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SAW QB 2, deutsch

Software AG spricht für Software-Cluster Der Software-Cluster ist ein Zusammenschluss mehrerer großer Unternehmen der Softwareindustrie sowie Ausbil- dungs- und Forschungseinrichtungen im Bereich der Soft- wareentwicklung in Südwest-Deutschland. Der Cluster ent- wickelt neue Strategien, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu erhalten und kontinuierlich zu stärken. Seit April 2014 stellt die Software AG den neuen Sprecher für den deutschen Software-Cluster. Herr Dr. Harald Schöning wurde vom Strategieboard des Software-Clusters einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Bisher stellte die SAP AG den Clustersprecher. Intelligent Business Operations und webMethods Plattform mit neuen mobilen Funktionen Nach der Übernahme der metaquark GmbH im abgelaufe- nen Geschäftsjahr hat die Software AG nun die Technologie für mobile Anwendungen des Berliner Unternehmens in die eigene Plattform für Intelligent Business Operations (IBO) und in die BPM-Produktreihe webMethods integriert. Die IBO-Plattform bietet Unternehmen fundierte Analysen und Entscheidungsmanagement in Echtzeit. Durch die Integration der metaquark-Technologie können Kunden diese Funktio- nen sowie die graphischen Echtzeit-Analysen jederzeit und überall auch mobil nutzen, beispielsweise in den neuen Anwendungsbereichen Customer Experience Management (CEM) und Internet of Things (IoT). Ertragslage Gesamtumsatz Im zweiten Quartal 2014 erzielte die Software AG einen Konzernumsatz von 196,0 (Vj. 237,7) Millionen Euro. Dies bedeutet einen Rückgang im sequentiellen Vergleich von rund 12 Prozent gegenüber dem ersten Quartal (208,9 Mil- lionen Euro) und um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjah- resquartal. Die Gründe für diese Entwicklung liegen im ­Wesentlichen in dem erwarteten Umsatzrückgang des tra- ditionellen Geschäftsbereichs Enterprise Transaction Systems (ETS), der Verschiebung von Großaufträgen im Geschäfts­ bereich Business Process Excellence (BPE), der Entkonsoli- dierung des SAP-Consultinggeschäfts sowie den starken negativen Wechselkurseffekten. Der Konzern-Produktumsatz bestehend aus Lizenz- und War- tungserlösen rund um die BPE- und ETS-Lösungen belief sich auf 141,3 (Vj. 169,1) Millionen Euro und machte rund 72 (Vj. 71) Prozent des Gesamtumsatzes aus. Damit hat sich die Umsatzverteilung weiterhin zugunsten der margenstarken Lizenz- und Wartungserlöse verschoben. Dieser Trend reflek- tiert die Strategie der Software AG, die Transformation zum Produkthaus mit Fokus auf eigene Softwareprodukte zu vollziehen. Der weltweite Lizenzumsatz mit BPE- und ETS-Produkten lag mit 50,2 (Vj. 75,8) Millionen Euro unter dem Vorjahresni- veau, währungsbereinigt betrug die Differenz 33 Prozent. Die Wartungserlöse dieser Produkte erreichten mit 91,1 (Vj. 93,4) Millionen Euro knapp das Vorjahresniveau und über- trafen währungsbereinigt den Vorjahreswert um 2 Prozent. Im Quartalsvergleich überstiegen die Wartungserlöse das Niveau des ersten Quartals 2014 (90,3 Millionen Euro). Der BPE-Bereich erwirtschaftete im Berichtsquartal einen Umsatz von 84,6 (Vj. 91,4) Millionen Euro. Damit reduzierten sich die BPE-Erlöse um 7, währungsbereinigt um 5 Prozent, gegenüber der Vorjahresperiode. Gleichzeitig konnte ihr Anteil am gesamten Produktumsatz des Konzerns von 54 Prozent auf rund 60 Prozent weiter erhöht werden. Software AG | Zwischenbericht 2 | 2014 10

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