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Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen

 
 
 

Grundlagen
Der Konzernabschluss der Software AG wird in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des International Accounting Standards Board (IASB) – den International Financial Reporting Standards (IFRS) – aufgestellt. Hierbei wurden die zum 31. Dezember 2004 anzuwendenden IAS, IFRS und entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC – vormals SIC) beachtet. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Jahresabschluss 2004 angewendet.

Der Konzernabschluss der Software AG wird – soweit nicht anders angegeben – in TEUR dargestellt.

Konsolidierungsgrundsätze
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen, den IFRS entsprechenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen auf den Stichtag des Konzernabschlusses (31. März 2005) aufgestellt.

Für die bei der Kapitalkonsolidierung angewandte Methode der Erstkonsolidierung wurde bei den selbst gegründeten Gesellschaften auf die jeweiligen Gründungszeitpunkte abgestellt. Bei den 1994 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Software AG-E, Software AG-P, Software AG-CH und SIH, bei den asiatischen Tochtergesellschaften, der SQL sowie bei der Software AG-IRL wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss als Konsolidierungszeitpunkt gewählt. Bei den übrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurde der Zeitpunkt des Erwerbs als Konsolidierungszeitpunkt gewählt.

Die Erstkonsolidierung der vor dem 31. Dezember 2002 erstkonsolidierten Gesellschaften wurde auf Basis der Buchwertmethode nach § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB durchgeführt. Dabei wurde der Konzernanteil des Eigenkapitals der konsolidierten Tochtergesellschaften mit den Anschaffungs-/Gründungskosten verrechnet. Für die Erstkonsolidierung ab dem Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS-Bilanzierung, dem 1. Januar 2003, wurden die Regelungen des IFRS 3 angewandt. Die Folgekonsolidierungen wurden aus der Erstkonsolidierung abgeleitet.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wurden für Akquisitionen vor dem 31. Januar 2001 gemäß § 309 Abs. 1 HGB mit den Rücklagen verrechnet. Nach dem 31. Januar 2001 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden im Rahmen der früheren handelsrechtlichen Bilanzierung aktiviert und über 10 Jahre linear abgeschrieben. Die Gesellschaft behält gemäß dem Wahlrecht des IFRS 1.14 die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen nach HGB und die sich daraus zum Zeitpunkt der Umstellung auf neue IFRS-Rechnungslegung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte bei.

Die Bewertung der zuvor nach handelsrechtlicher Bilanzierung aktivierten Firmenwerte erfolgt seit der Umstellung auf die IFRS-Bilanzierung am 1. Januar 2003 (Transition Date) nach den Regelungen des IAS 36. Danach wurde der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe des Wertansatzes zum Transformationszeitpunkt von HGB nach IFRS am 1. Januar 2003 eingefroren und nur bei tatsächlichen Wertverlusten abgeschrieben. Die Werthaltigkeit des bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwertes wird einmal jährlich durch einen Impairmenttest überprüft.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen Unternehmen sind eliminiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden herausgerechnet, sofern sie nicht durch Leistungen an Dritte realisiert wurden. Auf Minderheitsgesellschafter entfallende Anteile am konsolidierten Eigenkapital und am konsolidierten Jahresergebnis werden getrennt von dem auf die Muttergesellschaft entfallenden Anteil ausgewiesen.

Konsolidierungskreis
Der Abschluss des Konzerns umfasst die Software AG und alle von ihr beherrschten Gesellschaften. Diese Beherrschung ist gewöhnlich nachgewiesen, wenn der Konzern unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte des Gezeichneten Kapitals eines Unternehmens verfügt und/oder die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens bestimmen kann.

Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 durch die Erstkonsolidierung der zwei Gesellschaften der Sabratec Gruppe, Software AG Israel (vormals Sabratec Ltd., Israel) und deren Tochtergesellschaft Sabratec Technologies, Inc., USA zum Übergabetag (Closing Date) des Kaufvertrags am 3. Februar 2005 verändert. Der Kaufpreis inklusive der Nebenkosten der Anschaffung für die erworbenen 100 Prozent der Anteile betrug 5.909 TEUR. Diese Gesellschaften hatten zum Erwerbszeitpunkt ein konsolidiertes Eigenkapital in Höhe von 1.213 TEUR und erzielten im Geschäftsjahr 2004 Umsatzerlöse in Höhe von 2.185 TEUR. Weitere Änderungen des Konsolidierungskreises gegenüber dem 31. Dezember 2004 ergaben sich nicht.

Verwendung von Schätzwerten
In dem Konzernabschluss wurden in wenigen Fällen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen, die Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis von bilanziellen Vermögenswerten, Schulden, Erträgen, Aufwendungen sowie Eventualverbindlichkeiten haben. Die tatsächlichen Werte können von diesen Schätzungen abweichen.

Währungsumrechnung
Die Jahresabschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften werden nach dem Konzept der funktionalen Währung anhand der modifizierten Stichtagsmethode gemäß IAS 21 umgerechnet. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in organisatorischer, finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht eigenständig betreiben, ist die jeweilige Landeswährung identisch mit der funktionalen Währung.

Aufwendungen und Erträge werden zu Monatsdurchschnittskursen, Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs und das jeweilige Eigenkapital zu historischen Kursen umgerechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der eigenkapitalbezogenen Währungsumrechnung wird ergebnisneutral mit dem Eigenkapital verrechnet und in einer separaten Spalte des Eigenkapitalspiegels dargestellt.

Die im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretenen Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam berücksichtigt und in den GuV-Positionen Sonstige Betriebliche Erträge und Aufwendungen ausgewiesen.

Im Anlagenspiegel wird der Stand zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres zum jeweiligen Stichtagskurs und die übrigen Positionen zu Durchschnittskursen umgerechnet. Ein sich aus Wechselkursänderungen ergebender Unterschiedsbetrag wird sowohl bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in einer separaten Spalte als Kursdifferenz gezeigt.

In den lokalen Einzelabschlüssen der konsolidierten Gesellschaften werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Stichtagskurs bewertet. Die am Bilanzstichtag noch nicht realisierten Kursgewinne und -verluste werden erfolgswirksam im Periodenergebnis erfasst. Ausgenommen hiervon sind Umrechnungsdifferenzen von langfristigen, konzerninternen monetären Positionen, welche Teil einer Nettoinvestition in eine ausländische Gesellschaft darstellen. Diese werden erfolgsneutral in den Übrigen Rücklagen innerhalb des Eigenkapitals erfasst.

 
     
 
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