Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Software AG GB 2013, deutsch

Konzernanhang Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen erfüllt, aufgehoben oder aus- gelaufen sind. Nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten werden bei erstmaligem Ansatz zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten bewertet. Im Rahmen der Folgebewertung werden diese finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Rückstellungen Rückstellungen werden ausgewiesen, wenn die Gesellschaft eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aufgrund eines vergangenen Ereignisses hat, ein Ressourcenabfluss wahrscheinlich und eine zuver- lässige Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Es erfolgt eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Schätzungen. Sofern der Abzinsungseffekt wesentlich ist, erfolgt der An- satz der Rückstellung in Höhe des Barwerts der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathe- matisch nach dem in IAS 19 (überarbeitet 2011, IAS 19 R) vorgeschriebenen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Bei diesem Verfahren werden, außer den am Bilanzstichtag bekannten Renten, auch er- wartete zukünftige Steigerungen der Renten und Gehälter berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen werden in Höhe des vollen ­Anwartschaftsbarwertes abzüglich des Marktwertes der Rückdeckungsansprüche gegenüber Lebensversicherungen beziehungsweise abzüglich des Marktwertes der zur Ab­ deckung der Pensionsansprüche vorgesehenen Vermögens- werte ausgewiesen. Die Veränderung der versicherungs­ mathematischen Gewinne / Verluste gegenüber dem Vorjahr wird erfolgsneutral unmittelbar in den Gewinnrücklagen des Konzerns erfasst. Anlagen im Bau werden zu den Anschaffungskosten ange- setzt. Abschreibungen auf diese Positionen erfolgen erst ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Wertminderung von Immateriellen ­Vermögenswerten und Sachanlagen Sobald Anhaltspunkte für mögliche Wertminderungen bei den Immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen vorliegen, wird ein Werthaltigkeitstest durchgeführt und, sofern notwen- dig, eine außerplanmäßige Abschreibung auf den erzielbaren Betrag vorgenommen. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus Nettoveräußerungspreis und Nut- zungswert eines Vermögenswertes. Der Nutzungswert ist der Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows, die aus der fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswertes und dem Ab- gang am Ende seiner Nutzungsdauer erwartet werden. Wertminderungen werden innerhalb der Kosten des jewei- ligen Funktionsbereichs beziehungsweise in den sonstigen Aufwendungen ausgewiesen. Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und denjenigen in der Konzernbilanz gebildet. Die aktiven laten- ten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender steuer­ licher Verlustvorträge in Folgejahren ergeben und deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf Basis derjenigen Steuer- sätze ermittelt, die nach geltender Rechtslage in den jewei- ligen Ländern zum Zeitpunkt der Realisierung (Umkehrung der Steuerlatenzen) voraussichtlich gelten werden. Latente Steuererstattungsansprüche und -schulden werden nicht abgezinst; die Buchwerte der ausgewiesenen Ansprü- che und Verpflichtungen werden regelmäßig überprüft und, soweit erforderlich, angepasst. Nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten Die Software AG erfasst ausgegebene Schuldscheindarlehen und nachrangige Verbindlichkeiten erstmals zu dem Zeit- punkt, zu dem sie entstanden sind. Alle anderen finanziellen Verbindlichkeiten werden erstmals am Valutatag erfasst. 149 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernlagebericht Weitere InformationenKonzernanhangKonzernabschluss Allgemeine Grundsätze Erläuterungen zur GuV Erläuterungen zur Konzernbilanz Sonstige Erläuterungen Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk

Übersicht