Mai 12, 2021

            Studie der Software AG und von Vanson Bourne: Weltweit glauben 93 Prozent der IT-Führungskräfte, Unternehmen, die API-Management mit Microservices kombinieren, haben einen Wettbewerbsvorteil
        

Die meisten Unternehmen haben API-Management, Microservices und Integrationslösungen eingeführt, Befragte halten jetzt einheitlichen Ansatz für wichtig

Darmstadt, Deutschland – (Frankfurt MDAX®: SOW) hat heute eine Studie veröffentlicht, der zufolge 97 Prozent der IT-Führungskräfte der Meinung sind, die Kombination von APIs, Microservices und Integrationstechnologie sei sinnvoll. Nur 1 Prozent gibt an, diese Technologien bereits zu nutzen. Die Studie wurde von Vanson Bourne durchgeführt, dafür wurden 950 IT-Führungskräfte befragt. Gegenstand der Studie war der Einsatz von APIs, Microservices und Integrationstechnologie, insbesondere die Art und Weise des Einsatzes, Herausforderungen und Chancen für weitere Verbesserungen, die darauf abzielen, die stärkere Vernetzung von Unternehmen zu unterstützen.

Eine eng verzahnte IT-Umgebung ist für moderne Unternehmen unerlässlich. 92 Prozent der Befragten glauben, die schnelle und effiziente Integration der unterschiedlichen Systeme, Anwendungen, Abteilungen und Mitarbeiter eines Unternehmens sei wichtiger denn je. Dieser Trend wird sich weiter verstärken, denn nach einer IDC-Prognose werden bis 2023 mehr als 500 Millionen digitale Apps und Services entwickelt und über cloudnative Verfahren implementiert.

Suraj Kumar, General Manager des Bereichs API, Integration und Microservices bei der Software AG, sagte: „Die Fähigkeit, Daten über Anwendungen, Geräte und Partner hinweg bereitzustellen und zu integrieren, ist ein Gebot der digitalen Business Excellence. Die Studie zeigt, dass Unternehmen das erkannt haben. Bei der Umsetzung hapert es allerdings noch. Wir haben diese Herausforderung erkannt und eine Plattform entwickelt, die Microservices, Integration und APIs verbindet und Unternehmen eine vollständige Vernetzung ermöglicht. Mit dieser Plattform können sie sich darauf konzentrieren, Innovationen zu schaffen und sich in den Augen ihrer Kunden gegenüber der Konkurrenz abzugrenzen. Das ist echte digitale Transformation.”

IT-Führungskräfte einig über Vorteile von APIs, Microservices und Integrationstechnologie
Die überwältigende Mehrheit der befragten IT-Führungskräfte weiß um den Nutzen von APIs, Microservices und Integrationslösungen und hat diese in ihrem Unternehmen bereits eingeführt, insbesondere:

APIs:

  • 98 Prozent der Befragten glauben, APIs seien oder wären äußerst oder sehr wichtig für ihren Geschäftsbetrieb
  • Mehr als acht von 10 (86 Prozent) IT-Führungskräften glauben, Ihr Unternehmen würde ohne APIs in Silos arbeiten.
  • Nahezu genauso viele (79 Prozent) geben an, sie nutzen APIs in Transformationsprojekten.

Microservices:

  • Die meisten IT-Führungskräfte (81 Prozent) nutzen in ihrem Unternehmen aktuell Microservices bis zu einem gewissen Grad. Fast ein Fünftel (18 Prozent) nutzen Microservices aktuell nicht, planen aber dies zu tun.
  • 95 Prozent glauben, Microservices seien oder wären äußerst oder sehr wichtig für den Geschäftsbetrieb.
  • Mehr als die Hälfte (54 Prozent) plant die Implementierung von Microservices innerhalb des nächsten Jahres.

Integration:

  • Integrationslösungen sind in Unternehmen Standard, 99 Prozent nutzen eine Integrationslösung. 
  • Die meisten Unternehmen (64 Prozent) beschreiben ihre Integrationslösung am ehesten als hybrid (Implementierung On-Premise und in der Cloud), reine Cloud-Lösungen liegen bei (23 Prozent), reine On-Premise-Lösungen bei (12 Prozent). 
  • Fast alle Befragten (99,9 Prozent) sehen zumindest einen Vorteil, den ihr Unternehmen aufgrund des Einsatzes von Integrationsanwendungen oder -systemen erzielt, die drei wichtigsten sind: höhere Produktivität/Zeitersparnis (54 Prozent), höhere Transparenz der Unternehmensabläufe (47 Prozent), besseres Informationsmanagement (47 Prozent).

