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XML Glossar

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A

ASP
Active Server Pages, ermöglicht das dynamische und interaktive Gestalten von HTML–Seiten durch Einbetten von Skripts, die in VBScript (VB = Visual Basic) oder JScript, Microsofts Alternative zu JavaScript, geschrieben sind. Da die Skripts in ASP-Seiten (Erweiterung .asp) vom Server verarbeitet werden, kann jeder Browser ASP-Seiten verarbeiten, unabhängig davon, ob er die in den Seiten verwendete Skriptsprache kennt oder nicht.

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B

Base64
Eine Codierung für Binärdaten zur Übertragung von E-Mail-Textkörpern gemäß der MIME-RFC von IETF. Base64 besteht lediglich aus 64 Codierungszeichen (A-Z, a-z, 0-9, +, /), die eine Teilmenge von US-ASCII darstellen.

BML
Bean Markup Language, eine Methode zur Beschreibung einer Anwendung mit JavaBeans-Komponenten in XML.

Bolero
Die Application Platform for Electronic Business der Software AG. Bolero ist ein Akronym für Business Objects Language EnviROnment und wurde im Oktober 1998 freigegeben. Bolero enthält eine proprietäre objektorientierte Sprache, die vom Compiler in Java-Binärcode umgesetzt wird. Alle Entwicklungsdaten werden in einem Repository aufbewahrt. Neben der Funktionalität von Java unterstützt Bolero u. a. lange Transaktionen, Design Patterns (Entwurfsmuster) und persistente Klassen (JRB) einschließlich OQL-Abfragen.

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C

CDATA
Der CDATA-Abschnitt (Character Data) ist Teil eines SGML- oder XML-Dokuments, der keiner Syntaxanalyse unterzogen wird und daher fast beliebige Zeichenfolgen enthalten kann. Ein

CDATA-Abschnitt beginnt mit "<![CDATA[" und endet mit "]]>".

 

CDF
Channel Definition Format. Dieses Format wurde von Microsoft für den Internet Explorer 4 entwickelt und erlaubt einer Web-Site, eine Beschreibung von sich in einem Standardformat bereitzustellen. Hierdurch wird ein so genannter aktiver Kanal erzeugt. CDF ist eine Anwendung von XML.

 

CeBIT
Centrum für Büro- und Informationstechnik, größte deutsche IT-Messe, die jährlich in Hannover stattfindet.

 

CGI
Common Gateway Interface, ein Standard für externe Gateway-Programme, der Schnittstellen mit Informationsservern wie HTTP-Servern definiert. Die aktuelle Version ist CGI/1.1. Beispiele proprietärer Standards, die CGI erweitern, sind NSAPI von Netscape und ISAPI von Microsoft, die Anwendungsprogrammierschnittstelle der Internet Information Server (IIS).

  • CGI-Dokumentation finden Sie auf dem NCSA-Server (NCSA = National Center for Supercomputing Applications) der "University of Illinois" in Urbana.

 

CML
Chemical Markup Language, ein XML-Schema für Informationen über chemische Substanzen. Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden Homepage.

 

COM
Component Object Model, das Microsoft-Paradigma zum Verbinden von Komponenten. Microsoft hat die Basistechnologie für COM auf der NT-Plattform implementiert. Die Software AG hat die Portierung auf MVS und UNIX vorgenommen. Ein COM-Objekt definiert seine Schnittstellen. Komponenten von unterschiedlichen Systemen können mit DCOM kombiniert werden.

 

Cookie
Ein kleiner Bestand von Statusdaten, die permanent oder temporär auf dem Client gespeichert werden. Cookies werden vom und zum Server übertragen und ermöglichen einer Web-Site das Speichern von Informationen über den Client, z.B. ob der betreffende Benutzer die Site bereits besucht hat. Cookies können durch CGI- und JavaScript-Skripts geschrieben und gelesen werden.

 

CORBA
Common Object Request Broker Architecture, eine Architektur und ein Satz von Spezifikationen zum Erstellen, Verteilen und Verwalten verteilter Programmobjekte in einem Netzwerk. CORBA ermöglicht es Programmen, die an verschiedenen Orten ausgeführt werden und von verschiedenen Herstellern entwickelt wurden, in einem Netzwerk über einen "Interface Broker" zu kommunizieren. CORBA wurde unter der Leitung der OMG (Object Management Group) entwickelt und von ISO und X/Open zur Standardarchitektur für verteilte Objekte (auch als Komponenten bezeichnet) bestimmt.

