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  Dynamisches Wachstum setzt sich fort Lizenzumsätze treiben Umsatz und Gewinn  
 
 

Für die Software AG stehen die Zeichen weiter auf Expansion: Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis erzielten wir im dritten Quartal zweistellige Steigerungsraten. Erfreulich entwickelte sich insbesondere die Lizenzsparte, die mit überproportionalen Zuwächsen wesentlich zum Erfolg beiträgt.

Mit insgesamt 113,8 Millionen Euro lag der im dritten Quartal erwirtschaftete Konzernumsatz deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums. Das Plus von 10 Prozent (währungsbereinigt 12 Prozent) bestätigt den Trend des Gesamtjahres: In den ersten neun Monaten steigerten wir den Gesamtumsatz um 34,1 Millionen Euro auf 348,6 Millionen Euro. Dies entspricht einer Zunahme von 11 Prozent (währungsbereinigt 10 Prozent).

Das strategische Ziel, Wachstum durch geografische Expansion, konnte weiter erfolgreich umgesetzt werden. So erhöhten wir die Umsätze in Lateinamerika, Osteuropa und im Nahen Osten um mehr als ein Viertel. Die aussichtsreichen Zukunftsregionen stellten bereits 12 Prozent der Konzerneinnahmen.

Umsatzanteil der Hauptmärkte

Markante Steigerungen im wichtigen Lizenzgeschäft
Als entscheidender Wachstumsmotor fungierte erneut der Lizenzumsatz. In der strategisch bedeutsamen Geschäftssparte verbesserten wir den Umsatz im dritten Quartal um 27 Prozent auf 37,0 Millionen Euro. Der Anteil der Lizenzerlöse am Konzernumsatz vergrößerte sich dadurch auf 33 Prozent, nach 28 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Bereits seit 2005 fokussiert sich die Software AG auf den Absatz ihrer Eigenprodukte. Den Lizenzverkauf für andere Anbieter fahren wir sukzessive zurück, um unsere Vertriebskapazitäten auf die profitablere Vermarktung der eigenen Software zu konzentrieren. Dementsprechend wurden die Lizenzerlöse des Berichtsquartals nahezu vollständig mit Eigenprodukten erwirtschaftet. Fremdprodukte trugen im dritten Quartal nur noch 0,2 Millionen Euro (Vj. 0,5) zum Lizenzumsatz bei.

Umsatzwachstum bei beiden Produktlinien beschleunigt
Innerhalb des Lizenzgeschäftes zogen beide Produktgruppen – Enterprise Transaction Systems (ETS) und crossvision – erheblich an. Der Absatz der ETS Produkte kam im dritten Quartal auf 27,0 Millionen Euro (Vj. 19,7) voran und übertraf damit den vergleichbaren Vorjahreswert um 37 Prozent. Noch deutlicher wuchsen die crossvision Erlöse, die 76 Prozent auf 9,7 Millionen Euro (Vj. 5,5) zulegten. Dieses noch junge aber expansive Zukunftsgeschäft der Software AG lieferte damit erstmals mehr als ein Viertel unserer gesamten Lizenzerlöse.

Bei beiden Produktlinien gewann das Wachstum der Lizenzerlöse im Jahresverlauf 2006 weiter an Tempo: Bezogen auf die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich der Lizenzumsatz im Bereich Enterprise Transaction Systems um nahezu ein Drittel auf 84,1 Millionen Euro (Vj. 63,6). Die Lizenzumsätze im Bereich crossvision brachten 26,3 Millionen Euro ein (Vj. 16,8), was einer Steigerung um 57 Prozent entspricht. Die Gesamteinnahmen aus der Lizenzierung erreichten im ersten Dreivierteljahr 111,7 Millionen Euro (Vj. 88,3).

