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Software AG GB 2013, deutsch

Konzernlagebericht Fremdkräfteeinsätzen bei stabilem Consultingumsatz leicht unter dem Vorjahr liegen. Die F & E-Aufwendungen werden sich 2014 leicht erhöhen. Hintergrund dieser Entwicklung sind die Zukäufe von Tech- nologien und Entwicklungsteams im Laufe des Jahres 2013. Die administrativen Kosten (ohne Berücksichtigung der ­aktienkursabhängigen Vergütungsbestandteile) werden im unteren einstelligen Bereich steigen. Dies ist ebenfalls auf die Ganzjahres-Effekte der getätigten Akquisitionen zurückzuführen. Voraussichtliche Entwicklung der Dividenden Die Software AG schüttet seit Jahren regelmäßig Dividende aus. Sie orientiert sich dabei an dem Durchschnitt aus Kon- zernüberschuss und Free Cashflow. In der Regel werden zwischen 20 und 25 Prozent des Durchschnitts beider Kenn- größen ausgeschüttet. Ob die Dividende näher an der Un- tergrenze oder näher an der Obergrenze dieses Korridors liegt, richtet sich überdies nach dem aktuellen Finanzbedarf zur Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaft, etwa durch Akquisitionen. Für das Geschäftsjahr 2013 wer- den wie im Vorjahr voraussichtlich 0,46 Euro pro Aktie an Dividende ausgeschüttet (vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung). Dies entspricht mit einem Ausschüt- tungsvolumen von 36,3 Millionen Euro einem Durchschnitt von etwa 24,8 Prozent des den Aktionären der Software AG zuzurechnenden Jahresüberschusses und des Free Cashflows im Geschäftsjahr 2013. Diese Vorgehensweise für die Fest- legung der Ausschüttungshöhe soll grundsätzlich auch in Zukunft beibehalten werden. Erwartete Finanzlage Geplante Finanzierungsmaßnahmen Aufgrund des hohen positiven operativen Cashflows ist die Innenfinanzierungskraft der Software AG höher als die für den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb benötigten Finanzie- rungen. Externe Finanzierungsmaßnahmen werden nahezu ausschließlich zur Finanzierung von größeren Akquisitionen benötigt. Da sich der zeitliche Horizont für solche Übernah- men nicht genau vorhersehen lässt kann auch die dafür benötigte Finanzierung nicht genau vorhergesagt werden. Wir streben weiterhin ein zweistelliges Wachstum in unse- rem BPE-Segment an, um damit erneut schneller als der Markt zu wachsen. Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet die Software AG mit einem Anstieg des BPE-Produktumsatzes in der Bandbreite zwischen 12 und 18 Prozent (währungs- bereinigt). Der BPE-Ausblick wird unter der Annahme ge- troffen, dass die Zukunftsbereiche Big Data und Intelligent Business Operations (IBO) weiterhin überproportional wach- sen, die Erneuerungsrate von laufenden Verträgen stabil bleibt und die im Jahr 2013 getätigten Akquisitionen eine größere Kundenbasis bilden, mit der sich auch höhere Cross-Selling-Potenziale erschließen lassen. Im ETS-Bereich erwarten wir einen kontinuierlichen Umsatz- rückgang, da der Markt für klassische Datenbanksoftware aufgrund seiner Reife und Sättigung allgemein rückläufig ist. Der ETS-Umsatz soll sich 2014 um 9 bis 16 Prozent (wäh- rungsbereinigt) reduzieren. Die zukünftige ETS-Entwicklung basiert auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit und auf der Annahme, dass sich die Erneuerungsrate von War- tungsverträgen stabil auf Vorjahresniveau bewegt. Im Consultinggeschäft steht nicht der Umsatz, sondern das Ergebnis im Fokus der Unternehmenssteuerung. Hier ar­ beitet die Software AG an einer weiteren Verbesserung der Segmentprofitabilität. Auf Basis der dargestellten Annahmen soll das operative Ergebnis (non-IFRS) voraussichtlich zwischen 4 und 10 Pro- zent steigen. Ausblick der Software AG-Holding (Einzelabschluss) Die zukünftige Ertragslage der Software AG resultiert aus der Ertragssituation des Software AG-Konzerns und wird durch Entscheidungen hinsichtlich der Ausschüttungen konzernin- terner Dividenden bestimmt. Insoweit wird auf die darge- stellte erwartete Ertragslage des Software AG-Konzerns verwiesen. Voraussichtliche Entwicklung wesentlicher GuV-Posten Die Herstellkosten, die im Wesentlichen aus Personalkos- ten für Consultingprojekte bestehen, sollten durch Aus- lastungsverbesserung und durch den Abbau von 125 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernabschluss Konzernanhang Weitere InformationenKonzernlagebericht Geschäft und Rahmenbedingungen Wirtschaftsbericht Nachtragsbericht Risiko- und Chancenbericht Vergütungsbericht Prognosebericht Übernahmerechtliche Angaben Erklärung zur Unternehmens­führung

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