 

CSS
Cascading Style Sheets; CSS-Stylesheets, die Dokumenten zugeordnet sind, beschreiben, wie diese Dokumente angezeigt oder gedruckt werden. Beispielsweise bestimmt ein CSS-Stylesheet, das einem HTML-Dokument zugeordnet ist, dessen Layout, wenn über einen Browser darauf zugegriffen wird. CSS unterstützt Kaskadierung, d.h., ein einzelnes Dokument kann zwei oder mehr Stylesheets verwenden, die dann entsprechend den festgelegten Prioritäten angewendet werden.

 

CSS2
Stylesheet-Sprache, die CSS erweitert. Im Gegensatz zu CSS1 ist CSS2 auf XML anwendbar.

 

CSS3
Aktuelle Weiterentwicklung von CSS, die in zwei W3C-Empfehlungen eingeflossen ist.

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D

Data Map
Die Data Map ist der zentrale Datenbestand von Tamino. Sie enthält die Schemata mit den Regeln, gemäß denen XML-Objekte gespeichert und zusammengesetzt werden. Diese Schemata werden vom Administrator festgelegt.

 

DBCS
Double Byte Character Sets, Doppelbyte-Zeichensätze für die Darstellung von chinesischem, japanischem und koreanischem Text, z.B. JIS X 0208-1990. Derartige Zeichensätze werden oft so codiert, dass eine Mischung aus Doppelbyte-Codierungen und Einbyte-Codierungen möglich ist.

 

DCD
Document Content Description, eine Methode zur Beschreibung von XML-Schemata. DCDs sind eine Erweiterung von XML-Daten. Im Gegensatz zu DTDs legen DCDs nicht nur Element- und Attributstrukturen, sondern auch Datentypen fest (siehe W3C-Vorschlag).

 

DCOM
Distributed COM, eine Sammlung von Microsoft-Konzepten und Programmschnittstellen, die es Client-Programmobjekten ermöglichen, Services von Server-Programmobjekten auf anderen Computern in einem Netzwerk anzufordern. DCOM kann auch in einem Firmennetzwerk oder in anderen Netzwerken neben dem allgemein zugänglichen Internet eingesetzt werden.

 

DDML
Document Definition Markup Language, eine Methode zum Beschreiben von XML-Schemata (früher als Xschema bezeichnet).

 

DHTML
Dynamic HTML, der W3C-Standard für die Erweiterung von HTML, der aus HTML 4.0, CSS, DOM und Skriptsprachen, z.B. ECMAScript (ECMA = The European Computer Manufacturers Association), besteht.

 

DocBook
DTD und DSSSL/XSL-Stylesheets zum Modellieren und Konvertieren von Handbüchern, die ursprünglich Eigentum der Davenport Group, d.h. von Norman Walsh, waren und jetzt im Besitz von OASIS sind.

 

docproc
Eine Java-Klassenbibliothek für die Verarbeitung und das Layout von XML-Dokumenten mit XSL.

 

DOM
Document Object Model, eine plattform- und sprachneutrale Schnittstelle, die ein Standardmodell dafür, wie die Objekte in einem XML-Objekt zusammengesetzt werden, und eine Standardschnittstelle für den Zugriff auf diese Objekte sowie das Manipulieren ihrer Beziehungen zueinander bietet.

 

DSSSL
Document Style Semantics and Specification Language, eine Stylesheet-Sprache für SGML-Dokumente. Eine Teilmenge von DSSSL (DSSSL-O) ist in Jade von James Clark implementiert. DSC von Henry Thompson ist ein Freeware-Syntaxprüfprogramm für DSSSL.

 

DTD
Document Type Definition, Methode zur Schemaangabe für SGML- und XML-Dokumente. DTDs sind entweder im Dokument enthalten oder gehören zu seinem externen Bestand und werden anschließend aus der Dokumenttypdeklaration des Dokuments per URI referenziert. Zu den bekannten DTDs gehören DocBook, CML, IBTWSH und HTML. dtd2html erzeugt HTML-Dokumentation für SGML-DTDs. DTDs werden in Zukunft durch die neue XML-Schemaangabemethode ersetzt werden.

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E

EDI
Electronic Data Interchange, der Austausch von Geschäftsdaten zwischen Unternehmen per Intranet oder Internet. Ein EDI-Standard für den Electronic Commerce ist EDIFACT. Der Datenaustausch kann durch das "Internet-Tunneling" sicherer gestaltet werden, bei dem zwei Partner Verbindungen verwenden, auf die kein Dritter zugreifen kann.

 

EDIFACT
Regelwerk der Vereinten Nationen für den Austausch von Daten für Verwaltung, Handel und Transport, ISO-Norm 9735.

 

EntireX
Middleware-Produkt der Software AG, das DCOM und Kapselung von Anwendungen ("Wrapping") unterstützt. EntireX ermöglicht u. a. die Integration vorhandener Anwendungen (z.B. auf dem Mainframe) und GUI-Frontends.