  Lizenzumsatz nach Produktlinien

in Mio. Euro

Q3 2006

Q3 2005

30.09.2006

30.09.2005

ETS

27,0

19,7

84,1

63,6

crossvision

9,7

5,5

26,3

16,8

Fremdprodukte

0,2

0,5

1,0

3,0

Sonstige

0,1

3,5

0,3

4,9

Gesamt

37,0

29,2

111,7

88,3

 

ETS Produkte treffen gutes Investitionsklima
Die Softwareprodukte des Geschäftsbereichs Enterprise Transaction Systems sind auf die Modernisierung von Großrechnern ausgerichtet. Hier profitierten die Lizenzerlöse vorrangig von der positiven Marktresonanz auf die neue Generation unserer Kernprodukte. Die Datenmanagementplattform Adabas 2006 sowie die Entwicklungs- und Implementierungsumgebung Natural 2006 mit ihren jeweiligen Ergänzungsprodukten entsprechen der kräftigen Nachfrage nach Optimierungsangeboten für Legacy-Systeme.

Über die Produktattraktivität hinaus wirkte sich die wieder zunehmende Bedeutung der Mainframes fördernd aus: Mit neuen Anforderungen an die IT in Bezug auf Sicherheit und Wirtschaftlichkeit wächst das Interesse an den leistungsfähigen, zuverlässigen Großrechnersystemen.

SOA-Angebot erfolgreich im Markt platziert
Im Geschäftsbereich crossvision, der auf Integration und Vernetzung von unterschiedlichen Softwaresystemen spezialisiert ist, gewannen unsere Lizenzeinnahmen primär durch die Markteinführung der neuen crossvision Suite. Sie unterstützt sowohl den Aufbau als auch die Verwaltung und Steuerung serviceorientierter Architekturen (SOA). SOA verknüpft vorhandene, meist sehr unterschiedliche Software mit Hilfe von Internettechnologie zu unternehmensweiten ganzheitlichen IT-Systemen. Diese ermöglichen es Unternehmen, schneller und kosteneffizient auf neue Marktanforderungen zu reagieren. Gleichzeitig können dann auch die Prozesse und Daten unternehmensweit genutzt werden, die über Jahre in einzelnen IT-Systemen aufgebaut wurden. Die Software AG zählt im attraktiven SOA-Markt vor allem aufgrund ihrer klaren Strategie zu den aussichtsreichen Wettbewerbern.

Wartungsumsätze ziehen an
Der Lizenzumsatz legt die Basis für künftige Wartungseinnahmen. Das nunmehr über drei Jahre kontinuierlich wachsende Lizenzgeschäft bringt deshalb auch unseren Wartungsumsatz weiter voran. Im dritten Quartal erhöhten sich die Wartungseinnahmen um 5 Prozent auf 48,0 Millionen Euro. Damit konnten wir in dieser Sparte zum vierten Mal in Folge einen erhöhten Quartalsumsatz (im Vergleich zum Vorjahresquartal) erwirtschaften.

In den ersten neun Monaten summierten sich die Wartungserlöse auf 142,1 Millionen Euro (Vj. 134,8). Davon entfielen 121,8 Millionen Euro (Vj.115,8) auf den Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems und 19,2 Millionen Euro (Vj. 17,1) auf crossvision.

Dienstleistungen fokussieren auf eigene Produkte
Der Umsatz mit Projektdienstleistungen ging im Berichtsquartal leicht von 28,5 auf 28,2 Millionen Euro zurück. Dies ist eine planmäßige Auswirkung der strategischen Entscheidung, sich auf die Implementierung eigener Produkte zu konzentrieren und sonstige, weniger rentable Projekte zurückzufahren. Der Umsatzbeitrag aus Projektdienstleistungen mit Fremdsoftware nimmt dementsprechend ab. Hinzu kommt, dass crossvision als Suite bereits vorintegrierter Produkte weniger Serviceaufwand erfordert, als das Implementieren einzelner unabhängiger Produkte oder Komponenten.

  Umsatzentwicklung nach Sparten

in Mio. Euro

Q3 2006

Q3 2005

30.09.2006

30.09.2005

Lizenzen

37,0

29,2

111,7

88,3

Wartung

48,0

45,8

142,1

134,8

Projektdienstleistungen

28,2

28,5

93,1

90,0

Sonstige

0,6

0,2

1,7

1,4

Gesamt

113,8

103,7

348,6

314,5

 
 
     
 
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