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Software AG GB 2013, deutsch

Konzernlagebericht Ressourceneinsatz optimieren wir, indem wir technologische Zukäufe und Eigenerstellung kombinieren. Außerdem stre- ben wir bei der Entwicklung unserer Produkte einen ausge- wogenen Mix aus Hoch- und Niedriglohn-Standorten an. Steuerung des Cashflows Wesentlichen Einfluss auf den Cashflow hat das Forderungs- management. Es wird bei der Software AG lokal betrieben und unterliegt diversen internen Kontrollprozessen. Zur Ver- besserung der Forderungsstruktur werden selektiv einzelne Forderungen verkauft. Die Cash-Steuerung erfolgt in unse- rem Unternehmen hingegen zentral. Dafür verwenden wir ein weltweit standardisiertes Cash-Management-System, mit dessen Hilfe wir unsere Anlagestrategie optimieren und Anlagerisiken minimieren. Finanzielle Ziele Nach einem Jahr der Transformation, in dem wir unsere Anpassungs- und Innovationsfähigkeit unter Beweis stellten, haben wir Anfang 2013 den nächsten großen Meilenstein angekündigt. Bis 2018 wollen wir im Prozess- und Integra- tionsgeschäft sowie bei Big-Data-Lösungen über 80 Prozent des Gesamtproduktumsatzes erzielen. Das bedeutet jährli- che Wachstumsraten zwischen 10 und 20 Prozent – allein im BPE-Segment. Nicht-finanzielle Ziele Wir werden uns in den kommenden Jahren auf die Chancen fokussieren, die das digitale Unternehmen unseren Kunden durch das Zusammenspiel der vier Megatrends Big Data, Cloud, Mobile und Social bietet. Denn diese werden die maßgeblichen Wachstumstreiber der Softwarebranche sein. Einen wichtigen Baustein dieser Strategie bilden die fünf, im Berichtsjahr getätigten, Akquisitionen. Unsere Vision ist es, uns langfristig zu einem globalen Marktführer für Infra- struktursoftware zu entwickeln. Dabei werden wir das Wachstum aus eigener Kraft weiter vorantreiben, uns aber nicht darauf beschränken. Stattdessen sind wir bereit, zu- sätzlich selektiv in innovationsorientierte Unternehmen zu investieren, um unsere Technologieführerschaft zu stärken und Marktanteile hinzu zu gewinnen. Der Geschäftsbereich ETS bietet für uns eine hochprofitable Basis und Flexibilität, Monitoring von Umsatz und Ergebnis Für die Erlösarten Lizenzen, Wartung und Dienstleistungen haben wir permanent Umsatz und Kosten im Blick. Dabei stellen die Lizenzumsätze den wesentlichen Wachstumstrei- ber für die Wartungs- und Dienstleistungsumsätze dar. Aus diesem Grund beobachten wir auf allen Managementebe- nen intensiv, wie sich die Lizenzumsätze über den Zeitver- lauf entwickeln. Außerdem überwachen wir permanent in einer mehrdimen- sionalen Matrixstruktur die EBITA-Entwicklung jedes Profit- oder Cost-Centers. Die Matrix ist nach Geschäftsbereichen, nach Erlösarten sowie innerhalb der Geschäftsbereiche ­regional untergliedert. Darüber hinaus beobachten wir stän- dig das operative Ergebnis des Dienstleistungsgeschäfts auf Projektebene von der Angebotserstellung bis zum Projekt- abschluss. Eines unserer wichtigsten Ziele ist die kontinuier- liche Verbesserung der Vertriebseffizienz. Diese erreichen wir durch besser qualifizierte Mitarbeiter, reibungslose glo- bale Prozesse sowie durch wachsende Projektgrößen. Wei- tere Potenziale ergeben sich durch unsere regionenüber- greifende Vertriebs- und Servicestruktur. Kostenmanagement Alle Kostenpositionen im Konzern unterliegen einer strengen Budgetkontrolle. Dabei überprüfen wir monatlich die einzel- nen Profit- und Cost-Center, ob die Budgets eingehalten wur- den und wie sich die prognostizierten Kosten entwickeln. Die Grundlage dafür bildet ein dynamisches Budgetmodell. Damit bleibt das Kostenbudget in Relation zur Umsatzentwicklung in den wesentlichen Komponenten flexibel. Um die geplante Profitabilität zu erreichen beziehungsweise zu übertreffen, passen wir das Kostenbudget unterjährig dynamisch an. Management von Forschung und Entwicklung Für die Software AG als Anbieter von Softwareprodukten bilden technologische Zukäufe, Forschung und Entwicklung (F & E) sowie daraus resultierende Innovationen die Basis für den langfristigen Unternehmenserfolg. Deshalb entwickeln wir unser Produktportfolio kontinuierlich weiter, indem wir die Anforderungen unserer Kunden sowie betriebswirt- schaftliche Belange berücksichtigen. Dabei setzen wir eine permanente Produktdeckungsbeitragsrechnung ein. Unseren 69 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernabschluss Konzernanhang Weitere InformationenKonzernlagebericht Geschäft und Rahmenbedingungen Wirtschaftsbericht Nachtragsbericht Risiko- und Chancenbericht Vergütungsbericht Prognosebericht Übernahmerechtliche Angaben Erklärung zur Unternehmens­führung

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