 

Entity
Ein Teil eines SGML- oder XML-Dokuments oder einer DTD. Entities, die Schemainformation enthalten auf die von einer DTD aus verwiesen wird, werden als Parameter-Entities bezeichnet. Entities können Daten enthalten, die innerhalb des Dokuments angegeben werden, z.B. an der Stelle, an der die Entity deklariert wird. Eine andere Form von Entities ist die externe Entity, die einen URI mit einem Verweis auf die Daten enthält. Wenn der URI eine PUBLICID ist, verweist er auf einen Katalogeintrag, der die PUBLICID in einen URL auflöst. Die Verwendung externer Entities erlaubt daher indirekte Verweise. Kataloge werden allerdings in XML nicht unterstützt.

Eine Entity ist ein Verweis auf Daten, der deren Wiederverwendung erleichtert und die Dokumentgröße minimiert. Entwickler können mit Entities die Handhabung wiederholt vorkommender Informationen vereinfachen. Bei XML Authority werden Entities als "Reusables" (mehrfach verwendbare Datenelemente) bezeichnet.

 

ERP
Enterprise Resource Planning, IT-Fachbegriff für ein breites Spektrum von durch Mehr-Modul-Anwendungssoftware unterstützten Aktivitäten, die Herstellern und anderen Unternehmen das Verwalten der zentralen Geschäftsbereiche einschließlich Produktplanung, Beschaffung, Lagerverwaltung, Lieferantenkontakten, Kundenservice und Auftragsverfolgung ermöglichen.

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F

 

FAQ
Frequently Asked Questions, Aufstellungen häufig gestellter Fragen und ihrer Antworten.

 

Formatierungsobjekte
Ein Paradigma in XSL, das Ähnlichkeit mit dem Konzept der "flow objects" unter DSSSL aufweist. Das Umsetzen eines XML-Dokuments unter Verwendung eines XSL-Stylesheets erfolgt durch Umwandeln des Eingabedokuments in ein anderes Dokument, das intern als Baum dargestellt wird. Die Struktur dieses Baums entspricht der Struktur des Dokuments, wie es auf dem Bildschirm oder beim Drucken dargestellt werden soll. Die Knoten des Baums sind Formatierungsobjekte (z.B. Absätze, Blöcke etc.).Dieser Baum wird dann in die formatierten Ausgabedaten konvertiert, indem die Baumknotenelemente des XML-Dokuments (die Formatierungsobjekte) gemäß den Formatierungsangaben für die Objekte im Stylesheet umgesetzt werden. Weitere Erläuterungen finden Sie in der XSL-Spezifikation des W3C. Die einzige XSL-Implementierung, die derzeit XSL- Formatierungsobjekte unterstützt, ist FOP von James Tauber.

 

FTP
File Transmission Protocol, ein im Internet häufig verwendetes Protokoll zur Dateiübertragung.

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G

GCA
Graphic Communications Association, eine nicht gewinnorientierte Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch Entwicklung und Einsatz neuer Technologien, Standards und Methoden zum führenden globalen Gremium für die Verbesserung von Verfahren bei Informations-, Bildverarbeitungs- und Verteilungsprozessen zu werden. Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden Homepage.

 

Generische Identifizierung
HTML-, SGML- oder XML-Dokument, das im Tag zwischen < und > angegeben ist. Abkürzung: GI.

 

GI
Abkürzung für "Generische Identifizierung".

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H

HTML
Hypertext Markup Language, der Satz von Formatierungssymbolen oder -codes, die in eine mit einem Browser anzuzeigende Datei eingefügt werden können. Die Codes legen fest, wie Text und Bilder einer Web-Seite dem Benutzer im Browser angezeigt werden. HTML ist eine Teilmenge von SGML. Siehe auch XML.

 

HTTP
Hypertext Transfer Protocol, ein Satz von Regeln für den Austausch von Dateien (Text, Grafiken, Ton, Videos und anderen Multimedia-Dateien) im World Wide Web. HTTP ist ein Anwendungsprotokoll der TCP/IP-Protokollfamilie, die die Grundlage für den Informationsaustausch im Internet darstellt.

HTTPS

Secure Hypertext Transfer Protocol, ein Web-Protokoll, das Seitenanforderungen von Benutzern und die Seiten, die vom Web-Server zurückgegeben werden, verschlüsselt und entschlüsselt.

 

Hyperlink
Im Web und anderen Hypertext-Systemen ist "Hyperlink" ein Synonym für "Link" ("Verknüpfung") und "Hypertext-Link" .

 

Hypermedia
Hypermedia, ein Begriff, der sich aus "Hypertext" ableitet, erweitert den Begriff der Hypertext-Link auf Verknüpfungen zwischen allen Arten von Multimedia-Objekten einschließlich Ton, Videos und Virtual-Reality-Elementen .

