Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

SAW QB 2, deutsch

Das Nettoergebnis reduzierte sich auf 14,2 (Vj. 28,8) Milli- onen Euro. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 0,18 (Vj. 0,34) Euro im Berichtsquartal. Umsatz und Ergebnis nach ­Geschäftsbereichen (Segmentbericht) Der Konzernumsatz der Software AG in Höhe von 196,0 Mil- lionen Euro verteilte sich im zweiten Quartal 2014 wie folgt auf die drei Geschäftsbereiche: • Der Anteil des BPE-Bereichs am Gesamtumsatz erhöhte sich um 4,7 Prozentpunkte auf 43,1 (Vj. 38,4) Prozent. • Der ETS-Umsatzanteil sank erwartungsgemäß auf 28,5 (Vj. 31,9) Prozent. • Der Anteil des Consultinggeschäfts wurde durch den Ver- kauf des SAP-Beratungsgeschäfts auf 28,3 (Vj. 29,7) Pro- zent reduziert. Damit lieferte der Geschäftsbereich BPE erneut den größten Beitrag zum Konzernumsatz und stärkte seine Bedeutung als größter Umsatzträger der Software AG. Business Process Excellence (BPE) Der Geschäftsbereich BPE erwirtschaftete im Berichtsquartal einen Umsatz von 84,6 (Vj. 91,4) Millionen Euro. Der Lizenz­ umsatz lag mit 32,7 (Vj. 42,8) Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Dagegen stiegen die Wartungsumsätze im zweiten Quartal auf 51,9 (Vj. 48,6) Millionen Euro um 7 Pro- zent und währungsbereinigt um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch im Halbjahresvergleich sind die Wartungserlöse 2014 von 97,1 Millionen Euro auf 103,3 Millionen Euro ge- stiegen. Diese positive Entwicklung unterstreicht das konti- nuierliche Wachstum des konzernweiten Wartungsgeschäfts, das für wiederkehrende Umsätze mit hoher Profitabilität steht. Im Lizenzbereich blieb der BPE-Geschäftsbereich aufgrund einer überraschenden Zurückhaltung der Kunden bei großen IT-Infrastrukturprojekten unter den Erwartungen für das Quartal. Im Zuge der strategischen Ausrichtung der Software AG hatte sich der Konzern stark auf Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Million Euro fokussiert. Aufträge dieser Größenordnung erfordern deutlich mehr Zeit als die durchschnittliche Vertriebstätigkeit von sechs bis neun Monaten. Gründe liegen in der hohen Kom- plexität und der Vielzahl der eingebundenen Entscheidungs- träger in großen, global agierenden Unternehmen. Die Herstellkosten stiegen im BPE-Bereich auf 5,5 (Vj. 4,9) Mil- lionen Euro im zweiten Quartal 2014. Die Aufwendungen für Vertrieb und Marketing lagen dagegen um 6 Prozent auf 45,4 (Vj. 48,1) Millionen Euro niedriger. Aufgrund der im abgelau- fenen Geschäftsjahr getätigten Technologieakquisitionen er- höhten sich die Forschungs- und Entwicklungsausgaben (F & E) leicht von 19,8 Millionen Euro auf 20,4 Millionen Euro. Nied- rigere Umsätze und die Steigerung der Herstellkosten sowie der F & E-Aufwendungen führten insgesamt zu einem redu- zierten Segmentergebnis in Höhe von 13,3 (Vj. 18,6) Millionen Euro. Enterprise Transaction Systems (ETS) Das traditionelle Datenbankgeschäft ETS erzielte im Berichts- quartal mit Lizenzen und Wartung der Produktfamilien Ada- bas und Natural einen Umsatz von 55,9 (Vj. 75,8) Millionen Euro. Damit entwickelte sich der Geschäftsbereich im Rah- men der Erwartungen. Die Lizenzerlöse betrugen 17,4 (Vj. 32,6) Millionen Euro. Die ETS-Wartungserlöse lagen bei 38,3 (Vj. 43,1) Millionen Euro und sanken damit um 11 Prozent, währungsbereinigt um 6 Prozent. Entsprechend den Erwartungen für eine rückläufige ETS-Ent- wicklung hat die Software AG die Kosten in diesem Bereich reduziert. Die Herstellkosten in diesem Segment sanken im zweiten Quartal 2014 um 6 Prozent auf 2,9 (Vj. 3,1) Millio- nen Euro. Zudem gingen die Aufwendungen für Vertrieb und Marketing um 35 Prozent auf 8,8 (Vj. 13,5) Millionen Euro zurück. Im gleichen Zeitraum sanken auch die F & E-Ausgaben leicht auf 6,3 (Vj. 6,4) Millionen Euro. Das Segmentergebnis erreichte 37,9 (Vj. 52,8) Millionen Euro und lag damit (wäh- rungsbereinigt) 25 Prozent unter dem Vorjahreswert, die Segmentergebnismarge betrug weiterhin hohe 68 Prozent. Software AG | Zwischenbericht 2 | 2014 12

Seitenübersicht