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Der Konzernumsatz ist im Geschäftsjahr 2007 auf 621,3 Millionen Euro (Vj. 483,0 Millionen Euro) gestiegen. Damit lag er um 29 Prozent höher als im Vorjahr. Im Wesentlichen resultierte dieser Anstieg aus organischem Wachstum sowie der Akquisition der webMethods, Inc. Ohne den nach IFRS auszuweisenden Erstkonsolidierungseffekt für webMethods, Inc. betrug der operative Konzernumsatz 631,7 Millionen Euro. Währungsbereinigt lag die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr bei 36 Prozent. Damit konnte die Software AG ein dynamisches Umsatzwachstum verzeichnen, ohne negative Auswirkungen der Hypotheken-Krise in den USA zu verspüren.
Die Produktumsätze (Lizenzen und Wartung) stiegen um 29 Prozent auf 454,2 Millionen Euro (Vj. 353,0 Millionen Euro). Bereinigt um Währungs- und Erstkonsolidierungseffekte betrug die Steigerung sogar 38 Prozent. Besonders erfreulich entwickelten sich die in den Produktumsätzen enthaltenen Lizenzumsätze: Sie wuchsen deutlich von 165,7 Millionen Euro um 46 Prozent auf 241,3 Millionen Euro. Währungsbereinigt lag die Steigerungsrate sogar bei 53 Prozent. Die Wartungsumsätze konnten, auch durch die Akquisition von SPL und webMethods, Inc. bedingt, um 14 Prozent (operativ* und währungsbereinigt: 24 Prozent) auf 212,9 Millionen Euro nach 187,3 Millionen Euro im Vorjahr gesteigert werden. Damit lagen die Lizenzumsätze erstmalig nach sieben Jahren über den Wartungsumsätzen. Dies ist ein Beleg für das gesunde dynamische Wachstum der Software AG.
In der Geschäftseinheit Professional Services erzielte die Software AG einen Umsatz von 161,2 Millionen Euro und damit 28 Prozent (wechselkursbereinigt: 30 Prozent) mehr als im Vorjahr (126,2 Millionen Euro).
Wechselkurse haben auf das lokale Geschäft der Software AG einen unmittelbaren Einfluss. Da der größte Teil der Kosten (Marketing, Vertrieb, Dienstleistungen etc) in Landeswährung entsteht, zeigen sich die Veränderungen z.B. des Dollarkurses zwar im ausgewiesenen Umsatz in Euro, schlagen aber nur begrenzt auf das Ergebnis durch. Der Umrechnungseffekt aus Fremdwährungen auf Konzernumsatzebene betrug insgesamt 25,3 Millionen Euro. 75 Prozent davon macht der US-Dollar aus. Da das Geschäft in den USA von Lizenz- und Wartungsumsätzen getrieben ist, zeigen die Währungsschwankungen hier den größten rechnerischen Effekt. Die Fremdwährungsergebnisse sichern wir mit Finanzinstrumenten ab. Außerdem wurden die Akquisitionen 2007 in US-Dollar durchgeführt. Daraus ergibt sich, dass der Liquiditätsabfluss den Liquiditätszufluss in US-Dollar im Geschäftsjahr 2007 überstieg.
Wechselkursveränderungen
| Auswirkungen von Wechselkursveränderungen auf den Umsatz 2007 in Mio. Euro |
Umsatzanteil in ausländischen Währungen 2007 in Prozent |
|
| USD | - 17,0 | 30 |
| GBP | - 0,5 | 7 |
| ZAR | - 4,0 | 4 |
| CAD | - 0,5 | 2 |
| JPY | - 1,4 | 2 |
Umsatz nach Erlösarten
| in Mio. EUR | 2007 | 2006 |
Veränderung in % |
Veränderung in % operativ und währungs- bereinigt |
| Produkt | 454,2 | 353,0 | + 29 | + 38 |
|
Lizenzen |
241,3 | 165,7 | + 46 | + 53 |
|
Wartung |
212,9 | 187,3 | + 14 | + 24 |
| Dienstleistung | 161,2 | 126,2 | + 28 | + 30 |
| Sonstige | 5,9 | 3,8 | + 55 | |
| Gesamt | 621,3 | 483,0 | + 29 | + 36 |
* operative Werte ohne Berücksichtigung von Effekten aus der Kaufpreisallokation