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Software AG GB 2013, deutsch

Konzernlagebericht zierungs-Abkommen bietet. Nicht zuletzt deshalb arbeitet die Software AG ständig an der Erweiterung ihres Bestandes an Patenten. Die Software AG ist Inhaberin von 170 (Vj. 102) Patenten aus 89 (Vj. 68) Patentfamilien. Darüber hinaus sind 179 (Vj. 229) Anmeldungsverfahren aus 136 (Vj. 125) ­Patentfamilien anhängig. Von insgesamt 28 (Vj. 26) Anmel- dungen im Jahr 2013 waren 28 (Vj. 26) Anmeldungen neu- er Erfindungen. Diese Patente können in Zukunft auch zur Generierung zusätzlicher Lizenzerlöse beitragen. Zum Jah- resende am 31. Dezember 2013 wurden die Risiken aus Patent­rechtsklagen mit der Risikoklasse 1 und der Risiko­ stufe 2 bewertet. Patentrechtsstreitigkeiten Ein Softwareunternehmen aus Virginia, USA, hat die Soft- ware AG zusammen mit elf weiteren Beklagten, darunter auch IBM und SAP, im Februar 2010 auf Verletzung mehrerer ihrer Softwarepatente verklagt. Die Klage wurde vor einem Gericht in Virginia, USA, anhängig gemacht. Das Verfahren wurde für die Software AG und weitere Beklagte auf Anord- nung des Gerichts ausgesetzt und nur gegen eine der Be- klagten aktiv fortgeführt. Das Gericht hat die Klage im Mus- terverfahren abgewiesen, die Klägerin hat hiergegen Berufung eingelegt. Das Berufungsgericht hat die Berufung im Januar 2012 abgewiesen. Nach weiterem Rechtsmittel der Klägerin hat die Rechtsmittelinstanz das Verfahren im Oktober 2013 teilweise bestätigt und teilweise an die erste Instanz zurückverwiesen. Das Verfahren gegen die anderen Beklagten ruht unverändert weiterhin. Die Software AG geht davon aus, dass das Verfahren im Laufe des ersten Halbjahrs 2014 wieder aufgenommen werden wird. Im Februar 2012 hat eine sogenannte Non Practicing Entity (NPE – eine Gesellschaft, die ausschließlich die Verletzung von Patentrechten verfolgt) aus Delaware, USA, beim District Court in Delaware, USA, eine Klage gegen die Software AG wegen Verletzung eines ihrer Softwarepatente anhängig gemacht. Die NPE hat ähnliche Parallelklagen gegen drei weitere Beklagte anhängig gemacht. Die NPE hat die Klage gegen die Software AG im Januar 2013 zurückgenommen. Sie hat ebenfalls im Januar 2013 eine neue Klage wegen angeblicher Verletzung zweier ihrer Softwarepatente an- hängig gemacht. Das Verfahren befindet sich noch in einem Ausfalls von Geschäftspartnern, mit denen wir derivative Finanzinstrumente abschließen, reduzieren wir durch lau- fende Bonitätsüberwachung der betreffenden Banken. Sonstige finanzielle Risiken Die sonstigen finanziellen Risiken beziehen sich überwie- gend auf das Risiko von Forderungsausfällen. Aufgrund der diversifizierten Märkte und Kundenstruktur der Software AG bestehen keine Klumpenrisiken. Durch die überwiegend hohe Bonität der Kunden sind im langjährigen Durchschnitt die Forderungsausfallrisiken eher gering. Zur Reduzierung der Auswirkungen dieses Risikos verwenden wir für das automatisierte Genehmigungsverfahren für Kundenver­ träge den Global Deal Desk, basierend auf unserer eigenen Technologie. Zur Sicherung unserer Zahlungsmittelbestände überwachen wir laufend die Bonität unserer Partnerbanken und passen unsere Anlageentscheidungen dementspre- chend an. Aufgrund der dargestellten Maßnahmen des Risikomanage- ments sind die finanzwirtschaftlichen Risiken insgesamt mit einer Risikoklasse von unter 1 und einer Risikostufe von 1 bewertet. Aufgrund dieser Bewertung befinden sich diese Risiken nicht im Fokus des strategischen Risikomana­gements. Rechtliche Risiken Patentrechtsverletzungen Die Patentrechtspraxis mit einer vor allem in den USA groß- zügigen Gewährung von Softwarepatenten in Verbindung mit den Besonderheiten des US-amerikanischen Verfahrens- rechts begünstigt patentrechtliche Auseinandersetzungen. Davon ist auch die Software AG betroffen. Patentrechtliche Streitigkeiten in den USA bergen das Risiko hoher Aufwendungen für Verfahrenskosten zur Verteidigung gegen behauptete Ansprüche, deren Erstattung das ameri- kanische Prozessrecht nicht vorsieht. Um solchen Patentrechtsstreitigkeiten entgegenzutreten, unterhält die Gesellschaft ein Intellectual-Property-­Rights- Team. Dieses Team betreut neben anderen Aufgaben des Patentrechtsschutzes die eigenen Patentanmeldungen und koordiniert die Abwehr von Patentrechtsklagen. Ein eigenes Patentportfolio schützt am besten vor der Inanspruchnahme durch Konkurrenten, da es Möglichkeiten von Cross-Lizen- 107 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernabschluss Konzernanhang Weitere InformationenKonzernlagebericht Geschäft und Rahmenbedingungen Wirtschaftsbericht Nachtragsbericht Risiko- und Chancenbericht Vergütungsbericht Prognosebericht Übernahmerechtliche Angaben Erklärung zur Unternehmens­führung

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