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Software AG GB 2013, deutsch

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F & E) in neue und bestehende Produkte wurden um 6,8 Millionen Euro auf 107,9 (Vj. 101,1) Millionen Euro erhöht – ein Plus von 7 Pro- zent. Ihr Anteil am Produktumsatz (Lizenzen und Wartung) erhöhte sich von 14,2 Prozent auf 15,3 Prozent. Die Vertriebs­ aufwendungen kletterten um 22  Prozent auf 300,1 (Vj. 246,9) Millionen Euro; die Mehrausgaben belaufen sich dem- zufolge auf 53,1 Millionen Euro. Ihr Anteil am Gesamtumsatz stieg von 23,6 Prozent auf 30,8 Prozent. Der Anstieg der F & E- sowie der Vertriebsaufwendungen spiegelt die Strategie des Unternehmens wider, verstärkt in neue zukunftsorientierte Produkte und Märkte im Geschäftsbereich BPE zu investieren. Mit dieser Investitionsstrategie hat der Konzern die Evaluierung und Entwicklung neuer Technologien und Produkte konsequent weiter vorangetrieben. Der allgemeine Verwaltungsaufwand konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 73,2 (Vj. 75,8) Millionen Euro leicht gesenkt werden. Die sonstigen Steuern lagen mit 7,1 (Vj. 8,0) Millionen Euro ebenfalls leicht unter Vorjahres­ niveau. Das operative Ergebnis betrug damit 189,8 (Vj. 237,0) Millionen Euro und reduzierte sich vor dem Hintergrund der Mehrausgaben für den Ausbau von Vertrieb sowie For- schung und Entwicklung. Erlöse aus der Veräußerung der SAP-Serviceaktivitäten in den USA und Kanada sowie durch positive Effekte aus der Aufnah- me von zinsbegünstigten Darlehen erhöhten unter anderem die sonstigen Erträge von 24,6 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 44,1 Millionen Euro. Bedingt durch Wechselkursver- luste stiegen die sonstigen Aufwendungen auf 35,5 (Vj. 21,4) Millionen Euro. Das Finanzergebnis lag mit − 8,4 (Vj. − 8,8) Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich um 18 Prozent auf 190,0 (Vj. 231,5) Mil- lionen Euro. Entsprechend verringerten sich auch die Ertrags- steuern um 16 Prozent auf 56,0 (Vj. 66,8) Millionen Euro. Der effektive Ertragssteuersatz im Konzern betrug im Geschäftsjahr 29,5 (Vj. 28,9) Prozent. Auf Konzernebene lag der Überschuss bei 134,0 (Vj. 164,7) Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie (unverwässert) belief sich entsprechend auf 1,60 (Vj. 1,90) Euro. Die Entwicklung des Gewinns pro Aktie geht auf die im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigten umfangreichen Inves- titionen der Software AG zurück. Durchschnittlich waren im Berichtszeitraum 83.702.176 (Vj. 86.784.793) Aktien (unver- wässert) im Umlauf. Gewinnverwendung Das Unternehmen setzt seine auf Kontinuität ausgerichtete Dividendenpolitik fort. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,46 Euro je Aktie vor. Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung, entspräche dies bei 78,9  Millionen im Umlauf befindlichen Aktien einer Ausschüttungssumme von 36,3 (Vj. 38,2) Millionen Euro. Ergebnisentwicklung Die erhöhten Investitionen in den Ausbau des Vertriebs und in erhöhte Entwicklungsaktivitäten führten erwartungsge- mäß zu einem Ergebnisrückgang im Geschäftsjahr 2013. Im Berichtsjahr lag das EBIT – Gewinn vor Zinsen, Ertragssteuern und sonstigen Steuern – im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 205,5 Millionen Euro und damit 17 Prozent unter dem Vor- jahresniveau von 248,3 Millionen Euro. Entsprechend lag die EBIT-Marge bei 21,1 (Vj. 23,7) Prozent. Der Konzernüber- schuss betrug 134,0 (Vj. 164,7) Millionen Euro. Ergebnisse in Mio. EUR 2013 2012 Veränderung in % Gesamtumsatz 972,7 1.047,30 − 7 Herstellkosten − 294,6 − 378,4 − 22 Bruttoergebnis 678,1 668,9 1 Marge in % 69,7 % 63,9 % Forschung und Entwicklung − 107,9 − 101,1 7 Vertrieb und Marketing − 300,1 − 246,9 22 Verwaltung − 73,2 − 75,8 − 3 Sonstiger Aufwand / Ertrag 8,6 3,2 −  EBIT 205,5 248,3 − 17 Marge in % 21,1 % 23,7 % Software AG | Geschäftsbericht 2013 80 Vorstandsbrief AktieHighlights 2013 Über die Software AG

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