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Sonstige Angaben

 
 
 

Saisonale Einflüsse
Die Umsatzerlöse und das um Restrukturierungsaufwendungen bereinigte Ergebnis vor Steuern verteilen sich über die Quartale des Vorjahres wie folgt:

 

 

1. Quartal
2004

2. Quartal
2004

3. Quartal
2004

4. Quartal
2004

2004

Umsatzerlöse in TEUR

95.720

106.256

96.635

112.760

411.371

   in % des
   Jahresumsatzes

23,3

25,8

23,5

27,4

100,0

Ergebnis vor Steuern
in TEUR

15.782

49.608

21.878

24.462

111.730

   in % des
   Jahresergebnisses

14,1

44,4

19,6

21,9

100,0

 

Eine strukturell vergleichbare unterjährige Verteilung der Umsatzerlöse war auch in früheren Jahren zu beobachten und resultiert im Wesentlichen aus dem Einkaufsverhalten des Kunden. Die Restrukturierungsmaßnahmen im ersten Quartal 2004 führten zu erheblichen Kostenreduktionen und einem entsprechenden Anstieg des Ergebnisses vor Steuern. Im Ergebnis vor Steuern des zweiten Quartals 2004 sind 24.539 TEUR Sondererträge aus der Veräußerung von SAP SI-Aktien enthalten. Eine Realisierung von vergleichbaren Sondererträgen ist in Zukunft nicht wahrscheinlich.

Haftungsverhältnisse
Für die folgenden, zum Nominalwert angegebenen Eventualverbindlichkeiten wurden zum 31. März 2005 keine Rückstellungen gebildet, da eine Inanspruchnahme als eher unwahrscheinlich eingeschätzt wurde:

 

in TEUR

 

Bürgschaften

5.240

Sonstiges

4.385

 

9.625

 

Aktienoptionsprogramme
Die Software AG hat unterschiedliche Aktienoptionsprogramme für Vorstandsmitglieder, leitende Mitarbeiter und andere Mitarbeiter im Konzern, die nicht bilanziert wurden.

1. Aktienoptionsprogramme: Zum 30. September 2004 waren 145.846 Bezugsrechte an Vorstandsmitglieder und 69.069 Bezugsrechte an leitende Mitarbeiter vergeben, die jedoch erst nach dem 31. März 2005 ausübbar werden. Die Anzahl der Bezugsrechte zum 31. März 2005 ist damit unverändert gegenüber dem 31. Dezember 2004. Im Berichtszeitraum konnten keine Bezugsrechte ausgeübt werden. Die Optionen haben eine Laufzeit von sieben Jahren ab dem Zeitpunkt ihrer Gewährung. Sie können während der Laufzeit, beginnend nach einer Wartezeit von 24 Monaten nach Börsengang der Gesellschaft, nur jeweils vierteljährlich, im Anschluss an die Veröffentlichung des Jahresergebnisses, des Halbjahresergebnisses und der Quartalsergebnisse ausgeübt werden.

Der Bezugspreis pro Aktie bei Ausübung der Option entspricht dem Emissionspreis abzüglich eines Abschlags von 20 Prozent, mindestens aber 28,12 Euro (55,00 DM). Aufgrund des Emissionspreises von 30,00 Euro kam der Mindestpreis zur Anwendung.

Um die Optionen ausüben zu können, müssen die drei folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

 (1) Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gemäß HGB des Konzerns musste in den Jahren 1997 bis 1999 um insgesamt 30 Prozent steigen.
Diese Bedingung wurde durch die damaligen Ergebnisse erfüllt.

 (2) Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns beträgt in dem der Ausübung der Option vorangehendem Jahr mindestens 10 Prozent des Umsatzes.

 (3) Der Aktienkurs liegt bei Optionsausübung über dem Mindestpreis.

2. Aktienoptionsprogramme: Zum 31. März 2005 waren 163.375 Bezugsrechte an Vorstandsmitglieder und 706.800 Bezugsrechte an leitende Mitarbeiter vergeben, die jedoch erst nach dem 31. März 2005 ausübbar werden. Im ersten Quartal 2005 wurden an leitende Mitarbeiter 140.775 Bezugsrechte ausgegeben. An Vorstände wurden aufgrund des zum 1. Januar 2005 in Kraft getretenen neuen Vergütungsmodells keine weiteren Bezugsrechte ausgegeben.