 

Hypertext
Hypertext ist die Organisation von Informationseinheiten in zusammengehörigen Elementen, die ein Benutzer auswählen kann. Ein Beispiel einer derartigen Zuordnung ist ein Link oder Hypertext-Link.

 

HyTime
Auf Hypermedia/Time basierende Strukturierungssprache, Verknüpfungsstandard für SGML, teilweiser Vorgänger von XLL, dem Verknüpfungsstandard für XML .

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I

I18N
Kurzform für "Internationalisierung". Das Planen und Entwickeln von Produkten derart, dass sie an die Bedürfnisse spezifischer Landessprachen und Kulturen angepasst werden können.

 

IBTWSH
Itsy Bitsy Teeny Weeny Simple Hypertext-DTD, eine XML-DTD, die eine Untermenge der HTML-DTD umfasst. Wenn diese DTD in Kombination mit anderen DTDs eingesetzt wird, erlaubt sie unter Verwendung des Namespace-Paradigmas das Einfügen strukturierter Kommentare in Dokumente (DTD, Version 5.0).

 

ICE
Information & Content Exchange, ein XML-Protokoll zum Austauschen und Integrieren von Unternehmensdaten.

 

IDL

Interface Definition Language, eine Sprache zum Definieren von Schnittstellen, die die Kommunikation zwischen in verschiedenen Sprachen implementierten Modulen ermöglicht.

 

IE5
Internet Explorer, der Browser von Microsoft (die aktuelle Version ist 5.0).

 

IETF
Internet Engineering Task Force, das Gremium, das Internet-Standardprotokolle wie TCP/IP, URIs etc. festlegt. RFCs stellen die IETF-Hauptdokumente dar.

 

IIS
Internet Information Server, ein Web-Server, der eine Komponente von Windows NT Server darstellt und ISAPI unterstützt.

 

IP
Internet Protocol, Protokoll der TCP/IP-Internetschicht für die Kommunikation zwischen Netzwerken und ihren Hosts. Eine IP-Adresse kennzeichnet jedes Netzwerk und jeden Host im Internet eindeutig. Adressen bestehen aus vier Byte; diese werden in der Regel durch vier Ganzzahlen (0 bis 255), die durch Punkte voneinander getrennt sind, dargestellt, z.B. 157.189.162.75. Je nach Adressenklasse und Teilnetzmaske kennzeichnet eine bestimmte Anzahl von Bit das Netzwerk oder Teilnetz und der Rest die Adresse eines Rechners innerhalb dieses Netzwerks/Teilnetzes.

 

ISAPI
Internet Information Server API, eine Anwendungsprogrammierschnittstelle, die vom Internet Information Server (IIS) von Microsoft unterstützt wird.

 

ISO

International Organization for Standardization, gegründet 1946. Die Organisation ist ein internationaler Zusammenschluss nationaler Normierungsgremien aus über 100 Ländern. ISO ist keine Abkürzung, sondern ein Begriff, der sich aus dem griechischen Wort "isos" ("gleich") ableitet und verwendet wurde, um unterschiedliche Abkürzungen für die einzelnen Sprachen der Mitgliedsstaaten (z.B. "IOS" auf Englisch oder "OIN" auf Französisch) zu vermeiden.

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J

Java
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die speziell für den Einsatz in der verteilten Umgebung des Internet entwickelt wurde. Java-Klassen werden vom Compiler in Java-Binärcode umgesetzt. Dieser Code kann auf jeder Plattform eingesetzt werden, auf der die Java Virtual Machine (JVM) implementiert ist. Ausführbare Java-Objekte sind entweder Applets oder Anwendungen.

 

JavaScript
Objektorientierte Skriptsprache von Netscape, die aus HTML-Seiten heraus verwendet werden kann. Die JavaScript-Version von Microsoft heißt JScript.

 

JDBC
Java Database Connectivity, eine standardisierte Datenbankschnittstelle für Java. Diese Technologie erlaubt das Verwenden einer einmal erstellten Anwendung mit jeder SQL-Datenbank, die über einen JDBC-Treiber verfügt.

 

JDK
Java Developers Kit, Java-Entwicklungsumgebung von Sun (bestehend u. a. aus dem Compiler "javac"), die eine Vielzahl von Java-Klassenbibliotheken wie Swing enthält. Die aktuelle Version ist JDK1.2.

 

JScript
Die Microsoft-Skriptsprache für HTML-Seiten. Sie entspricht dem ECMAScript-Standard und ist das von Microsoft entwickelte Gegenstück zu JavaScript von Netscape.

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K

Koala
XML-Projekt von Bull France. Der interessanteste Teil ist KOML, eine Java-Serialisierung unter Verwendung von XML. Weitere Informationen finden Sie auf der Koala Project Home Page.

