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Software AG GB 2013, deutsch

Konzernlagebericht eigener Aktien in Höhe von 154,4 Millionen Euro. Entspre- chend reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 48 (Vj. 60) Prozent. Finanzierungsinstrumente Die Finanzierung der Software AG basiert auf dem starken Free Cashflow. Für darüber hinausgehenden Finanzierungs- bedarf werden Bankkredite, Schuldscheindarlehen und Leasing eingesetzt. Hauptrisiko in der Finanzierung liegt darin, dass der Konzern bestehenden finanziellen Verpflich- tungen nicht nachkommen könnte. Dazu zählen etwa Kre- ditvereinbarungen, Leasingverträge oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Ein aktives Working Capital Management sowie eine konzernweite Liquiditätssteue- rung begrenzen dieses Risiko. Damit können fällige Zah- lungsverpflichtungen durch vorhandene Barmittel und bila- terale Kreditlinien ausgeglichen werden. Die in Anspruch genommenen Kredite weisen überwiegend feste Zinssätze aus und haben Laufzeiten bis maximal fünf Jahre. Mittels Zins-Swaps wurden für einen Teil der Darlehen feste Zins- sätze gesichert. Im Falle von variablen Zinszahlungen wird auf das zum ­Bilanzstichtag gültige Zinsniveau abgestellt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen berechnen wir zum Umrechnungskurs per 31. Dezember 2013. Investitionsanalyse Für ein IT-Unternehmen wie die Software AG sind Investiti- onen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von untergeordneter Bedeutung. Mit 13,8 Millionen Euro blieben sie 2013 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres von 13,3 Millionen Euro. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Vertriebsniederlassungen sowie in die Verwaltungszen- tralen in Darmstadt und Saarbrücken. Die Nettoauszahlungen für Akquisitionen haben sich durch die Übernahmen von fünf Unternehmen im Berichtszeitraum dagegen signifikant ­erhöht und stiegen auf 113,2 (Vj. 17,9) Millionen Euro. Da- rüber hinaus investierte die Software AG 56,5 Millionen Euro in Wertpapiere mit einer Laufzeit größer als drei Monaten zur Liquiditätsoptimierung. Finanzlage Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Das Finanzmanagement der Software AG zielt vor allem darauf ab, das nachhaltige Wachstum des Konzerns sowie die kontinuierliche Portfolio-Optimierung durch eine adäquate Finanzierungsstruktur – unabhängig von kurzfristigen Kapi- talmarktbedingungen – zu unterstützen. Ferner ist die jeder- zeitige Zahlungsfähigkeit aller Konzerngesellschaften sicher- zustellen. Dazu stehen uns aus dem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit sowie über bestehende Kreditverträge ausreichend Finanzmittel zur Verfügung. Die hohe Eigenka- pitalquote und der starke Free Cashflow bieten die finanzielle Flexibilität für die weitere Stärkung des organischen Wachs- tums sowie für gezielte Akquisitionen. Auf Basis der vom Vorstand festgelegten Richtlinien setzt die zentrale Finanzabteilung die Finanzpolitik und das Risi- komanagement um. Ein aktives Working Capital Manage- ment steuert die Liquiditätsposition der Software AG zentral. Die Geldanlage ist grundsätzlich kurzfristig orientiert, was zu einer geldmarktnahen Verzinsung des Konzernguthabens führt. Um Ausfallrisiken konsequent zu minimieren, streuen wir die Anlagen breit und selektieren unsere Geschäftspartner nach strengen Kriterien. Die zentrale Finanzabteilung über- wacht auch die Währungsrisiken für alle Konzerngesellschaf- ten und minimiert sie über derivate Finanzinstrumente. Dabei sichern wir ausschließlich bestehende Bilanzpositio- nen oder zu erwartende Cashflows ab. Finanzierungsanalyse Die Finanzverbindlichkeiten der Software AG stiegen 2013 durch neu aufgenommene Schuldscheindarlehen im Ge- samtvolumen von 300,0 Millionen Euro sowie durch ein Innovationsdarlehen der European Investment Bank in Höhe von 100,0 Millionen Euro auf 613,4 (Vj. 266,0) Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhten sich die liquiden Mittel zum Stich- tag 31. Dezember 2013 deutlich auf insgesamt 450,0 (Vj. 315,6) Millionen Euro. Das Eigenkapital sank im Vergleich zum Vorjahr auf 965,6 (Vj. 1.060,1) Millionen Euro. Diese Verringerung ergab sich im Wesentlichen aus dem Rückkauf 85 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernabschluss Konzernanhang Weitere InformationenKonzernlagebericht Geschäft und Rahmenbedingungen Wirtschaftsbericht Nachtragsbericht Risiko- und Chancenbericht Vergütungsbericht Prognosebericht Übernahmerechtliche Angaben Erklärung zur Unternehmens­führung

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