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SAW QB 2, deutsch

Zwischenlagebericht Consulting Die Umsätze im Bereich Consulting betrugen in der Berichts­ periode 55,5 (Vj. 70,5) Millionen Euro. Wesentlicher Grund für den Rückgang war die Entkonsolidierung der SAP-Servi- ceaktivitäten. Im Zuge der Fokussierung der Software AG auf den margenstarken Produktbereich wurde das SAP-Consul- tinggeschäft des Unternehmens in drei Schritten zurückge- führt: Im Januar 2013 trennte sich der Konzern von seinem SAP-Geschäft in Kanada und den USA und Mitte 2013 vom SAP-Consultingbereich in Osteuropa. Im zweiten Quartal 2014 wurde der Verkauf der auf SAP-Beratung in Deutsch- land, Österreich und der Schweiz fokussierten IDS Scheer Consulting GmbH an die Scheer Group GmbH abgeschlossen, nachdem eine entsprechende Vereinbarung am 31. März 2014 unterzeichnet worden war. Nach dem Verkauf des Ge- schäfts mit Drittlösungen konzentriert sich die ­Software AG zukünftig ausschließlich auf die Entwicklung, den Vertrieb und den Service eigener Produkte. Die Consulting-Umsatz­ erlöse aus den BPE- und ETS-bezogenen Serviceleistungen betrugen im zweiten Quartal 47,2 (50,4) Millionen Euro. Der Gesamtumsatz lag bei 55,5 (Vj. 70,5) Millionen Euro. Der Entkonsolidierung des SAP-Beratungsgeschäfts entspre- chend sanken die Herstellkosten auf 48,1 (Vj. 59,2) Millionen Euro und die Aufwendungen für Vertrieb und Marketing auf 5,9 (Vj. 8,6) Millionen Euro. Der Segmentbeitrag belief sich auf 1,5 (Vj. 2,7) Millionen Euro. Erstes Halbjahr 2014 Insgesamt betrug der Konzernumsatz der Software AG in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschaftsjahres 404,9 (Vj. 462,7) Millionen Euro, was einem Rückgang um 12 Prozent entspricht, währungsbereinigt um 9 Prozent. Besonders stark schlugen die Wechselkurseffekte zu Buche, sie belasteten die weltweiten Umsätze der Software AG im ersten Halbjahr 2014 mit 15,1 Millionen Euro. Der Produktumsatz belief sich im ersten Halbjahr auf 288,7 (Vj. 326,2) Millionen Euro und verzeichnete eine Verringe- rung von 11 Prozent, währungsbereinigt von 8 Prozent. Davon entfielen 107,3 (Vj. 139,4) Millionen Euro auf den Lizenz­bereich und 181,4 (Vj. 186,8) Millionen Euro auf das Wartungsgeschäft, welches währungsbereinigt um 2 Prozent gestiegen ist. Der Dienstleistungsumsatz ging auch aufgrund des Verkaufs der SAP-Beratungsaktivitäten auf 115,9 (Vj. 135,8) Millionen Euro zurück. Der BPE-Bereich erreichte im gleichen Zeitraum mit 179,8 (181,8) Millionen Euro annähernd das hohe Vorjahresniveau. Dabei sind die Wartungserlöse von 97,1 Millionen Euro auf 103,3 Millionen Euro gestiegen. Dies zeigt, dass sich die Vertriebserfolge der Vergangenheit nun positiv auf das War- tungsgeschäft auswirken und bestätigt die Investitionsiniti- ative des vergangenen Jahres. Im ETS-Bereich erreichte der Produktumsatz 106,7 (139,9) Millionen Euro. Aufgrund der Entkonsolidierung der SAP-Serviceaktivitäten ging der Bera- tungsumsatz weiter auf 118,0 (140,6) Millionen Euro zurück. In der ersten Jahreshälfte 2014 sank das EBIT auf 55,5 (Vj. 86,0) Millionen Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 35 Prozent gegenüber dem Sechsmonatszeitraum 2013. Die EBIT-Marge betrug 13,7 Prozent (Vj. 18,6 Prozent). Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg im zwei- ten Quartal 2014 auf 22,4 (Vj. 13,3) Millionen Euro. Diese Erhöhung ist insbesondere auf die um 68,5 Millionen Euro reduzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Ein aktives Working-Capital-Management ermöglichte trotz des im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Nettoergebnisses den deutlichen Zuwachs des operativen Cashflows. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im Berichts- quartal auf 15,7 (Vj. − 60,1) Millionen Euro. Der Zuwachs liegt in erster Linie in den erheblich gesunkenen Nettoauszah- lungen für Akquisitionen begründet. Sie lagen im zweiten Quartal 2014 bei 2,7 Millionen Euro. Das im Vorjahresquartal vergleichsweise hohe Auszahlungsvolumen für Investitionen von 57,1 Millionen Euro war vor allem durch Übernahmen 13 ZwischenlageberichtAktie Zwischenabschluss Erläuterungen zum Zwischenabschluss Weitere Informationen Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum Ertragslage Finanzlage Vermögenslage Nachtragsbericht Risiken und Chancen Ausblick

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