 

KOML

Koala Object Markup Language, eine Methode zur Serialisierung und Entserialisierung von Java-Objekten in XML .

 

Komponente
Ein Softwareelement, ein Programm, eine Dynamic Link Library (DLL) oder eine Shared Library mit Funktionen, die normalerweise einen funktionalen Aspekt eines Systems abdecken.

 

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M

Markup
"Markup" bezeichnet die Folge von Zeichen oder anderen Symbolen, die Sie an bestimmten Stellen einer Textdatei einfügen, um anzugeben, wie die Datei beim Drucken oder Anzeigen aussehen soll, oder um die logische Struktur des Dokuments zu beschreiben. Die einzelnen Markup-Elemente werden als "Tags" bezeichnet.

 

MathML
Mathematical Formula Markup Language, XML-DTD für mathematische Formeln.

 

Metasprache
Definition oder Beschreibung einer Sprache.

 

Mozilla
Früherer Name von Netscape Navigator, dem Browser der Firma Netscape.

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N

 

Namespaces
W3C-Aktivität im Zusammenhang mit XML. Namespaces sollen Dokumente in die Lage versetzen, in fremden DTDs angegebene Namen zu verwenden. Eine Namespace-Deklaration innerhalb eines XML-Dokuments verweist über einen URI auf einen Namespace "ns". Daher sind die Namen in diesem Namespace in der Form "ns:name" in einem bestimmten Teil des Dokumentenbaums verfügbar.

 

Natural@Web
Natural-Erweiterung für die Integration der Natural-Anwendungen eines Unternehmens in das Web. Diese Erweiterung wird für alle Plattformen, auf denen Natural verfügbar ist, angeboten und unterstützt verschiedene HTTP-Server. Sie arbeitet auf der Grundlage der Middleware EntireX.

 

NDATA
Data Content Notation, Teil einer SGML- oder XML-Entity-Deklaration. Das NDATA-Schlüsselwort weist einer Notation eine Entity zu. Dies weist den Parser an, für diese Entity keine Analyse durchzuführen, sondern sie an das Programm zu übergeben, das in der Notationsdeklaration angegeben ist.

 

Netscape Communicator
Paket von Internet-Programmen, das unter anderem den Netscape Navigator sowie E-Mail-, Kalender- und Verwaltungsanwendungen umfasst.

 

Netscape Navigator
(Früherer Name: Mozilla) Browser von Netscape, der Java-Applets mit Version 2.0. unterstützt und jetzt Bestandteil des Netscape Communicator ist (aktuelle Version 4.61).

 

Notation
SGML- oder XML-Deklaration, die einem Datenformat einen Namen zur Verwendung in Entity- und Attributdeklarationen zuweist (siehe auch "NDATA").

 

NSAPI
Anwendungsprogrammierschnittstelle von Netscape.

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O

OASIS
Organisation for the Advancement of Structured Information Standards, eine Organisation für die Entwicklung und Schaffung von Normen für strukturierte Informationen, die u. a. Eigentümer von DocBook ist.

 

OMG

Object Management Group, 1989 von einer Gruppe von Herstellern gegründeter Verband mit der Aufgabe, eine Standardarchitektur für verteilte Objekte in Netzwerken zu entwickeln. Diese Architektur erhielt den Namen "Common Object Request Broker Architecture" (CORBA).

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P

Parser
Siehe XML-Parser.

 

PE
Parameter-Entity, ein Modul, das in einer SGML- oder XML-DTD verwendet wird und einen Verweis im Format %modulname; verwendet.

 

Perl
Eine Skriptsprache.

 

Prolog
Bestandteil eines SGML- oder XML-Dokuments, z.B. <?xml version="1.0"?> (für XML). Ein optionaler Bestandteil des Prologs ist die Dokumenttypendeklaration, d.h. ein Satz lokaler Definitionen oder ein Verweis auf eine DTD. Zusätzlich kann ein Prolog auch Verarbeitungsanweisungen und Kommentare enthalten.

 

PURL
Persistent Uniform Resource Locator, die relative Adresse einer Internet-Ressource. Ein PURL kann überall dort angegeben werden, wo ein URL verwendet werden kann. PURLs verweisen auf eine Adresstabelle, in der sie URLs zugewiesen werden.

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R

RDF
Resource Description Framework, eine XML-Anwendung, die einen Mechanismus für den Austausch von Metadaten zur Verfügung stellt.

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S

SAX

Simple API for XML, eine Anwendungsprogrammierschnittstelle, die Anwendungsprogrammen das Interpretieren einer Web-Datei ermöglicht, die XML verwendet.

 

Servlet
Eine Java-Anwendung, die im Gegensatz zu Applets auf dem Server läuft und HTML-Seiten erzeugt, die an den Client übertragen werden. Servlets können auf Browsern laufen, die nicht Java-fähig sind.

