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Software AG GB 2013, deutsch

Die Software AG verfolgt eine enge bereichs- und unterneh- mensübergreifende Vernetzung sowie den kreativen Aus- tausch mit Lehre, Wissenschaft, Standardisierungsgremien, Verbänden und Partnernetzwerken, um frühzeitig neue Trends aufgreifen zu können. In diesem Rahmen beteiligt sich die Software AG an mehre- ren öffentlich geförderten Forschungsvorhaben im Verbund mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Im Berichtsjahr konnte das Unternehmen erneut solche Forschungsprojekte gewinnen und damit an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Mit der Forschungsallianz CASED (Center for Advanced Secu- rity Research Darmstadt) unterhält die Software AG eine strategische Partnerschaft im Bereich IT-Security. Um den interdisziplinären Wissenstransfer zu forcieren und den Standort Deutschland zu stärken, engagieren wir uns ferner im Software-Cluster (siehe Kapitel Corporate Responsibility), einem der leistungsstärksten Netzwerke Europas mit Part- nerunternehmen, Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen im Südwesten Deutschlands – von Analysten als „Silicon Valley Europas“ bezeichnet. Es ist uns wichtig, die Kundenan- forderungen stets zu analysieren, um die Markttauglichkeit der F & E-Aktivitäten zu garantieren. Die Kombination aus hoher Innovationskraft und Praxisnähe stellt sicher, dass hoch- moderne Lösungen entstehen, die den Bedürfnissen von Unternehmen und Anwendern entsprechen. Ausblick Im Bereich F & E wird die Software AG ihre Strategie fortset- zen, Unternehmen bei ihrer Transformation zum digitalen Unternehmen mit innovativen Softwarelösungen und Ser- vices zu begleiten. Zu diesem Zweck fördern wir die Inno- vationskraft unserer internationalen Teams, zuletzt durch die Verstärkung des Managements im Silicon Valley. Dort wer- den auch in Zukunft maßgebliche Trends für die globale IT-Branche geboren werden. Da die Innovationszyklen immer kürzer werden und fortwährend neue technologische Ent- wicklungen entstehen, werden wir weiterhin gezielte Tech- nologieakquisitionen tätigen, um unsere Produktsuites zügig weiterzuentwickeln. Ein Schwerpunkt wird auf Cloud Com- puting liegen, für das durch die übernommene Plattform von LongJump bereits der Grundstein gelegt wurde. Auf der F & E-Roadmap sehen wir die reibungslose Integration der automatisierte Prozesse schneller zu behandeln. Das steigert die Agilität von Unternehmen und verbessert ihre Ergebnis- se. Die IBO-Plattform beinhaltet neben der Messaging-Soft- ware der Software AG auch Terracotta BigMemory, die bran- chenführende In-Memory-Datenmanagementlösung für Big Data. Ebenso umfasst sie Verknüpfungs-, Analyse- und Vi- sualisierungsfunktionen der 2013 akquirierten Technologie von JackBe sowie die 2013 zugekaufte Complex-Event-Pro- cessing-Software Apama. Unternehmen können damit ihre Geschäftsaktivitäten über die unterschiedlichsten Datenströ- me hinweg in Echtzeit korreliert analysieren und auf dieser Basis sofortige Geschäftsentscheidungen treffen. Mit der Cloud-Plattform des 2013 übernommenen Anbieters LongJump können auch Endbenutzer eigenständig Anwen- dungen entwickeln, ohne Unterstützung ihrer IT-Abteilung. Durch diese Ergänzung weitet die Software AG ihr Angebot auf IT-Projekte kleinerer Unternehmen beziehungsweise einzelner Abteilungen aus. Die dezentrale Entwicklung von Anwendungen spielt eine Schlüsselrolle bei der Digitalisie- rung von Unternehmen, da sie die Kapazitäten der IT-Abtei- lungen entlastet. Auf der Innovation World 2013 hat die Software AG ihr neu entwickeltes „as a service“ Cloud-An- gebot „Software AG Live“ vorgestellt. Dieses Angebot be- steht aus dem Komponenten Process Live, Portfolios Live und AgileAppsLive. Weitere sind für 2014 geplant. Austausch über Events und Netzwerke Die Software AG präsentierte sich 2013 mit ihren Innovati- onen erneut auf der CeBIT. Ein Fokus lag auf dem Thema Industrie 4.0, das als Zukunftsprojekt der Bundesregierung gerade in Deutschland große Aufmerksamkeit erfährt. Ein Modell einer intelligenten Fabrik demonstrierte, wie sich eine manuelle Fertigungsstation in eine softwaregestützte, flexible Arbeitsumgebung überführen lässt. Dazu wird die ARIS-Plattform genutzt, um die einzelnen Fertigungsschritte zu managen sowie wichtige Kennzahlen zu visualisieren. Mit Technologie für Industrie 4.0 war die Software AG auch auf der Hannover Messe vertreten. Dabei wurden der Bun- deskanzlerin die unter Mitautorenschaft der Software AG formulierten Umsetzungsempfehlungen des acatech-­ Arbeitskreises Industrie 4.0 übergeben. Software AG | Geschäftsbericht 2013 72 Vorstandsbrief AktieHighlights 2013 Über die Software AG

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