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Software AG GB 2013, deutsch

Finanzwirtschaftliche Risiken Wechselkursrisiken Aufgrund der weltweiten Geschäftstätigkeit ist der Soft- ware AG-­Konzern Wechselkursrisiken ausgesetzt. Unsere Vertriebsorganisationen operieren in den Landeswährungen der Länder, in denen auch die Umsätze getätigt werden. Aus diesem Grund ergeben sich Währungsrisiken und -chan- cen für die Konzernumsatzerlöse. Den Umsätzen in Landes- währung stehen jedoch auch Aufwendungen in gleicher Währung gegenüber. Diese natürliche Absicherungsbezie- hung wird in den USA noch dadurch verstärkt, dass Teile von Forschung und Entwicklung sowie des globalen Marketings in den USA beheimatet sind und noch weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus setzen wir derivative Finanzinstru- mente ein und reduzieren so die Auswirkungen von Wechsel­kursschwankungen auf das Konzernergebnis. Unse- re Sicherungsinstrumente berücksichtigen bestehende Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie erwartete Zahlungsströme. Auch in Fremdwährung erwirt- schaftete Ergebnisse einzelner Konzerngesellschaften wer- den gegen Wertänderungen durch Wechselkursschwan­ kungen abgesichert. Die Überwachung sämtlicher Währungskursrisiken erfolgt zentral. Risiken aus Finanzinstrumenten Liquiditäts- und Zahlungsstromrisiken hinsichtlich derivati- ver Finanzinstrumente werden dadurch ausgeschlossen, dass wir ausschließlich bestehende Bilanzpositionen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Cashflows absi- chern. Auf Basis der am Bilanzstichtag offenen Finanzins- trumente hätte eine Erhöhung des Marktzinsniveaus um 100 Basispunkte den Konzernüberschuss 2013 um 2,3 (Vj. 2,4) Millionen Euro erhöht. Bei unveränderten Rahmenbe- dingungen, wie etwa gleicher Umsatzstruktur, gleichen Bilanz­relationen und ohne weitere Absicherungsgeschäfte, würde diese Relation in etwa auch für künftige Geschäfts- jahre gelten. Unter den gleichen Voraussetzungen hätte eine Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar um 10 Pro- zent zum 31. Dezember 2013 zur Folge gehabt, dass der Konzernüberschuss 2013 um 1,6 (Vj. 1,2) Millionen Euro höher gewesen wäre. Die übrigen Rücklagen im Eigenkapital würden wie im Vorjahr unverändert bleiben. Das Risiko des Regionen gebildet. Kleinere Landesgesellschaften fokussie- ren sich auf Teilbereiche unseres Produktportfolios. Des Weiteren wird die Marktpositionierung in den einzelnen Teilmärkten je nach Größe der Landesgesellschaften neu ausgerichtet. Die Anteile der Kapazitäten im Offshore-­ / ­Nearshore-Bereich sind zur Darstellung effizienter Kosten­ strukturen ausbaufähig. Diese Anteile werden weiterhin aufgebaut, um sowohl die Anzahl weltweit verfüg­barer Spezia­listen zu erweitern, als auch um die Kostenstrukturen zu optimieren. Alle Serviceaktivitäten stehen weltweit unter einer einheitlichen Leitung. Die Risiken aus dem Service­ geschäft wurden zum Jahresende 2013 bezüglich der Risiko­ klasse und auch der Risikostufe mit jeweils 2 bewertet. Personalrisiken Das wichtigste Kapital der Software AG als innovatives ­Unternehmen sind ihre Mitarbeiter. Daher besteht eine der zentralen Herausforderungen darin, jederzeit über eine aus- reichende Anzahl von hochqualifizierten Mitarbeitern an allen relevanten Standorten zu verfügen. Die Wachstums- strategie der Software AG basiert auch auf einer Verbreite- rung der Personaldecke im Vertrieb. Die demographische Entwicklung in einzelnen Volkswirtschaften führt in diesen Märkten zu einer Reduktion des Wachstumspotenzials man- gels geeigneten Personals. Dieses Risiko wird verringert durch den Ausbau und die Weiterentwicklung • unseres positiven Images als präferierter Arbeitgeber • der Darstellung in den sozialen Medien wie Linkedin und Facebook • unserer Personalentwicklung • der Vergütungssysteme sowie • der High-Potential-Programme zur gezielten Entwicklung von Führungspersonal. Darüber hinaus wird ein ausbalanciertes Szenario zwischen Hoch- und Niedrigkostenstandorten weiterentwickelt. Insge­ samt ist die Software AG in der Lage, an allen Standorten hoch qualifiziertes und motiviertes Personal zu rekrutieren. Die strategischen Personalrisiken wurden zum 31. Dezember 2013 mit der Risikoklasse 1 und der Risikostufe 2 bewertet. Software AG | Geschäftsbericht 2013 106 Vorstandsbrief AktieHighlights 2013 Über die Software AG

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