 

SGML
Standard Generalized Markup Language, ein Standard für die Definition einer Dokumenten-Markup-Sprache oder eines Satzes von Tags. SGML selbst ist keine Sprache für Dokumente, sondern eine Beschreibung, die festlegt, wie eine derartige Sprache beschaffen sein muss, also eine Metasprache. HTML und XML sind Beispiele für Sprachen auf der Grundlage von SGML.

 

SMIL
Synchronized Multimedia Integration Language, ein W3C-Standard, der XML zum Beschreiben synchronisierter Multimedia-Präsentationen verwendet.

 

SMTP
Simple Message Transport Protocol, ein Protokoll für E-Mail.

 

Socket
Eine Kombination aus einer IP-Adresse und einer Port-Nummer, die einen Service im Internet eindeutig kennzeichnet. Ein Socket-Paar (Sender und Empfänger) kennzeichnet eine Netzwerkverbindung in TCP eindeutig.

 

SOX
Vorgeschlagenes Schema für XML.

 

SQL

Structured Query Language, ein Standard für eine interaktive Sprache und Programmiersprache zum Lesen und Schreiben von Daten in Datenbanken. Obwohl SQL von ANSI und ISO normiert ist, verfügen viele SQL-Datenbankprodukte über proprietäre Erweiterungen der Standardsprache.

 

SSL

Secure Sockets Layer, eine von Netscape entwickelte Programmschicht für die Sicherheit von Nachrichtenübertragungen in Netzwerken. Netscape hat SSL dem World Wide Web Consortium (W3C) und der Internet Engineering Task Force (IETF) als Standardsicherheitsverfahren für Browser und Web-Server vorgeschlagen.

 

Stylesheet
Dieser Begriff, der aus der Drucktechnik in die Online-Medien gelangte, bezeichnet die Definition der Darstellung eines Dokuments. Ein Stylesheet wird in der Regel am Beginn eines elektronischen Dokuments durch direkte Aufnahme in das Dokument oder durch Verweis angegeben. Das angegebene Stylesheet ist für das gesamte Dokument gültig. Bestimmte Elemente des Stylesheets können durch spezielle Codierungen überschrieben werden, die für einen angegebenen Abschnitt des Dokuments gültig sind.

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T

Tag
Generische Bezeichnung für beschreibende Sprachelemente. Die in einem Dokument oder einer anderen Informationseinheit verwendeten Tags werden als "Markup" bezeichnet.

 

Tamino
Der Information Server für Electronic Business der Software AG. Tamino ist ein Akronym für Transaction Architecture for Management of INternet Objects (Transaktionsarchitektur für die Handhabung von Internet-Objekten). Tamino ist ein Information Server, der Informationen im XML-Format speichert und austauscht. Tamino ermöglicht das Zusammensetzen von Informationen aus Daten, die aus unterschiedlichen Speicherungssystemen stammen können, unter Verwendung von XML als Metaformat. Tamino nutzt die Fähigkeiten von XML zur Beschreibung von Daten, die aus unterschiedlichen Typen bestehen (z.B. Beziehungsdaten, Grafiken, Tonelementen, Videos oder einfachem Text) und kann Informationen daher als "Internet-Objekte" speichern.

 

TCP
Transmission Control Protocol, ein Protokoll aus der TCP/IP-Transportschicht. TCP ist ein zuverlässiges Protokoll (jedes Paket wird bestätigt) und ein verbindungsorientiertes Protokoll (die Verbindung wird per Handshake aufgebaut, bevor Daten übertragen werden). TCP dient zur Kommunikation zwischen Anwendungen, die durch ihre Port-Nummern auf einem Host gekennzeichnet sind.

 

TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internet Protocol, eine Gruppe zusammengehöriger Netzwerkprotokolle, z.B. Internet Protocol (IP), Transport Protocol (TCP) und die Anwendungsprotokolle TELNET und FTP.

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U

Unicode
1) Eine eingetragene Marke der Unicode, Inc. (2) Ein weltweit verwendeter Zeichencodierungsstandard auf der Basis einer 16-Bit-Codierungseinheit, die von der Unicode, Inc. entwickelt wurde (3) Ein Benutzungsprofil von ISO/IEC 10646 UCS-2, dem internationalen Standardzeichensatz auf der Grundlage des Unicode-Standards (mit den zwei Varianten UTF-8 und UTF-16).

 

URI
Universal Resource Identifier, entweder ein URL oder ein URN. Ein URI ist ein Mittel zur Angabe eines Inhalts im Web. Dabei kann es sich um eine Textseite, ein Video, ein Tonelement, ein Bild oder ein Programm handeln.

