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SAG QB1 2013, deutsch

3 05 zwischenLagebericht 16 zwischenabschluss 24 Erläuterungen zum Zwischenabschluss 36 Service ALLGEMEINE TRENDS DER IT-BRANCHE 3 Datenbanken, was wiederum einen deutlichen Wett­ bewerbsvorteil für Unternehmen zur Folge hat. Angesichts der globalen Verbreitung dieser Megatrends und der immer kürzer werdenden Innovationszyklen stehen Softwareunternehmen heute zunehmend vor der Heraus- forderung, ihre Geschäftsmodelle zu überarbeiten, stärker mit anderen Anbietern zu kooperieren und sich auf die schnell wandelnden Bedürfnisse ihrer Kunden einzustellen. Gleichzeitig bietet der Umbruch große Chancen für innova- tive Unternehmen, sich am Markt zu positionieren. Die Soft- ware AG hat die neuen Anforderungen frühzeitig bei der Entwicklung ihres Angebotsportfolios berücksichtigt und richtet ihre Aktivitäten verstärkt an den neuen technologi- schen Megatrends aus, die die IT-Industrie revolutionieren. Zu diesem Zweck • stärkt das Unternehmen seine Präsenz in ausgewählten Märkten, wie beispielsweise in Nordamerika. • investiert die Software AG in Forschung und Entwicklung von neuen Produkten zur Verbesserung ihrer Wett­ bewerbsposition. • hat das Unternehmen einen Fokus auf den Big Data- Markt gesetzt, um daraus zusätzlich erhebliche Wachstums­impulse zu generieren. • entwickelt die Software AG Lösungen, die Kunden dabei unterstützen, sich externen Veränderungen schneller, flexibler und effizienter anzupassen. Die Softwarebranche befindet sich aktuell in einer nachhal- tigen Umbruchphase, die durch das Aufeinandertreffen von vier Megatrends der Softwarebranche beeinflusst wird: Cloud, Mobile, Social Collaboration und Big Data. Unternehmen folgen verstärkt dem Trend, Daten und Anwendungen an externe Anbieter auszulagern und IT- Ressourcen nach Verbrauch (Software-as-a-Service) zu bezahlen. Hinzu kommen erhebliche Einsparpotenziale durch sogenannte Cloud-Computing-Dienste (Verlagerung von Daten und Anwendungen ins Internet), da Unternehmen kostenintensive Rechnerkapazitäten nicht mehr im gleichen Umfang selbst vorhalten müssen wie in der Vergangenheit. Gleichzeitig sorgt die steigende Verbreitung von Smart­ phones und Tablet-PCs für neue Anforderungen an die Ent- wicklung mobiler Lösungen. Parallel dazu beeinflusst der Trend zu Social Collaboration die Softwareindustrie: Durch die verstärkte Nutzung sozialer Netzwerke bei der interaktiven Zusammenarbeit auf Arbeits- ebene – ähnlich wie bei privaten sozialen Netzwerken – sollen Informationen leichter zugänglich gemacht werden, um vorhandenes Wissen besser zu nutzen und die Effizienz von Prozessen zu steigern. Ein weiterer Trend der IT-Branche ist Big Data: Darunter versteht man die Bearbeitung und Analyse der wachsenden, gewaltigen Datenmengen, die ständig aus Unternehmens- daten, Webseiten, sozialen Netzwerken etc. entstehen und die sich mit herkömmlichen Methoden und Werkzeugen nicht mehr wirtschaftlich verarbeiten lassen. Für Abhilfe sorgt die neue In-Memory-Technologie zum effizienten Management großer und vor allem unstrukturierter Daten- sätze: Diese ermöglicht den Zugriff auf direkt im Haupt­ speicher (Cache) vorgehaltene Daten. Dadurch erfolgt der Datenzugriff bis zu 1.000 Mal schneller als über

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