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Software AG GB 2013, deutsch

Konzernlagebericht nordamerikanischen Markt und suchen Pilotpartner für das Cloud-Angebot der akquirierten Firma LongJump. Einen wichtigen Baustein für das laufende Geschäftsjahr bildet die Ausbreitung der akquirierten Produkte im Portfolio von be- stehenden Partnern. Letztlich soll damit der Anteil des Soft- warelizenzumsatzes, der durch Partner erwirtschaftet wird, deutlich ausgebaut werden. Darüber hinaus plant die Soft- ware AG, den Innovationsbeitrag durch Partner zu erhöhen. Beispiele sind etwa die Entwicklung von mobilen Lösungen sowie von Workflow Apps und AgileApps Live sowie die von Partnern auf Basis von Terracotta entwickelten Software- lösungen für bisher unlösbare Probleme, wie die Optimie- rung der Energieeffizienz von Windparks. Gesamtaussage zur ­wirtschaft­lichen Lage Beurteilung der wirtschaftlichen Lage durch die Unternehmensleitung Im Zukunftsbereich BPE legten wir in der Berichtsperiode erheblich kräftiger zu als der Gesamtmarkt. Der BPE-Produkt­ umsatz stieg währungsbereinigt um mehr als 15 Prozent. Damit sind wir doppelt so stark gewachsen wie der Wett- bewerb. Beim Lizenzumsatz erreichte die Steigerungsquote sogar 18 Prozent – ein klarer Beleg dafür, dass wir Neuge- schäft sowie Marktanteile hinzugewinnen. Auch für die zwei weiteren Geschäftsbereiche der Soft- ware AG war 2013 ein erfolgreiches Jahr. Das klassische Datenbanksegment ETS, das sich im rückläufigen Großrech- nermarkt behaupten muss, entwickelte sich gut. Bei dem neu aufgestellten Geschäftsbereich Consulting ha- ben wir durch die bewusste Fokussierung auf profitable Märkte in der DACH-Region zwar weniger Umsatz erzielt, aber dafür wieder einen positiven Beitrag zum Konzernge- winn geleistet und den operativen Turnaround bestätigt. Die wichtige Kennziffer der Lizenzerlöse erreichte konzern- weit mit 330,1 Millionen Euro eine neue Rekordmarke in der Unternehmensgeschichte. Lizenzumsätze sind in der Softwarebranche ein wesentlicher Erfolgsindikator für künf- tiges Wachstum, denn sie führen aufgrund von Kundenver- trägen für Updates und Support in der Regel zu langfristigen Wartungserlösen. Darüber hinaus bedeutet dies eine SAP-Management-Ansatz mit dem umfassenden SAP-Know- how, der breiten Expertise im Supply Chain Management (SCM) und dem globalen Bereitstellungsmodell von Bristle- cone zusammen. Über das kostengünstige Geschäftsmodell der Partnerschaft stehen unseren Kunden in Europa nun deutlich mehr Ressourcen für Projekte zur Verfügung. Dar- über hinaus können wir größere Kundenprojekte abwickeln und gleichzeitig Lieferzeiten verkürzen. Mit ausgewählten Partnerschaften reagiert die Software AG auch auf aktuelle Entwicklungen in den Feldern IT-Sicherheit und Privatsphäre. So sind wir 2013 eine Vertriebskooperation mit der Deutschen Telekom für die Nutzung des De-Mail- Dienstes eingegangen, die sich an Groß- und Geschäftskun- den sowie öffentliche Einrichtungen richtet. In die Partner- schaft bringen wir unsere langjährige Erfahrung bei der Optimierung, Automatisierung und Integration von Ge- schäftsprozessen ein. Die Bedeutung des Partnernetzwerks manifestiert sich auch in großen Veranstaltungen und Fachmessen. Unsere Inno- vation World in San Francisco mit über 1.000 Teilnehmern aus 35 Ländern diente auch als Wertschätzung für unsere Partner. Das Programm des Innovation Day in Darmstadt mit rund 300 Kunden und Interessenten wurde ebenfalls von zahlreichen Partnern unterstützt: nterra integration präsen- tierte webMethods Consulting, Trillium Software zeigte Master Data Management und Bearing Point beriet Interes- senten im Umfeld von Prozessmanagement. In Asien haben wir 2013 zudem unseren ersten regionalen „Partner Summit“ mit über 40 Teilnehmern aus ganz Asien durchgeführt. Die Konferenz demonstrierte, wie unsere wichtigsten Partner neue Chancen rund um die IT-Mega­ trends ausschöpfen und so von der digitalen Revolution profitieren können. Ausblick Über Partner kann die Software AG ihr Vertriebsvolumen gegenüber dem reinen Direktvertrieb spürbar erweitern. Ziel ist deshalb, die Vertriebsaktivitäten durch zusätzliche Partner weiter auszubauen und neue OEM-Partner und neue Ver- triebspartner zu gewinnen. Zusätzlich wollen wir neue Kun- denreferenzen über Partner zur Verfügung stellen. Weitere OEM-Partnerschaften entwickeln wir mit Fokus auf den 97 Corporate Governance Bericht des Aufsichtsrats Konzernabschluss Konzernanhang Weitere InformationenKonzernlagebericht Geschäft und Rahmenbedingungen Wirtschaftsbericht Nachtragsbericht Risiko- und Chancenbericht Vergütungsbericht Prognosebericht Übernahmerechtliche Angaben Erklärung zur Unternehmens­führung

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