 

URL
Universal Resource Locator, eine eindeutige Adresse eines Dokuments oder einer Ressource im Internet im Format protokoll://serverdomänenname/pfadname. Beispiele für Protokolle sind HTTP und FTP.

 

URN
Uniform Resource Name, eine Ressource im Internet mit einem Namen, der eine persistente Bedeutung hat. Der Benutzer einer URN kann somit davon ausgehen, dass eine andere Person oder ein Programm in der Lage ist, diese Ressource zu finden. Ein URN gleicht einer Adresse einer Webseite bzw. einem URL (Uniform Resource Locator). Bei einer URN braucht der Benutzer nur den Namen der Ressource zu kennen, d.h. er muss nicht wissen, wo sich die Ressourcen befinden.

 

UTF-8
Unicode-Format, das eine variable Anzahl von Bit pro Zeichen verwendet (im Gegensatz zu UTF-16, bei dem stets 16 Bit pro Zeichen verwendet werden).

 

UTF-16
Unicode-Format, bei dem 16 Bit pro Zeichen verwendet werden.

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V

Validation
Prüfung, ob ein Dokument in HTML, SGML oder XML seiner Spezifikation, d.h. seiner DTD, entspricht.

 

Verarbeitungsanweisung
Verarbeitungsanweisung im Format <? ... >, die Bestandteil eines SGML- oder XML-Dokuments ist. Verarbeitungsanweisungen sind Anweisungen für Anwendungen, z.B. Editoren, zur Verarbeitung des Dokuments.

 

Verbatim
Eine Art von Layout, bei der die Daten unverändert, d.h. ohne Formatierung, übergeben werden. In HTML wird dies durch den Tag <PRE> erreicht.

 

VRML

Virtual Reality Modeling Language, ein ISO-Standard zur Anzeige von 3D-Darstellungen im Web.

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W

W3C
World Wide Web Consortium, ein Zusammenschluss von Firmen der IT-Branche, der durch Spezifikationen und Referenzsoftware die Anwendung von Standards für die Weiterentwicklung des Web und für das Zusammenwirken von WWW-Produkten fördert. Obwohl das W3C von Mitgliederfirmen finanziell unterstützt wird, ist es herstellerneutral. Die Produkte des W3C sind kostenlos erhältlich.

WAP
Wireless Application Protocol, ein Standard für den Zugang zum Internet von mobilen Endgeräten, z.B. Mobiltelefonen, aus.

 WDDX
Web Distributed Data Exchange, ein Standard zur Anzeige von Datenformaten in XML einschließlich Modulen zum Konvertieren sprachspezifischer Formate in ein sprachunabhängiges Format und umgekehrt.

WebDAV
WWW Distributed Authoring and Versioning, eine Arbeitsgruppe der IETF für die Definition von HTTP-Erweiterungen, durch die die Kompatibilität verteilter Web-Autorenwerkzeuge vergrößert werden soll.

 

Website
Eine Website ist eine Sammlung von Web-Dateien über ein bestimmtes Thema, die eine Anfangsdatei, die so genannte Homepage, umfasst. Von der Homepage aus können Sie auf alle anderen Seiten der Website zugreifen. Beispielsweise hat die Homepage der Website der Software AG die Adresse http://www.softwareag.com.

 

WIDL

Web Interface Definition Language, eine auf XML basierende Sprache zum Beschreiben der Schnittstellen einer Website für den automatisierten Web-Zugriff aus Programmen heraus.

 

WWW

World Wide Web, alle Ressourcen und Benutzer im Internet, die das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) verwenden.

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X

X-Machine
X-Machine ist die Engine, die Tamino steuert. Ihre Grundfunktion ist das Speichern von XML-Objekten in und das Abrufen dieser Objekte aus den jeweiligen Datenquellen. Diese Vorgänge erfolgen auf der Grundlage der Schemata, die vom Administrator in der Data Map festgelegt wurden.

 

XDR
XML-Data Reduced, eine Teilmenge der XML-Datenschemamethode.

 

XHTML
Extensible HyperText Markup Language, eine Neuformulierung von HTML 4.0 in XML 1.0. XHTML ist eine neue Sprache zum Erstellen von Web-Seiten, die vor Kurzem als W3C-Empfehlung vorgeschlagen wurde. Diese Empfehlung ist auf Grund der Verwendung von XML-Namespaces durch XHTML strittig.

 

XLink
XML Linking Language, neuer Name bzw. Teil des XLL-Standards für die Beschreibung von Verknüpfungen in XML.

 

XLL
Extensible Linking Language, zweiter Teil der XML-Spezifikation des W3C für Hyperlinks. XLL ist also die Entsprechung zum Verknüpfungsstandard HyTime für SGML. XLL besteht aus dem Verknüpfungsstandard XLink und dem Adressierungsstandard XPointer. Die Bezeichnung "XLL" wird nicht mehr verwendet und inzwischen allgemein durch "XLink" ersetzt .

