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Software AG GB 2013, deutsch

Im operativen Geschäft werden die Forderungen fortlaufend überwacht und Ausfallrisiken durch Einzel- und Portfolio- wertberichtigungen berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2013 lagen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass über die gebuch- ten Wertberichtigungen hinausgehende Risiken bestehen. Aufgrund der Größe des Kundenstamms sowie der Umsatz- verteilung auf verschiedene Branchen und Länder gibt es kein gebündeltes Kreditrisiko gegenüber einzelnen Kunden. Das theoretisch maximale Ausfallrisiko, ohne Berücksichti- gung von Sicherheiten, wird durch die Buchwerte der Forde­ rungen wiedergegeben. e) Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Gesellschaft ­bestehende finanzielle Verpflichtungen zum Beispiel aus Kredit­vereinbarungen, Leasingverträgen oder Verbindlich- keiten aus Lieferungen und Leistungen nicht nachkommen kann. Durch ein aktives Working Capital Management sowie eine konzernweite Liquiditätssteuerung wird das Risiko ­limitiert und, soweit erforderlich, durch vorhandene Bar­ mittel und bilaterale Kreditlinien ausgeglichen. Durch Kreditvereinbarungen im Volumen von insgesamt 3,4 (Vj. 5,4) Millionen Euro ist die Gesellschaft verpflichtet die Nettoverschuldung im Konzern auf das maximal Dreifache des ­EBITDA zu begrenzen. Durch weitere Kreditverein­ barungen im Volumen von insgesamt 100,0 (Vj. 0) Millionen Euro ist die Gesellschaft verpflichtet die Nettoverschuldung• im Konzern auf das maximal 3,25-fache des EBITDA zu ­begrenzen und den Zinsdeckungsgrad von 4,25 nicht zu unterschreiten. Zum Jahresende 2013 wurde die Kenn­ zahl Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA deut­ lich ­unterschritten und der Zinsdeckungsgrad deutlich überschritten. Nachfolgende Tabelle zeigt die vertraglich fixierten Zahlun- gen aus finanziellen Verbindlichkeiten. Die Werte zeigen die undiskontierten Verbindlichkeiten. Im Falle von variablen Zinszahlungen wird auf das zum Bilanzstichtag gültige Zins- niveau abgestellt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung ­werden zum Umrechnungskurs per 31. Dezember 2013 bewertet. Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung (Translationsrisiko) und nicht-monetäre Posten bleiben unberücksichtigt. Wesentliche monetäre ­Finanzinstrumente sind überwiegend in funktionaler Wäh- rung denominiert. Für die Software AG ergeben sich lediglich grundsätzlich aus dem Kursverhältnis Euro gegenüber dem US-Dollar materielle Effekte auf das Ergebnis. Sicherungs­ geschäfte basieren auf bestehenden Grundgeschäften oder geplanten Cashflows und reduzieren daher die möglichen Ergebniseffekte. Bei designierten Cashflow Hedges hat eine Wechselkursänderung Effekte auf die sonstigen Rücklagen im Eigenkapital. Basierend auf dem zum Bilanzstichtag vorliegenden Bestand an monetären Finanzinstrumenten hätte eine Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar um 10 Prozent das Ergeb­nis um 1.565 (Vj. 1.213) Tausend Euro erhöht. Die sonstigen Rücklagen würden wie im Vorjahr unverändert bleiben. Dieser Wert stellt für uns lediglich ein theoretisches Risiko dar, da es sich hierbei um Absicherungspositionen bilanzieller Geschäfte, also nicht um offene Handelsposi­ tionen, handelt. c) Marktwertänderungsrisiken In Übereinstimmung mit der Konzernpolitik werden die ­Anlagen über die Merkmale Laufzeit, Art der Verzinsung und Rating derart gesteuert, dass aus Sicht des Unternehmens nennenswerte Wertschwankungen nicht zu erwarten sind. d) Kreditrisiken Die Software AG ist im operativen Geschäft und aus be- stimmten Finanztransaktionen einem Ausfallrisiko aus­ gesetzt, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Die wesentlichen Geldanlagen und die deri- vativen Finanzinstrumente sind mit Banken abgeschlossen, deren Bonität mindestens Investmentgrade beträgt und deren CDS (Credit Default Swap)-Sätze fortlaufend überwacht werden. Das theoretisch maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte wiedergegeben. Aufgrund der vom Manage- ment vorgegebenen Richtlinien ist eine Verteilung des Kredit­risikos aus Finanzinstrumenten auf verschiedene ­Banken gewährleistet. Software AG | Geschäftsbericht 2013 188 Vorstandsbrief AktieHighlights 2013 Über die Software AG

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