Freie Fahrt auf der Datenautobahn für Schwerlasttransporte

  • Zentrales Portal x-trans.eu zur Beantragung und Genehmigung von Sondertransporten zwischen Bayern und Österreich geht heute in den Pilotbetrieb
  • Eine erhebliche Senkung von Bürokratiekosten und Arbeitsaufwänden ist zu erwarten
  • Technische Implementierung erfolgt unter Anbindung nationaler Fachverfahren mit den Projektpartnern Software AG und ]init[ AG für digitale Kommunikation, basierend auf dem P23R-Prinzip (Prozess-Daten-Beschleuniger)

München, 06.05.2013

Heute fällt der Startschuss für die Pilotphase von x-trans.eu, dem zentralen Portal zur Beantragung und Genehmigung von grenzüberschreitenden Sondertransporten. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, geben die Fahrt auf der Datenautobahn zusammen mit allen beteiligten Projektpartnern frei. Das innovative Schlüsselprojekt startet zunächst in eine Pilotphase zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bundesland Oberösterreich. Später soll es auf weitere Länder ausgeweitet werden.

 

x-trans.eu ist ein wegweisendes Internetportal, das die Beantragung und Genehmigung von Großraum- und Schwerlasttransporten zwischen Deutschland und Österreich regelt. Bislang erforderten Transporte von Schwerlasten auf dem Landweg Genehmigungsverfahren von Behörden in allen Ländern, die durchfahren werden. Transportunternehmen mussten die notwendigen Genehmigungen in den einzelnen Ländern separat beantragen.

Zukünftig können diese aufwändigen Genehmigungsverfahren auf Basis der innovativen Portallösung x-trans.eu in einem Gesamtverfahren durchgeführt werden. Einzelanträge der Unternehmen bei unterschiedlichen Behörden entfallen und werden durch deutlich schlankere, automatisierte Verwaltungsprozesse ersetzt. Antragsdaten und nationale Vorschriften sind im System aktuell hinterlegt und werden regelbasiert in automatisierten Antragsverfahren verknüpft.

Das Pilot-Projekt startet heute als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Freistaat Bayern unter der Federführung des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung und dem Bundesland  Oberösterreich. Die technische Umsetzung basiert auf einer intelligenten Anbindung der nationalen E-Government-Fachsysteme VEMAGS und SOTRA. Die Projektpartner Software AG und die ]init[ AG für digitale Kommunikation setzten die Lösung im Laufe der letzten Monate technisch um.


Grundlage für den einfachen, sicheren und transparenten elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen und Behörden ist der „Prozess-Daten-Beschleuniger“ (P23R). Das bereits zum IT-Gipfel 2011 vorgestellte Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, Prozessketten zu beschleunigen und Bürokratiekosten zu senken. Die im gemeinsamen Projekt zwischen Bayern und Oberösterreich gewonnenen Erfahrungen des Pilotbetriebs von x-trans.eu sollen für die Entwicklung weiterer innovativer E-Government-Lösungen verwendet werden. So soll das Pilotprojekt Grundlage für eine mögliche Anbindung weiterer nationaler Fachverfahren anderer EU-Länder sein - ein Beitrag der Beteiligten zum "E-Government-Aktionsplan 2011-2015" der EU.
Franz-Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, betont: „Europäische Interoperabilität ist ein entscheidendes Ziel des Europäischen E-Government-Aktionsplans. Bayern und Oberösterreich haben hier gemeinsam und unbürokratisch gehandelt. Das Projekt x-trans.eu entlastet die Wirtschaft, läuft auf einer europaweit adaptierbaren Zukunftstechnologie und hat Vorbildcharakter für ganz Europa.“

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem wichtigen Leuchtturmprojekt heute den Startschuss für einen Pilotbetrieb geben können, der eine Vorreiterrolle für die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und der Software-Industrie einnimmt. Mit innovativen Technologien gelingt es, deutliche Effizienzsteigerungen im öffentlichen Sektor zu realisieren und vorbildliche Schlüsselprojekte umzusetzen, die einen unmittelbaren Wertschöpfungsbeitrag für ganze Wirtschaftszweige bedeuten.“

Dirk Stocksmeier, Vorstandsvorsitzender der ]init[ AG, sagt: „Reale und virtuelle Welten wachsen immer enger zusammen. Ein Musterbeispiel dafür ist x-trans.eu, das Verwaltungen entlastet, Logistikern mehr Planungssicherheit bietet und Bürger im Verkehrsalltag von unnötigen Staus befreit. Spannend ist die Perspektive, die das Projekt aufspannt, denn die Logik der Anwendung lässt sich auf viele weitere Anwendungen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung übertragen und kann so einen großen Nutzen stiften.“


 

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