 

XML
Extensible Markup Language, Weiterentwicklung des SGML-Standards. Im Gegensatz zu SGML-Dokumenten benötigen XML-Dokumente keine Schemabeschreibung in Form einer DTD. Sie bestehen hauptsächlich aus Text und Tags; die Tags erzeugen eine Baumstruktur im Dokument. Wenn das XML-Dokument ordnungsgemäß strukturiert ist, d.h. wenn eine ordnungsgemäße Verschachtelung der Tags vorliegt, wird es als "well-formed" (korrekt strukturiert) bezeichnet. Wenn zusätzlich eine DTD für das Dokument existiert, wird es als "valid" (gültig) bezeichnet.

XML-Data
Eine Methode für die Angabe von XML-Schemata. XML-Data erweitert die Fähigkeiten von DTDs auf Datentypen.

 

XML-Parser
Ein XML-Parser ist ein Verarbeitungsprogramm, das ein XML-Dokument liest und die Struktur sowie die Eigenschaften der Daten ermittelt. Es zerlegt die Daten in einzelne Bestandteile und reicht diese an andere Komponenten weiter. Wenn der Parser nicht nur anhand der XML-Regeln prüft, ob das Dokument "well-formed" (korrekt strukturiert) ist, sondern es auch anhand einer XML-DTD prüft, wird der Parser als "validating"-Parser bezeichnet.

Es gibt verschiedene XML-Parser auf dem Markt:

 

XML-RPC
Eine Methode für die Verwendung von Remote Procedure Calls über das Internet.

 

XML Schema
Das aktuellste Verfahren zur Bereitstellung von XML-Schemata, das in zwei W3C-Arbeitsentwürfen (Structures und Datatypes) veröffentlicht wurde. Die Schemata dienen zur Beschreibung der Struktur und zum Beschränken des Inhalts von XML-Dokumenten sowie dem Zuordnen von Datentypen zu XML-Elementtypen und -attributen. Frühere Schemadesigns umfassen DTDs, XML-Data, XDR, RDF, SOX, DCDs, XSchema und DDML.

 

XMLX
XML Exchange, Forum für den Austausch über XML-DTDs. Weitere Informationen finden Sie auf der XMLX-Homepage.

 

XMTP
eXtensible Mail Transport Protocol, eine Abbildung von MIME/SMTP auf XML. XMTP erlaubt die Darstellung von MIME-Nachrichten als XML-Dokumente.

 

XPath
XML Path Language, eine Sprache zum Adressieren von Teilen eines XML-Dokuments, die sowohl von XSLT als auch von XPointer verwendet werden kann. Die Sprache besteht in der Hauptsache aus Adressierungspfaden und –ausdrücken: durch "child::para[position=(1)" könnte z.B. das erste Para Child des aktuellen Kontextknotens ausgewählt werden. Als Ausdrücke werden normale Elemente wie Boolesche Operatoren, Zahlen etc. und Node Sets verwendet.

 

XPointer
Teil des XLL-Standards, der angibt, wie Adressen in XLink-Ausdrücken zu verwenden sind. XPointer legt das Format des Teils eines URL hinter dem "#" fest, der auf eine Substruktur eines XML-Dokuments verweist.

 

XQL
XML Query Language, eine Abfragesprache, die XML als Datenmodell verwendet. XQL wurde dem W3C 1997 vorgeschlagen und wird in einer eigenen Arbeitsgruppe des W3C diskutiert.

Weitere Informationen:

 

XSD
XML-Schemadeklaration, ein Suffix von Dateien, die eine Beschreibung eines XML-Schemas gemäß der XML-Schemenspezifikation enthalten.

 

XSL

Extensible Stylesheet Language, eine Sprache zur Erstellung von Stylesheets, die beschreibt, wie Daten, die unter Verwendung der Extensible Markup Language (XML) über das Web gesendet werden, dem Benutzer präsentiert werden sollen.

 

XSLT
XSL Transformations, eine Sprache für die Umwandlung von XML-Dokumenten in andere XML-Dokumente. XSLT wurde als Teil von XSL, einer Stylesheet-Sprache für XML, entwickelt. XSL verfügt über den Umfang von XSLT hinaus über ein XML-Vokabular für die Angabe von Formatierungsinformationen. XSL bestimmt das Format eines XML-Dokuments durch Verwendung von XSLT zur Beschreibung, wie das Dokument in ein anderes XML-Dokument transformiert wird, das das Formatierungsvokabular verwendet.

XSLT ist eine W3C-Spezifikation, wird aber auch in Teil 2 der XSL-Spezifikation beschrieben.

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