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SAG QB3 2013, deutsch

3 05 ZWISCHENLAGEBERICHT 20 ZWISCHENABSCHLUSS 28 ERLÄUTERUNGEN ZUM ZWISCHENABSCHLUSS 44 SERVICE ALLGEMEINE TRENDS DER IT-BRANCHE 3 auf direkt im Hauptspeicher (Cache) vorgehaltene Daten. Dadurch kann der Datenzugriff bis zu 1.000 Mal schneller erfolgen als über nachgelagerte Datenbanken, was wiede- rum einen deutlichen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen zur Folge hat. Angesichts der globalen Verbreitung dieser Megatrends und der immer kürzer werdenden Innovationszyklen stehen Softwareunternehmen heute zunehmend vor der Heraus- forderung, ihre Geschäftsmodelle zu überarbeiten, stärker mit anderen Anbietern zu kooperieren und sich auf die schnell wandelnden Bedürfnisse ihrer Kunden einzustellen. Gleichzeitig bietet der Umbruch große Chancen für inno­ vative Unternehmen, sich am Markt zu positionieren. Die Software AG hat die neuen Anforderungen frühzeitig bei der Entwicklung ihres Angebotsportfolios berücksichtigt und richtet ihre Aktivitäten verstärkt an den neuen technologi- schen Megatrends aus, die die IT-Industrie revolutionieren. ZU DIESEM ZWECK • stärkt das Unternehmen seine Präsenz in ausgewählten Märkten, wie beispielsweise in Nordamerika. • investiert die Software AG in Forschung und Entwicklung von neuen Produkten zur Verbesserung ihrer Wett­ bewerbsposition. • baut die Software AG ihr Produktangebot durch gezielte Technologie-Akquisitionen aus. • hat das Unternehmen einen Schwerpunkt auf den Big Data-Markt gesetzt, um daraus zusätzlich erhebliche Wachstumsimpulse zu generieren. • entwickelt die Software AG Lösungen, die Kunden dabei unterstützen, sich externen Veränderungen schneller, flexibler und effizienter anzupassen. Die Softwarebranche befindet sich aktuell in einer nach­ haltigen Umbruchphase, die durch das Aufeinandertreffen von vier Megatrends der Softwarebranche beeinflusst wird: Cloud, Mobile, Social Collaboration und Big Data. Unternehmen folgen verstärkt dem Trend, Daten und ­Anwendungen an externe Anbieter auszulagern und IT- Ressourcen nach Verbrauch (Software-as-a-Service) zu be- zahlen. Hinzu kommen erhebliche Einsparpotenziale durch so genannte Cloud-Computing-Dienste (Verlagerung von Daten und Anwendungen ins Internet), da Unternehmen kostenintensive Rechnerkapazitäten nicht mehr im gleichen Umfang selbst vorhalten müssen wie in der Vergangenheit. Gleichzeitig sorgt die steigende Verbreitung von Smart­ phones und Tablet-PCs für neue Anforderungen an die Ent- wicklung mobiler Lösungen. Parallel dazu beeinflusst der Trend zu Social Collaboration die Softwareindustrie: Durch die verstärkte Nutzung sozialer Netzwerke bei der interaktiven Zusammenarbeit auf Arbeits- ebene — ähnlich wie bei privaten sozialen Netzwerken — sollen Informationen leichter zugänglich gemacht werden, um vorhandenes Wissen besser zu nutzen und die Effizienz von Prozessen zu steigern. Ein weiterer Trend der IT-Branche ist Big Data: Darunter versteht man die Bearbeitung und Analyse der wachsenden, gewaltigen Datenmengen, die ständig aus Unternehmens- daten, Webseiten, sozialen Netzwerken etc. entstehen und die sich mit herkömmlichen Methoden und Werkzeugen nicht mehr wirtschaftlich verarbeiten lassen. Für Abhilfe sorgt die neue In-Memory-Technologie zum effizienten Ma- nagement großer Datensätze: diese ermöglicht den ­Zugriff

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