Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum

Software AG auf starkes Wachstum programmiert

Im Februar startete das ehrgeizigste Expansionsprogrammin der 38-jährigen Geschichte des Unternehmens: Innerhalb von fünf Jahren will die Software AG den Umsatz auf eine Milliarde Euro mehr als verdoppeln. Die Wachstumsrate von 14 Prozent imJahr 2007 soll in den Jahren 2008 bis 2011 auf jahresdurchschnittliche15 Prozent steigen, während ein höherer Umsatz pro Mitarbeiter, schnelleres Wachstum im margenträchtigen Lizenzgeschäft sowie ein striktes Kostenmanagement das operative Ergebniszugleich weiter verbessern. Unsere EBIT-Marge wollen wir mittelfristig auf 25 bis 30 Prozent erhöhen.

Erste Schritte im Rahmen der Wachstumsstrategiewaren neben dem Rebranding der Software AG die Teilnahme an der CeBIT und die Akquisition von SPL Software. Darüber hinaus strukturierten wir den Vorstand neu und stellten zwei neue, innovative Produkte vor.

  • Neues Erscheinungsbild der Software AGpräsentiert

    Wir haben im Februar 2007 den neuen Markenauftritt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies war eine wichtige Maßnahme innerhalb der neuen Wachstumsstrategie und ergänzt unser Technologiemarketing, um unseren Bekanntheitsgrad zu steigern und neue Wachstumspotenziale zu erschließen.

    Der Relaunch unseres Außenauftritts umfasst die Unternehmensneupositionierung, ein verändertes Logo, einen neuen Internetauftritt und innovative Wege der Kundengewinnung.

  • Software AG mit erfolgreichem CeBIT-Auftritt

    Nach drei Jahren Abwesenheit ist die Software AG mit großem Erfolg auf die CeBIT - die größte ITK-Messe derWelt - zurückgekehrt. Die vier Themenschwerpunkte des Messestands waren „Information Management“,„Legacy Modernization“, „SOA Governance“ und„Optimized Business Processes“. Außerdem wurden innerhalb unseres marktführenden Produktportfolios Crossvision neue Ansätze und Verfahren zur Steuerung serviceorientierter Architekturen präsentiert.

    Darüber hinaus haben wir auf der CeBIT die so genannte „SOA-World“ initiiert: Sie umfasste ein Kongressforum sowie Partnerstände führender Anbieter von Produkten und Lösungen auf dem Gebiet serviceorientierter Architekturen. Zahlreiche Besucher informierten sich über Möglichkeiten zur Flexibilisierung und Modernisierung von IT-Systemen sowie zur effizienten Steuerung von SOA-basierten IT-Landschaften.

  • Übernahme SPL Software

    Im März hat die Software AG die Übernahme von 80 Prozent der Anteile am israelischen Vertriebspartners SPL Software verkündet und damit ihre aktive M&A-Strategie unter Beweis gestellt. Diese Akquisition ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer größeren Kundennähe, um individuelle Lösungen einer serviceorientierten Architektur (SOA) noch besser realisieren zu können. Denn enge Kundenbeziehungen plus hervorragende Produkte bilden die Basis für die erfolgreiche Modernisierung von bestehenden Programmen und Applikationen und für die Integration von Geschäftsprozessen mit Hilfe von serviceorientierten Architekturen. SPL Software hat in Israel eine sehr gute Marktposition, insbesondere im Bereich Finanzdienstleistung - ein Segment, für das 2007 ein kräftiges Wachstum erwartet wird. Die Erstkonsolidierung erfolgt zum 1. April 2007.

  • Neues Vorstandsressort Enterprise Transaction Systems (ETS)

    Seit 8. Januar 2007 ist der Geschäftsbereich ETS als eigenständiger Vorstandsbereich organisiert. Im Rahmen unserer strategischen Positionierung hat der Aufsichtsrat David Broadbent neu in den Vorstand der Software AG berufen. Er verantwortet im Geschäftsbereich ETS das Produktmanagement und -marketing sowie die Forschung und Entwicklung des Datenmanagementgeschäfts. ETS ist damit neben Crossvision der Geschäftsbereich, der als eigenständiger Vorstandsbereich organisiert ist.

  • Neue Produkte

    Active Governance Framework Wir haben mit dem „Active Governance Framework“ einen neuen Ansatz zur Steuerung von Projekten im Bereich serviceorientierter Architekturen entwickelt. Die Verwaltung einer serviceorientierten Architektur ist ausschlaggebend für deren erfolgreiche Implementierung. Mit aktiver SOA Governance bieten wir das Fundament für eine optimale Anpassung aller IT-Systeme an die Unternehmensstrategie. Das Active Governance Framework ermöglicht die Überwachung des gesamten SOA-Lebenszyklus sowie die automatisierte Einhaltung von Regeln. Änderungen von Richtlinien und Vereinbarungen auf der Business-Ebene können mit Hilfe unseres Produkts CentraSite in Policies und Service-Level-Agreements auf der IT-Ebene umgewandelt werden. Dabei wird gleichzeitig dafür gesorgt, dass diese Regeln bei der Umsetzung von IT-Projekten mit Crossvision-Komponenten oder auch Produkten von anderen Softwareherstellern tatsächlich eingehalten werden. Das Resultat: SOA wird genau so implementiert wie es die Unternehmensstrategie erfordert. So kann der bestmögliche unternehmerische Nutzen erzielt werden.

    SOA Value Assessment Darüber hinaus haben wir auf der CeBIT das SOA Value Assessment vorgestellt. Es wurde mit einem führenden IT-Analysten entwickelt und ermöglicht Unternehmen eine umfassende Analyse und Beurteilung des Nutzens von SOA. Einzelne Aspekte von SOA wie Produktivitätssteigerungen, Prozesseffizienz, Optimierung der Infrastruktur oder Agilität werden im Detail analysiert und ihr Nutzen berechenbar gemacht. Das SOA Value Assessment führt so die IT- und Fachbereiche noch enger zusammen. Gemeinsam wird eine individuelle Strategie für die Nutzung von SOA entwickelt. Das Ergebnis des SOA Value Assessments ist ein individueller, umfassender Bericht über den geschäftlichen Nutzen von SOA. Er dient Technikvorständen als Leitfaden für eine Wirtschaftlichkeitsrechnung zur Umsetzung von SOA-Projekten und macht die Vorteile von SOA für die Geschäftsführung verständlich. So unterstützen wir Unternehmen ihre IT als Geschäftsvorteil einzusetzen.

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