Der Bezugspreis pro Aktie bei Ausübung der Option entspricht dem Durchschnittsbetrag der Preise der XETRA-Schlussauktion der letzten fünf Börsenhandelstage an der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem Tag des Angebots zur Einräumung der Bezugrechte.

Um die Optionen ausüben zu können, müssen die beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

 (1) In dem der Ausübung vorangegangenen Geschäftsjahr wurde der Umsatz des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 10 Prozent gesteigert.

 (2) Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns beträgt in dem der Ausübung der Option vorangehenden Geschäftsjahr mindestens 10 Prozent des Umsatzes.

Laufzeit, Wartezeit und Ausübungszeitpunkte entsprechen den Bedingungen des 1. Aktienoptionsplans.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Miet- und Leasingverträge für Gebäude, Grundstücke, EDV- und Telefonanlagen sowie Fahrzeuge. Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich innerhalb der unkündbaren Restlaufzeiten bis zum Ende des Geschäftsjahres 2005 auf 11.928 TEUR. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2010 bestehen Verpflichtungen in Höhe von 32.196 TEUR, und für die Zeit nach den Geschäftsjahr 2010 ergeben sich Verpflichtungen in Höhe von 14.591 TEUR. Bei den Leasingverträgen handelt es sich um Operating Leasingverträge im Sinne des IAS 17.

Erläuterung wesentlicher Geschäftsvorfälle
1. Auszahlungen für Restrukturierung: Für Restrukturierungsmaßnahmen wurden in ersten Quartal 2005 insgesamt 3.110 TEUR ausbezahlt. Im Geschäftsjahr 2003 wurden hierfür Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 30.682 TEUR gebildet.

2. Akquisition der Sabratec Ltd., Israel Kaufpreiszusammensetzung: Zum 3. Februar 2005 erwarb die Software AG 100 Prozent der Anteile an der Gesellschaft Software AG Israel (vormals Sabratec Ltd.,Israel) und deren Tochtergesellschaft Sabratec Technologies, Inc.,USA für einen Kaufpreis inklusive der Nebenkosten der Anschaffung für Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgebühren in Höhe von 5.909 TEUR; die Kaufpreiszahlung erfolgte zum Erwerbszeitpunkt. Abhängig von den zukünftigen Umsätzen kann sich der Kaufpreis innerhalb der nächsten drei Jahre um weitere 4.000 TEUR erhöhen.

Gemäß einer vorläufigen Ermittlung wurde der Kaufpreis für den Saldo der folgenden Vermögenswerte/ Verbindlichkeiten entrichtet:

  Vermögenswerte/Verbindlichkeiten

in TEUR

Marktwert

Buchwert vor
Akquisition

Flüssige Mittel

342

342

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige kurzfristige Aktiva

1.120

1.120

Immaterielle Vermögensgegenstände Software

1.900

0

Immaterielle Vermögensgegenstände Kundenstamm

500

0

Geschäfts- oder Firmenwert

3.250

0

Sachanlagevermögen

92

92

Finanzanlagevermögen

3

3

Aktive latente Steuern

519

519

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

- 182

- 182

Langfristige Verbindlichkeiten

- 616

- 616

Passive latente Steuern

- 958

0

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

- 48

- 48

Unterschied aus Währungsumrechnung

- 13

- 13

Kaufpreis

5.909

 

Buchwert des übernommenen Vermögens

 

1.217

 

Geschäfts- oder Firmenwert: Da diese Gesellschaft im Markt für Integrationstechnologie über einen hervorragenden Ruf verfügt, und es im Rahmen der Übernahme gelang, deren zehn exzellentesten Softwareentwickler zu übernehmen, ergab sich die Notwendigkeit, einen Geschäfts- und Firmenwert anzusetzen. Andere geschäfts- oder firmenwertbildende Faktoren waren nicht ersichtlich.

Ergebnisbeitrag seit dem Erwerbszeitpunkt 3. Februar 2005: Die erworbene Gesellschaft Software AG Israel hat seit dem Erwerbszeitpunkt zum Quartalsüberschuss des Software AG Konzern in Höhe von 99 TEUR beigetragen.

