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Software AG GB 2013, deutsch

Darüber hinaus kommt es vereinzelt zu gerichtlichen Ver- fahren, die sonstige operative Themen betreffen. Insgesamt jedoch ist die Zahl sonstiger rechtlicher Auseinandersetzun- gen sehr gering. Chancen Chancen aus der Entwicklung der Rahmenbedingungen Neue Chancen für unsere Geschäftstätigkeit ergeben sich aus dem Wachstumspotenzial der Weltwirtschaft sowie dem internationalen IT-Markt. Wirtschaftsexperten und Markt­ forschungsinstitute prognostizieren für das Jahr 2014 ein beschleunigtes Wachstum in den für unser Unternehmen relevanten Marksegmenten Unternehmenssoftware und IT-Dienstleistungen. Diese voraussichtliche Entwicklung un- termauert unsere Wachstumsstrategie. Das gleichzeitige Aufeinandertreffen der vier IT-Megatrends Big Data, Cloud, Mobile und Social bildet die Basis für die digitale Revolution, die zu tiefgreifenden Umwälzungen in sämtlichen Lebensbereichen und damit zu neuen Geschäfts- potenzialen führt. Die Software AG hat sich frühzeitig auf die Änderungskraft und die Potenziale dieser technologi- schen Trends ausgerichtet. Antworten auf die damit verbun- denen Herausforderungen liefern wir in erster Linie mit unserem gebündelten BPE-Portfolio. Es deckt alle Anforde- rungen der Unternehmen zur Verbesserung ihrer Geschäfts- prozesse, zur Harmonisierung und fortlaufenden Integration ihrer IT-Landschaften und damit zur Transformation zum digitalen Unternehmen ab. Im Berichtsjahr haben wir das Portfolio um innovative Cloud-Lösungen (LongJump), ­Big-Data-­Produkte (Apama) und Mobile-Technologien ­(metaquark) ergänzt (siehe Kapitel Erläuterung von Unternehmenskäufen). Unternehmerische und leistungs­ wirtschaftliche Chancen Mit dem BPE-Segment positionieren wir uns in Wachstums- märkten. In den letzten Jahren ist es uns gelungen, den BPE-Ge- schäftsbereich zum Hauptumsatzträger auszubauen und damit die Basis zu schaffen, die Potenziale aus den Megatrends aus- zuschöpfen und profitables Wachstum zu erzielen. sehr frühen Stadium. Die Verhandlung wird nach derzeitiger Planung nicht vor Mitte des Jahre 2015 stattfinden. Sonstige Rechtsstreitigkeiten Im Zusammenhang mit dem Beherrschungs- und Gewin- nabführungsvertrag mit der IDS Scheer AG sind eine Viel- zahl von Spruchverfahren beim Landgericht Saarbrücken eingeleitet worden, in denen die Antragsteller eine Erhö- hung der Barabfindung und der jährlichen Ausgleichszah- lung anstreben. Die erhobenen Bewertungsrügen hält die Software AG nicht für durchgreifend. Das Gericht hat im September 2013 Beweisbeschluss erlassen und eine schriftliche Stellungnahme von Warth & Klein GmbH Wirt- schafsprüfungsgesellschaft als sachverständigen Prüfer zu Bewertungsfragen angefordert. Die Stellungnahme von Warth & Klein steht noch aus. Im Zusammenhang mit der Verschmelzung der IDS Scheer AG auf die Software AG sind eine Vielzahl von Spruchverfahren beim Landgericht Saarbrücken eingeleitet worden, in denen die Antragsteller die gerichtliche Über- prüfung des festgesetzten Umtauschverhältnisses und Kor- rektur durch bare Zuzahlung anstreben. Die erhobenen Bewertungsrügen hält die Software AG nicht für durchgrei- fend. Mit Beschluss vom 15. März 2013 hat das Landgericht Saarbrücken die Börsenwertrelation als das für die Bewer- tung anzuwendende ­Verfahren erklärt und für jede Aktie von außenstehenden Aktionären eine bare Zuzahlung in Höhe von 7,22 Euro festgesetzt. Hieraus ergibt sich rechne- risch ein maximales Risiko von etwa 7,6 Millionen Euro. Die Software AG hat gegen die Entscheidung Rechtsmittel ein- gelegt und wartet nun weitere Verfahrensschritte ab. Die Rückstellungsbildung erfolgte auf Basis der Einschätzung des wahrscheinlich tatsächlichen Ressourcen-Abflusses. Der von Herrn Broadbent im Zusammenhang mit der Been- digung des Vorstandsmandats initiierte Rechtsstreit wurde im Mai 2013 durch einvernehmlichen außergerichtlichen Vergleich beendet. Der Vergleich stellte die Beendigung des Vorstandsmandats von Herrn Broadbent zum 18. Juli 2011 sowie die Beendigung seines Anstellungsvertrages zum 31. August 2011 fest gegen Zahlung von 1,25 Jahresgehäl- tern sowie bereits erdienter, aber noch nicht ausbezahlter Ansprüche aus der Zeit vor dem 31. August 2011. Software AG | Geschäftsbericht 2013 108 Vorstandsbrief AktieHighlights 2013 Über die Software AG

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