringert. Darüber hinaus pflegen wir einen engen Kontakt zu Technologie-Analysten, um über neue Markt- und Produktentwicklungen stets informiert zu sein. Bei neueren Entwicklungstrends wird das Produktangebot der Soft- ware AG durch Akquisitionen arrondiert. Im Berichtsjahr wurden auch aus diesen Gründen die Übernahmen der ­JackBe Corp., USA, Relational Networks Inc., USA (LongJump), der alfabet AG, des Apama Geschäftsbereichs der Progress Software Corporation sowie einer Minderheitsbeteiligung an der metaquark GmbH durchgeführt. Diese Übernahmen stär- ken unsere Techno­logie im Bereich Business Process Excel- lence (BPE) insbesondere für den neuen Anwendungsbe- reich Intelligent Business Operations (IBO). Aufgrund unserer von unabhängigen Analysten bestätigten Technologiefüh- rerschaft im BPE-Produktbereich operieren wir oft auf tech- nologischem Neuland. Dadurch besteht das Risiko, dass die Implementierung der technisch noch nicht vollständig aus- gereiften Produkte Probleme verursacht, wodurch Kunden- beziehungen belastet werden könnten. Dieses Risiko wird durch den digitalen Produktinnovationsprozess „Entire ­Readiness of Software AG for new technology / release“ administriert. Dadurch werden alle Abläufe innerhalb des gesamten Konzerns für den Markteintritt neuer Produkte orchestriert. Des Weiteren werden die Produkteinführungen durch ein Key-Performance-Indikator-System nach Regionen und Ländern überwacht. Zur weiteren Verbesserung der Kundenzufriedenheit wurden signifikante Investitionen in proaktive Support-Teams ­getätigt. Die hier dargestellten Produktrisiken wurden zum Jahresende 2013 mit der Risiko­ klasse und der Risikostufe von jeweils 2 bewertet. Der Forschungs- und Entwicklungsbereich der Gesellschaft verwendet in geringem Umfang Open Source Codes im ­Rahmen der Produktentwicklung. Wir haben umfangreiche Prozesse implementiert um sicherzustellen, dass keine Open-Source-Komponenten implementiert werden, die die Produkte der Software AG infizieren. Es besteht das Risiko, dass diese Prozesse in Einzelfällen versagen und die Gesell- schaft für die mit Open-Source-Code-Rechten infizierten Produkte keine Lizenzgebühren erheben kann. Die Risiko- klasse und die Risikostufe dieses Open Source Code lagen zum 31. Dezember 2013 jeweils bei 1. Schwächephasen zur Bewältigung des marktbedingten Kos- tendrucks an. Unsere Software wird beim überwiegenden Teil unserer Kunden für geschäftskritische Anwendungen verwendet, die schwer austauschbar sind. Daher ist der Umsatzstrom, insbesondere aus den Wartungsleistungen, stabil. Das weitere Wachstum wird durch innovative Produk- te und die Berücksichtigung von neuen technologischen Trends im Produktportfolio abgesichert. Durch die hier dar- gestellten Chancen erwartet die Gesellschaft auch in Zukunft ein weiteres Wachstum bei ihrem Produktumsatz. Staatsschuldenkrise Die seit 2010 eskalierende Staatsschuldenkrise in einzelnen Euroländern hat auf die originäre Geschäftstätigkeit der ­Software AG nur einen begrenzten Einfluss. Die Software AG-­ Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2013 in den von der Staats- schuldenkrise besonders stark betroffenen Ländern (Grie- chenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien) nur 3,9 (Vj. 3,7) Prozent ihres profitablen Produktumsatzes. Unternehmerische Risiken Produktrisiken Die Softwarebranche als Hightechindustrie unterliegt gene- rell dem Innovationsrisiko durch neue Produkte der Wett- bewerber in seiner Entwicklung negativ beeinflusst zu wer- den. Daher sind ständige Investitionen und Akquisitionen für Forschung und Entwicklung erforderlich, um technisch state-of-the-art zu bleiben. Die aktuellen Trends erfordern ständige Neuentwicklungen ergänzt um akquirierte Tech- nologien und neue Go-to-Market-Modelle. Insbesondere in den Bereichen Big Data und Cloud Computing hat sich der Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer intensiviert. Die enge Zusammenarbeit der Bereiche Vertrieb, Produktmar- keting und -Management sowie Forschung und Entwicklung (F & E) ermöglicht marktgetriebene und damit auch markt­ relevante Neuentwicklungen von Produkten. Im Jahr 2013 haben wir begonnen, die Produkt-Release-Zyklen deutlich zu reduzieren und diese auf sechs Monate festgelegt. Eine der wesentlichen branchenüblichen Herausforderungen be- steht darin, die Allokation der F & E-Ressourcen zu steuern. Dieses Risiko wird durch unser implementiertes Funktions- dreieck Vertrieb-Marketing-Forschung- und Entwicklung 103 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernabschluss Konzernanhang Weitere InformationenKonzernlagebericht Geschäft und Rahmenbedingungen Wirtschaftsbericht Nachtragsbericht Risiko- und Chancenbericht Vergütungsbericht Prognosebericht Übernahmerechtliche Angaben Erklärung zur Unternehmens­führung

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