Vorläufige Erstkonsolidierung gemäß IFRS 3 § 62: Aufgrund der zeitlichen Enge zwischen dem Erwerbszeitpunkt am 3. Februar 2005 und dem Stichtag des Quartalsabschlusses am 31. März 2005 war es nicht möglich, alle notwendigen Bewertungen für die Erstkonsolidierung abschließend durchzuführen. Daher erfolgte die Erstkonsolidierung der Software AG Israel auf Basis vorläufig ermittelter Wertansätze.

Umsatz- und Ergebnisbeitrag bei Erstkonsolidierung am 1. Januar 2005: Wenn die Software AG Israel seit Beginn des ersten Quartals 2005, am 1. Januar 2005, Teil des Software AG Konzern gewesen wäre, hätte sie zu den Konzernumsatzerlösen in Höhe von 225 TEUR und zum Konzernquartalsüberschuss in Höhe von 75 TEUR beigetragen.

Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Software AG Israel: Die im Zusammenhang mit dem Erwerb der Software AG Israel aktivierte Software ApplinX und Guidance wird über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben und führte im ersten Quartal 2005 zu Abschreibungen in Höhe 63 TEUR. Die aus dem erworbenen Kundenstamm resultierenden Abschreibungen über fünf Jahre führten im ersten Quartal 2005 zu Aufwendungen in Höhe von 17 TEUR. Die im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Software und Kundenstamm gebildeten passiven latenten Steuern werden analog zur Abschreibungsdauer über fünf Jahre aufgelöst und führten im ersten Quartal 2005 zu latenten Steuererträgen in Höhe von 32 TEUR. Weitere über die dargestellten konsolidierungsbedingten hinausgehende Erträge und Aufwendungen ergaben sich nicht und werden auch für die Zukunft nicht erwartet.

Beschäftigte
Am 31. März 2005 betrug die effektive Mitarbeiteranzahl 2.515, (31. März 2004: 2.512) (d. h. Teilzeitbeschäftigte sind nur anteilig berücksichtigt) davon waren 69,8 Prozent (Vj. 64,3) im Ausland beschäftigt. Die durchschnittliche Anzahl der absoluten Mitarbeiter (d. h. Teilzeitkräfte werden voll erfasst) des Software AG Konzerns betrug im ersten Quartal 2005 2.583 Mitarbeiter (Vj. 2.610). Am Quartalsstichtag 31. März 2005 waren absolut 2.583 Mitarbeiter (Vj. 2.610) im Konzern beschäftigt.

Vorstand und Aufsichtsrat
Zum 1. April 2005 trat Herr Dr. Peter Kürpick, ehemals Vice President NetWeaver Foundation, SAP AG, in den Vorstand ein. Er verantwortet die Business Line XMLi.

Im Aufsichtsrat haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 keine Änderungen ergeben.

Nachtragsbericht
Software AG, Inc. und Software AG·/·
U.S. Softwareunternehmen
Software AG, Inc. und Software AG erhoben nach dem Scheitern außergerichtlicher Gespräche gegen ein U.S. Softwareunternehmen im Juli 2003 Klage auf Schadensersatz und Unterlassung wegen Verletzung eines im Jahr 1994 der Software AG erteilten Patentes. Das Verfahren schwebt vor dem U.S. District Court, Delaware. Nach Abschluss der so genannten „pretrial discovery“ (dem eigentlichen Prozessverfahren vorgeschaltetes Verfahren zur Sachverhaltsermittlung) hat das Gericht die mündliche Verhandlung für den Mai 2005 angesetzt. Im November 2004 hat das beklagte Unternehmen seinerseits ein Verfahren wegen angeblicher Patentverletzung vor dem U.S. District Court, Alexandria, erhoben. Das Verfahren konnte im April 2005 durch Vergleich beendet werden. Die Forderungen beider Parteien aus den vorgetragenen Patentrechtsverletzungen wurden gegeneinander aufgerechnet. Aus diesem Vergleich ergaben sich für die Software AG keine zusätzlichen Ergebnisbelastungen.

 
     
 
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