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Software AG sieht Dynamik der europäischen Softwarebranche durch diesjährigen „Truffle 100” bestätigt

vom: 27.09.2010

  • Die Rangliste „Truffle 100 Europe” bewertet führende Softwareunternehmen Europas nach der Höhe ihrer Softwareumsätze
  • Trotz weltweit schwacher Wirtschaft steigerte die Branche ihre Umsätze im Jahr 2009 um acht Prozent, während die gesamte EU-Wachstumsrate um 4,2 Prozent sank
  • Die Beschäftigung im Bereich F&E stieg in der europäischen Softwarebranche um 4 Prozent, während die Gesamtbeschäftigung in der EU um 1,5 Prozent zurückging
  • Die Softwarebranche verdeutlicht die Notwendigkeit von Branchenvielfalt für die europäischen Volkswirtschaften

Die Software AG begrüßt die Veröffentlichung der fünften Ausgabe des „Truffle 100 Europe”, die am 28. September 2010 vorgestellt und von Neelie Kroes, der EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, unterstützt wurde. Der „Truffle 100 Europe” ist die führende Bewertungsliste der 100 größten Softwareunternehmen Europas. Das diesjährige Ranking zeigt, dass die Softwarebranche ihre Investitionen in Forschung und Beschäftigung deutlich erhöht hat und mit ihren Umsätzen trotz weltweiter Wirtschaftskrise über denen anderer europäischer Branchen liegt. Die Gewinne des Jahres 2009 konnten gehalten werden. Besonders hervorzuheben ist die Zunahme der Investitionen und Stellen im Bereich Forschung & Entwicklung um mehr als 4 Prozent, während die Beschäftigung in anderen Branchen allgemein zurückging. Der Bericht zeigt, dass eine größere europäische Softwarebranche in wirtschaftlich schlechten Zeiten als Puffer dienen und einer Volkswirtschaft schneller wieder zu Wachstum verhelfen könnte.

„Diese phänomenale Leistung in einem schwierigen Marktumfeld zeigt sehr deutlich, welchen positiven Effekt eine vollständig entwickelte Softwarebranche auf die europäische Wirtschaft entfalten könnte”, sagte Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG. „Die mehr als vierprozentige Steigerung bei den F&E-Investitionen und bei hochqualifizierten Stellen führt überdeutlich vor Augen, aus welcher Richtung die Impulse für künftiges Wachstum in Europa kommen. Umso wichtiger ist es, dass die Europäische Union die Entwicklung der Softwarebranche in den Mittelpunkt ihrer Digitalen Agenda 2015 stellt. Diesen Standpunkt werde ich im Dezember auf dem fünften deutschen IT-Gipfel vertreten und begrüße die Bemühungen von EU-Kommissarin Neelie Kroes auf europäischer Ebene.”

Im vergangenen Jahr steigerten die „Truffle 100”-Unternehmen ihre Umsätze auf insgesamt 27,1 Mrd. Euro (2008: 25 Mrd.) und ihre Gewinne auf 3,7 Mrd. Euro (2008: 3,6 Mrd.). Die Beschäftigung in Forschung und Entwicklung in den 100 größten Unternehmen wuchs um mehr als 4 Prozent auf 54.180 Mitarbeiter. Diesem verstärkten Aufwand in F&E entsprechend betrachten die Unternehmen Steuervergünstigungen für F&E-Investitionen als wichtigste Fördermaßnahme für die Branche.

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