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Software AG GB 2013, deutsch

Konzernanhang Herstellkosten Die Herstellkosten umfassen produktionsbezogene Vollkos- ten auf der Grundlage einer normalen Kapazitätsauslastung. Im Einzelnen enthalten die Herstellkosten den Aufträgen direkt zurechenbare Einzelkosten sowie fixe beziehungs­ weise variable Gemeinkosten. Im Berichtszeitraum waren keine Wertminderungen auf die Vorräte erforderlich. Forschungs- und Entwicklungskosten Forschungs- und Entwicklungskosten werden bei Anfall in der Gewinn- und Verlustrechnung aufwandswirksam erfasst. Erst kurz vor Marktreife ist die technologische Realisierbar- keit des Produkts erreicht. In der Phase bis zur technolo­ gischen Realisierbarkeit sind die Prozesse zwischen For- schungs- und Entwicklungsphasen iterativ eng vernetzt. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, die nach dem Erreichen der technologischen Realisierbarkeit entste- hen, sind unwe­sentlich. Vertriebskosten In den Vertriebskosten sind Personal- und Sachkosten, ­Abschreibungen des Vertriebsbereichs sowie Kosten für Werbung enthalten. Allgemeine Verwaltungskosten Die Allgemeinen Verwaltungskosten beinhalten Per­so­ nal- und Sachkosten sowie Abschreibungen des Ver­wal­ tungsbereichs. Zuwendungen der öffentlichen Hand Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur realisiert, sofern eine angemessene Sicherheit besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt sind und die Zuwendun- gen der Software AG zufließen. Dies ist regelmäßig erst mit dem Erhalt der Zahlung gewährleistet. Die Zuwendungen werden in den sonstigen Erträgen ausgewiesen. Sofern Darlehen der öffentlichen Hand zu einem unter dem Marktzins liegenden Zinssatz gewährt werden, wird der Zinsvorteil als Unterschiedsbetrag zwischen dem ursprüng- lichen Buchwert des Darlehens, der gemäß IAS 39 ermittelt wurde, und den erhaltenen Zahlungen bewertet. Der Verkaufs, wie zum Beispiel sofortige Bezahlung, und sind die sonstigen oben genannten Voraussetzungen erfüllt, er- folgt eine sofortige Erlösrealisierung. Überwiegen jedoch die Eigenschaften einer Nutzungsüberlassung, werden die ­Erlöse ratierlich über den Zeitraum der Nutzungsüberlassung realisiert. Softwarelizenzen werden häufig kombiniert mit Wartungs- leistungen und Dienstleistungsverträgen verkauft. In diesem Fall von Mehrkomponentenverträgen werden Umsätze auf Basis der einzeln identifizierbaren Vertragskomponenten realisiert. Die Umsätze werden dabei auf Basis der Markt- werte der jeweiligen Komponenten auf die verschiedenen Komponenten verteilt. Sofern keine verlässlichen Markt­werte für alle Komponenten bestimmt werden können, erfolgt die Umsatzrealisierung nach der Residualmethode. Dabei wer- den zuerst alle bestimmbaren Marktwerte vom Gesamtver- tragswert abgezogen. Der verbleibende Betrag wird anhand der Listenpreise auf die Komponenten aufgeteilt, für die keine verlässlichen Marktwerte bestimmbar sind. Umsatzerlöse aus dem Wartungsgeschäft werden ratierlich über die Laufzeit der Leistungserbringung realisiert. Dienstleistungsverträge, die auf Basis der geleisteten Stun- den abgerechnet werden, werden in Abhängigkeit von den durch die Software AG-Gesellschaften erbrachten Leistungen realisiert. Umsatzerlöse und Aufwendungen aus Dienstleis- tungsverträgen, bei denen ein Festpreis vereinbart wurde, werden gemäß IAS 18 in Verbindung mit IAS 11 entspre- chend dem Leistungsfortschritt realisiert (Percentage of Completion Method, PoC), wenn die Höhe der Erträge ver- lässlich bemessen werden kann, es hinreichend wahrschein- lich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft der Software AG zufließen wird, und die für das Geschäft angefallenen Kosten und die bis zu seiner vollständigen Abwicklung zu erwartenden Kosten verlässlich ermittelt werden können. Der Fertigstellungsgrad eines Auftrags wird anhand des Verhältnisses der bis zum Stichtag angefallenen Auftragskosten zu den geschätzten Gesamtauftragskosten bestimmt. Hierfür werden die Kosten teilweise anhand der angefallenen Beraterstunden beziehungsweise Beratertage geschätzt. Umsatzerlöse werden abzüglich Abzinsungsbeträgen, Skonti, Preisnachlässen, Kundenboni und Rabatten ausgewiesen. 145 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernlagebericht Weitere InformationenKonzernanhangKonzernabschluss Allgemeine Grundsätze Erläuterungen zur GuV Erläuterungen zur Konzernbilanz Sonstige Erläuterungen Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk

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