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  Stabiler Geschäftsverlauf mit aufsteigender Ertragskurve  
 
  Die günstigen Entwicklungen der voran gegangenen Monate prägten den Geschäftsverlauf auch im dritten Quartal. Deutliche Zuwächse auf der Ertragsseite und dynamisches Wachstum des wichtigen Lizenzgeschäfts blieben bestimmende Faktoren.

 
 

Mit 21,0 Millionen Euro übertraf das EBIT den Vergleichswert des Vorjahresquartals um 34 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich auf 21,9 Millionen Euro; der Nettogewinn stieg um 95 Prozent auf 12,7 Millionen Euro. Während der Gesamtumsatz mit 96,6 Millionen Euro währungsbereinigt das Vorjahresniveau hielt, verzeichnete der margenträchtige Lizenzumsatz einen überproportionalen Zugewinn von 10 Prozent.

Starkes Lizenzgeschäft in beiden Business Lines
Aus der Lizenzierung neuer Software generierten wir ein Umsatzvolumen von 25,1 Millionen Euro (Vj. 22,9). Der größte Anteil entfiel auf das Lizenzgeschäft der Enterprise Transaction Systems (ETS), das um ein Zehntel auf 17,5 Millionen Euro zulegte. Die auf Mainframe-Modernisierung ausgerichtete Business Line profitierte von der positiven Kundenresonanz auf innovative Produktpakete. Unsere in der ersten Jahreshälfte vorgestellten Packages zur Produktivitäts- und Leistungssteigerung von IT-Systemen sowie das Adabas SQL Gateway trugen mehr als 1,0 Million Euro zum Spartenumsatz bei.

Im zukunftsweisenden Feld der Systemintegration stiegen die Lizenzeinnahmen um 2 Prozent auf 5,2 Millionen Euro. Auch hier forcierte das optimierte Produktangebot die Nachfrage. Allerdings ist das neue XML Business Integration Portfolio – die Weiterentwicklung der Integrationsproduktlinie – erst kurze Zeit auf dem Markt. Zusätzliche Verkaufsimpulse werden sich daher in ganzer Breite erst 2005 auswirken.

Lizenzumsatz nach Produktlinien

Der Lizenz- und Wartungsgeschäft umfassende Produktumsatz erreichte im dritten Quartal 71,1 Millionen Euro (Vj. 71,2). Unsere Einnahmen aus Wartungsdienstleistungen beliefen sich auf 46,0 Millionen Euro (Vj. 48,3). Unter Berücksichtigung der Währungseffekte entspricht dies einem Rückgang von 1 Prozent. Mit Projektdienstleistungen erwirtschafteten wir 25,2 Millionen Euro (Vj. 27,1). Hier wirkten sich neben dem schwachen deutschen Markt saisonale Effekte der südeuropäischen Absatzregionen aus.

Starkes Lizenzgeschäft in Europa
Trotz schwacher Konjunktur im Euroraum stieg der Umsatz in Süd- und Westeuropa um 7 Prozent, in Zentral- und Osteuropa um 5 Prozent. Beide Regionen verzeichneten überproportionale Zuwächse im strategisch bedeutsamen Lizenzgeschäft. In Süd- und Westeuropa legte der Lizenzumsatz 56 Prozent zu, in Zentral- und Osteuropa 61 Prozent. Lizenzen stellten hier nahezu ein Drittel des regionalen Umsatzes.

Umsatzentwicklung nach Regionen

In der Region Nordeuropa, Asien/Pazifik, Südafrika lag das Umsatzvolumen auf dem Stand des Vorjahresquartals. Verhalten entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika: Mit Blick auf die anstehenden Präsidentschaftswahlen stellten Unternehmen und Kunden aus dem öffentlichen Bereich ihre Investitionsentscheidungen vorerst zurück.

 
     
 
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