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SAW QB 2, deutsch

Zwischenlagebericht Wechselkurseffekte Wie in den vorhergehenden Quartalen wurden die weltwei- ten Umsätze der Software AG auch im Berichtsquartal durch Währungseffekte stark negativ beeinflusst. Aufgrund der anhaltenden Stärke des Euro haben Wechselkursschwankun- gen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den ausgewiese- nen Konzernumsatz um 5,4 Millionen Euro belastet. Davon waren alle drei Geschäftsbereiche betroffen, wobei das Wartungsgeschäft mit − 3,9 Millionen Euro am stärksten be- lastet wurde. Die Auswirkungen auf das Beratungsgeschäft sowie die Lizenzerlöse betrugen − 1,0 Millionen Euro bezie- hungsweise − 0,5 Millionen Euro. Bezogen auf das gesamte erste Halbjahr 2014 reduzierten die Wechselkurs­effekte die weltweiten Umsätze der Software AG um 15,1 Millionen Euro. Der Anteil des Euro-Volumens am Gesamtumsatz stieg auf 41 (Vj. 37) Prozent. Der größte Fremdwährungsanteil entfiel mit 22 (Vj. 23) Prozent auf den US-Dollar-Raum und blieb damit auf Vorjahresniveau. Die Mehrheit der verbliebenen Umsätze erwirtschaftete die Software AG im zweiten Quartal 2014 in Großbritannien (7 Prozent), Brasilien (5 Prozent) und Israel (5 Prozent). Ergebnisentwicklung Die Software AG hat die Herstellkosten im Dreimonats­ zeitraum insgesamt um 14 Prozent auf 62,9 (Vj. 73,5) Mil- lionen Euro reduziert. Diese Verringerung ist maßgeblich auf die Konsolidierungsmaßnahmen im Geschäftsbereich Consulting zurückzuführen. Als Folge dieser gezielten Kos- tenreduzierung konnte die Bruttomarge mit 67,9 Prozent annähernd auf dem hohen Niveau des Vorjahresquartals gehalten werden (Vj. 69,1 Prozent). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im zweiten Quartal 2014 insgesamt 26,6 (Vj. 26,2) Millio- nen Euro. Aufgrund von Effizienzprogrammen und optimier- ten Backoffice-Funktionen hat die Software AG ihre allge- meinen Verwaltungskosten um 9 Prozent von 17,4 Millionen Euro auf 15,9 Millionen Euro gesenkt. Die Aufwendungen für Vertrieb und Marketing gingen auf 64,2 (Vj. 73,9) Milli- onen Euro zurück. Nach hohen Investitionen im Rahmen der weltweiten Vertriebs- und Marketingoffensive im vergan- genen Jahr und einer verhaltenen Entwicklung der Lizen- zumsätze im laufenden Jahr reduzierten sich diese Ausgaben um fast 10 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 25,0 (Vj. 44,4) Millionen Euro. Der Rückgang von 44 Prozent ge- genüber dem Vorjahr ist auf die Reduktion der Produktum- satzerlöse sowie die Entkonsolidierung des SAP-Beratungs- geschäfts zurückzuführen. Die EBIT-Marge der Software AG belief sich entsprechend auf 12,8 (Vj. 18,7) Prozent. Um die Vergleichbarkeit der Software AG insbesondere mit Wettbewerbern aus den Vereinigten Staaten zu verbessern, die nicht nach IFRS-Standard bilanzieren, wird zusätzlich ein operatives non-IFRS Ergebnis ausgewiesen. Diese Kennziffer ermittelt sich durch das EBIT (vor allen Steuern) bereinigt um: • Amortisation auf akquisitionsbedingte immaterielle Vermögenswerte, • Reduktion akquisitionsbedingter Produktumsätze durch Kaufpreisallokation, • Sonstige akquisitionsbedingte Ergebniseffekte, • Aktienkursabhängige Vergütung, • Restrukturierung/Abfindungen sowie • Ergebnis veräußerter Geschäftseinheiten (Q2) Das operative Ergebnis (non-IFRS) betrug 45,1 (Vj. 58,7) Millionen Euro, die operative Ergebnismarge (non-IFRS) er- reichte dementsprechend 23,0 (Vj. 24,7) Prozent. Die Steuerquote stieg im zweiten Quartal 2014 auf 36,6 Pro- zent im Vergleich zur Vorjahresquote von 32,9 Prozent. Hier haben sich hohe Steuerzahlungen insbesondere in den USA und Deutschland ausgewirkt. Aufgrund gestiegener Finan- zierungskosten aus der Schuldscheinaufnahme ging das Finanzergebnis auf − 2,6 (Vj. − 1,5) Millionen Euro zurück. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2013 platzierte die Soft- ware AG ein Schuldschein im Volumen von 300 Millionen Euro (davon 65 Millionen in US-Dollar). 11 ZwischenlageberichtAktie Zwischenabschluss Erläuterungen zum Zwischenabschluss Weitere Informationen Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum Ertragslage Finanzlage Vermögenslage Nachtragsbericht Risiken und Chancen Ausblick

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