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Software AG Quartalsbericht 2 2013

3 04 Aktie 09 zwischenLagebericht 22 zwischenabschluss 30 Erläuterungen zum Zwischenabschluss 44 Service ALLGEMEINE TRENDS DER IT-BRANCHE 3 Management großer und vor allem unstrukturierter Daten- sätze: diese ermöglicht den Zugriff auf direkt im Hauptspei- cher (Cache) vorgehaltene Daten. Dadurch kann der Daten- zugriff bis zu 1.000 Mal schneller erfolgen als über Datenbanken, was wiederum einen deutlichen Wettbe- werbsvorteil für Unternehmen zur Folge hat. Angesichts der globalen Verbreitung dieser Megatrends und der immer kürzer werdenden Innovationszyklen stehen Softwareunternehmen heute zunehmend vor der Heraus- forderung, ihre Geschäftsmodelle zu überarbeiten, stärker mit anderen Anbietern zu kooperieren und sich auf die schnell wandelnden Bedürfnisse ihrer Kunden einzustellen. Gleichzeitig bietet der Umbruch große Chancen für innova- tive Unternehmen, sich am Markt zu positionieren. Die ­Software AG hat die neuen Anforderungen frühzeitig bei der Entwicklung ihres Angebotsportfolios berücksichtigt und richtet ihre Aktivitäten verstärkt an den neuen technologi- schen Megatrends aus, die die IT-Industrie revolutionieren. Zu diesem Zweck • stärkt das Unternehmen seine Präsenz in ausgewählten Märkten, wie beispielsweise in Nordamerika. • investiert die ­Software AG in Forschung und Entwicklung von neuen Produkten zur Verbesserung ihrer Wettbe- werbsposition. • hat das Unternehmen einen Fokus auf den Big-Data- Markt gesetzt, um daraus erhebliche Wachstumsimpul- se zu generieren. • entwickelt die ­Software AG Lösungen, mit denen Kunden sich den externen Veränderungen schneller, flexibler und effizienter anpassen können. Die Softwarebranche befindet sich aktuell in einer nachhal- tigen Umbruchphase, die durch das Aufeinandertreffen von vier Megatrends beeinflusst wird: Cloud, Mobile, Social Col- laboration und Big Data. Unternehmen folgen verstärkt dem Trend, Daten und An- wendungen an externe Anbieter auszulagern und IT-Res- sourcen nach Verbrauch (Software-as-a-Service) zu bezah- len. Hinzu kommen erhebliche Einsparpotenziale durch so genannte Cloud-Computing-Dienste (Verlagerung von Daten und Anwendungen ins Internet), da Unternehmen kosten- intensive Rechnerkapazitäten nicht mehr im gleichen Um- fang selbst vorhalten müssen wie in der Vergangenheit. Gleichzeitig sorgt die steigende Verbreitung von Smart­ phones und Tablets für neue Anforderungen an die Entwick- lung mobiler Lösungen. Parallel dazu beeinflusst der Trend zu Social Collaboration die Softwareindustrie: Durch die verstärkte Nutzung sozialer Netzwerke bei der interaktiven Zusammenarbeit auf Arbeits- ebene – ähnlich wie bei privaten sozialen Netzwerken – sollen Informationen leichter zugänglich gemacht werden, um vorhandenes Wissen besser zu nutzen und die Effizienz von Prozessen zu steigern. Ein weiterer Trend der IT-Branche ist Big-Data: Darunter versteht man die Bearbeitung und Analyse der wachsenden, gewaltigen Datenmengen, die ständig aus Unternehmens- daten, Webseiten, sozialen Netzwerken etc. entstehen und die sich mit herkömmlichen Methoden und Werkzeugen nicht mehr wirtschaftlich verarbeiten lassen. Abhilfe schafft die neue In-Memory-Technologie zum effizienten

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