Herausforderungen bleiben bestehen und limitieren weitere Erfolge
Trotz der großen Verbreitung von APIs, Microservices und Integrationssystemen unterliegen diese nach wie vor Einschränkungen. Insbesondere fehlt in allen Bereichen Know-how. Die drei wichtigsten Herausforderungen bei der API-Nutzung sind: Sicherheit (48 Prozent); fehlendes Wissen der Mitarbeiter über die Nutzung von APIs (41 Prozent), Risiken für Skalierbarkeit und Servicequalität (40 Prozent).

Bei Microservices wurden folgende Schwierigkeiten festgestellt: fehlendes Budget für Investitionen in Microservices (48 Prozent), fehlendes Wissen der Mitarbeiter über die Nutzung von Microservices (47 Prozent), IT-Umgebung insgesamt ist schwer steuerbar (45 Prozent), Komplexität (45 Prozent), Integration unterschiedlicher Apps/Services ist schwieriger (45 Prozent).

Die größte Herausforderung beim Einsatz von Integrationsanwendungen und -systemen besteht schließlich in der Bedrohung durch Angriffe von außen (47 Prozent). Eine Rolle spielen auch interne Hindernisse wie limitiertes Budget (40 Prozent), Mitarbeiterkompetenzen (40 Prozent) und Widerstand gegen Veränderung.

Die Chancen eines ganzheitlichen Ansatzes
Aufgrund steigernder Integrationsanforderungen suchen Unternehmen anspruchsvollere Lösungen. Die isolierte Betrachtung von APIs, Microservices und Integrationslösungen reicht nicht mehr aus. Die Zukunft liegt vielmehr in einem Lösungspaket, das alle diese Komponenten vereint. Die meisten IT-Führungskräfte (97 Prozent) versprechen sich von diesem Ansatz Vorteile, beispielsweise: höhere Produktivität und Zeitersparnis (51 Prozent), größere Kundenzufriedenheit (49 Prozent), die Möglichkeit, mehr Informationen über Kunden zu erhalten (49 Prozent), schnellere Markteinführung (45 Prozent), langfristige Kostensenkungen (44 Prozent). Eine große Mehrheit der Befragten (93 Prozent) glaubt außerdem, Unternehmen, die API-Management und ihre Microservices-Implementierung integrieren können, haben einen deutlichen Vorteilen gegenüber ihren Mitbewerbern.

Weitere Details finden Sie in der Studie: Software AG’s Annual APIs and Integration Report.

Über die Studie
Die quantitative Studie wurde von Vanson Bourne im Auftrag der Software AG durchgeführt. Für die Studie wurden 950 IT-Entscheidungsträger aus Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern befragt. Die Interviews fanden zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 statt. Ein strenger mehrstufiger Auswahlprozess stellte die Eignung der Befragten sicher. Die Studie wurde international durchgeführt und berücksichtigte unterschiedliche Branchen. Die Befragten kamen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, Neuseeland, dem Nahen Osten und den nordischen Ländern.

Über die Software AG
Die Software AG ist der Softwarepionier der vernetzten Welt. Seit dem Jahr 1969 hat die Gesellschaft mehr als 10.000 Firmen und Organisationen dabei unterstützt, Menschen, Unternehmen, Systeme und Geräte durch Software zu verbinden. Mithilfe von Integration & APIs, IoT & Analytics sowie Business & IT Transformation ebnet die Software AG den Weg zum vernetzten Unternehmen; ihre Produkte sind der Schlüssel für einen ungehinderten Datenfluss und eine reibungslose Zusammenarbeit. Im Geschäftsjahr 2020 hatte das Unternehmen mehr als 4.700 Beschäftigte in mehr als 70 Ländern und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von mehr als 800 Millionen Euro. Bis 2023 strebt es eine Umsatzsteigerung auf mehr als 1 Milliarde Euro an.

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Bärbel Strothmann-Schmitt
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