Pressemitteilung

Zitate Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, zum siebten IT-Gipfel in Essen

Am 13. November findet der siebte Nationale IT-Gipfel der Bundesregierung in Essen statt. Der Nationale IT-Gipfel 2012 steht in diesem Jahr unter dem Motto "digitalisieren_ vernetzen_ gründen". Vertreter aus Politik und Wirtschaft treffen sich im ThyssenKrupp Quartier in Essen.

Darmstadt / Essen, 05.11.2012

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, ist Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe 3 des Nationalen IT-Gipfels, die sich mit dem Thema „Innovative IT-Angebote des Staates“ befasst. Im Folgenden finden Sie Statements von Karl-Heinz Streibich zum IT-Gipfel und den Themen, die am Gipfeltag im Fokus stehen.


 

Thema: Bedeutung des IT-Gipfels
„Der IT-Gipfel ist der Höhepunkt des Jahres, der Katalysator für die unterjährige Arbeit in den einzelnen Arbeitsgruppen. In den Arbeitsgruppen treiben wir Themen voran und  investieren viel Zeit, um die gemeinsame Sicht auf die Dinge, die machbar und notwendig sind, zu entwickeln. Das Projekt Prozess-Daten-Beschleuniger und das E-Government-Gesetz wären ohne den Gipfelprozess nicht denkbar. Der Gipfel an sich ist das Highlight – wo stehen wir, wie geht es weiter. Wir generieren daraus die Schwungmasse für das Folgejahr.“

Thema: Digitalisieren
„In Deutschland hängt der Digitalisierungsgrad von der Breitbandinfrastruktur ab. Die ist in Deutschland bereits sehr gut, was unter anderem auch ein Erfolg der IT-Gipfelarbeit ist. Was nun folgen muss, ist eine stärkere digitale Kopplung von Unternehmen und Behörden auf Basis der vorhandenen Technologien. Dafür ist der Gipfelprozess ein Motor. Der Bürokratiekostenabbau und die Sanierung öffentlicher Haushalte durch die IT stehen dabei im Vordergrund. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir da schnell Fahrt aufnehmen, und wenn wir erstmal in Fahrt sind, haben wir eine sehr viel größere Schubkraft als ein kleineres Land, auch wenn die föderalen Strukturen in Deutschland etwas komplexer sind als in anderen Ländern.“

Thema: Gründen
„Die deutsche Software-Industrie zählt zur Weltelite, und dazu gehören auch die vielen innovativen Startups. Es fehlt also nicht an Innovationen in Deutschland, wohl aber an global agierenden Unternehmen. Disruptive Technologien wie Big Data oder das Cloud-Computing sorgen für einen enormen Innovationsschub in der Wachstums- und Gründerszene. Wir müssen wieder mehr Mut finden, diese innovativen Technologien in konkrete Lösungen zu transformieren. Früher war die öffentliche Hand Treiber digitaler Entwicklungen. Diese Rolle sollte sie auch in Zukunft wieder einnehmen.“

Thema: Vernetzen
„Deutschland steht wie alle Industrieländer vor der Herausforderung, seine zentralen Infrastrukturen in den fünf Kernbereichen Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und öffentliche Verwaltung gleichzeitig modernisieren zu müssen. Das ist nur mit Hilfe von digitaler Vernetzung zu schaffen, denn nur so werden die Infrastrukturen auch ‚intelligent’. Die genannten Bereiche sind jedoch sehr stark reguliert, und somit kommt der öffentlichen Hand eine zentrale Bedeutung in diesem Prozess zu. Der Staat wird zum zentralen Change Agent und Wachstumsförderer dieser intelligenten Netze.“

Thema: E-Government-Gesetz
„Das neue E-Government-Gesetz schafft die rechtsverbindliche Grundlage für die weitergehende Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. Um den Erfolg des Gesetzes zu sichern, halten wir es für erforderlich, dass dies noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet wird. Nur so können Prozesseffizienz und Kostenreduktionen Einzug in die Verwaltungen halten.“

Thema: Talententwicklung
„Es ist wichtig, Forschung, Lehre und Industrie weiter zusammenzubringen. Dadurch entsteht ein Nährboden, der neue Talente hervorbringt. Toleranz, Technologie und Ausbildung sind die drei Faktoren, die neue Talente anziehen. Wir leben davon, die besten Fachkräfte zu beschäftigen, und diese werden nur durch ein attraktives Umfeld gewonnen. Deshalb arbeiten wir an der Entwicklung des Standorts und am Ansehen des Standorts Deutschland als ein Land für weltweit erstklassige Ingenieurkunst. Der Software-Campus und Academy Cube sind sichtbare Zeichen dieses Prozesses und werden von der Software AG intensiv unterstützt.“

Thema: Prozess-Daten-Beschleuniger
„Der so genannte Prozess-Daten-Beschleuniger - P23R - ist ein Leuchtturmprojekt für die Digitalisierung von Meldepflichten der Wirtschaft gegenüber der Verwaltung. Vollautomatische und medienbruchfreie Prozesse senken nicht nur die Bürokratiekosten für Unternehmen, sondern erhöhen auch die Qualität des Bürgerservices. Das Projekt P23R wurde mit dem Innovationspreis des ‚dbb Beamtenbund und Tarifunion’ ausgezeichnet. Dass die Initiative vom öffentlichen Dienst ausging, beweist, dass dem P23R auch innerhalb der Verwaltung ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.“

Weiterführende Informationen zum IT-Gipfel 2012 finden Sie hier: www.it-gipfel.de

Bild- und Footagematerial zum Gipfeltag erhalten Sie auf unserer Presse-Webseite.

Über Software AG
Die Software AG (FRA: SOW) hilft Unternehmen, ihre Geschäftsziele schneller zu erreichen. Mit den  Technologien des Unternehmens für Big Data, Integration und Geschäftsprozessmanagement steigern Unternehmen ihre Effizienz, modernisieren ihre Systeme und optimieren ihre Prozesse, um qualifizierte Entscheidungen zu treffen und einen besseren Service zu erbringen. Seit mehr als 40 Jahren steht das Unternehmen für Innovationen, die sich am Nutzen für den Kunden ausrichten. Die Software AG gehört weltweit zu den zehn Technologieunternehmen mit dem schnellsten Wachstum. Mit den Produktfamilien Adabas und Natural, ARIS, Terracotta und webMethods ist das Unternehmen führend in 15 Marktsektoren. Die Software AG beschäftigt mehr als 5.500 Mitarbeiter in 70 Ländern und erzielte 2011 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro.

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