Mainframeoptimierung

Proaktive Kapazitätsplanung: Machen Sie Ihren Mainframe zu einem Wachstumsmotor 


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Die Kapazitätsplanung für Mainframes ist in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden. Ebenso der Aufwand, der erforderlich ist, um Ihre Mainframe-Investitionen zu erhalten und optimal zu nutzen und gleichzeitig Innovationen voranzutreiben. Zwischen saisonalen Spitzenauslastungen, neuen digitalen Diensten, Cloud-Integration, zunehmenden KI-Workloads und schwankenden Transaktionsvolumina ist die geschäftliche Nachfrage alles andere als linear.  

Dennoch ist eine präzise Kapazitätsplanung entscheidend für eine verlässliche Budgetplanung, fundierte strategische Entscheidungen und den langfristigen Erfolg. Doch wie stellen Sie sicher, dass sich Ihre Investitionen langfristig auszahlen oder Sie noch mehr aus ihnen herausholen, wenn Sie bereits ein Upgrade durchführen, beispielsweise auf IBM z17? Und was können Sie tun, wenn Ihre bisherige Strategie zur Mainframe-Kapazitätsplanung nicht mehr ausreicht? Dann ist ein proaktiver Ansatz gefragt: die Verlagerung von COBOL-Workloads mit JOPAZ. Lesen Sie weiter und erfahren Sie: 

  • was JOPAZ ist und wie es sich im Vergleich zu anderen Strategien für das Mainframe-Ressourcenmanagement und die Mainframe-Modernisierung unterscheidet 
  • wie JOPAZ dazu beiträgt, den ROI von Mainframes in neuer oder bestehender Infrastruktur zu maximieren 
  • wie eine proaktive Kapazitätsplanung Ihrem gesamten Unternehmen zugutekommen kann (und Ihren Mainframe zu einem Wachstumsmotor macht) 

Warum ist es wichtig, das Ressourcenmanagement für Mainframes richtig zu gestalten?

Denn die Kapazität Ihres Mainframes wirkt sich auf Ihr gesamtes Unternehmen aus und damit auch auf Ihre Fähigkeit, strategische Initiativen umzusetzen. Eine unzureichende Planung kann zu Performance-Problemen und unerwarteten Softwarekosten führen und wichtige Vorhaben ausbremsen. Entwickler müssen sich dann häufig mit schwer planbaren Batch-Fenstern beschäftigen, anstatt sich auf zukunftsorientierte Projekte zu konzentrieren. Doch auch eine zu großzügige Kapazitätsplanung kann problematisch sein: Sie bindet möglicherweise mehr Budget als nötig, das dann für Modernisierung und Innovation fehlt. 

Genaue Prognosen helfen Ihnen dabei, das richtige Gleichgewicht zwischen geschäftlichem Bedarf und Mainframe-Kapazität zu finden, sodass Sie Ihre Mainframe-Investitionen proaktiv optimieren können, anstatt ständig auf Kapazitätsprobleme in einem unvorhersehbaren Umfeld reagieren zu müssen – oder bei Vertragsverlängerungen mit unerwarteten Kosten konfrontiert zu werden. 

Drei Anzeichen dafür, dass Ihre Strategie zur Kapazitätsplanung nicht mehr wirksam ist

Woran erkennen Sie, wann es Zeit für einen neuen Ansatz ist? Achten Sie auf diese typischen Anzeichen: 

Häufige Über- oder Unterdimensionierung der GP-Kapazität 

Das bewusste Vorhalten von Überkapazitäten mag zwar dazu beitragen, Risiken zu vermeiden, geht jedoch häufig zu Lasten der Ressourcenoptimierung. Andererseits können auch ein ständiger Bedarf an mehr Kapazität oder eine geringe Anzahl von Batch-Jobs, die einen Großteil Ihrer Rechenressourcen beanspruchen, Anzeichen für Ineffizienz sein. 

Mangelnde Sichtbarkeit

Wenn Ihr Unternehmen nicht eindeutig feststellen kann, welche Anwendungen, Geschäftsbereiche oder Änderungen bei den Arbeitslasten für den Kapazitätsanstieg verantwortlich sind, ist es schwierig, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wo Optimierungsmaßnahmen die größte Wirkung erzielen. 

Langsame Fortschritte bei Wachstumsvorhaben 

Haben Ihre Entwickler Schwierigkeiten, mit dem Unternehmenswachstum und der daraus resultierenden steigenden Arbeitsbelastung Schritt zu halten? Werden Ihre Infrastruktur- und Betriebsteams dazu aufgefordert, mit denselben Ressourcen mehr zu leisten? Ein Mangel an Zeit für strategische Initiativen könnte ein Anzeichen dafür sein, dass Ihre Strategie zur Mainframe-Kapazitätsprognose Ihren geschäftlichen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. 

Und noch etwas: Selbst wenn Sie mit einem maßgeschneiderten Preismodell arbeiten, können Änderungen in der Nutzung dennoch zu Überraschungen führen, wenn es an die Vertragsverhandlungen geht. Aus diesem Grund ist es wichtig, die GP-Nutzung genau zu überwachen und zu steuern. Wie stellen Sie also sicher, dass Ihre Strategie nicht nur den aktuellen Anforderungen Ihrer Teams gerecht wird, sondern auch Raum für Wachstumsinitiativen lässt (und das alles, ohne das Geschäftsergebnis zu beeinträchtigen)? Hier kommt JOPAZ ins Spiel. 

JOPAZ im Vergleich zu anderen Mainframe-Optimierungsstrategien 

Mit dem Wachstum Ihres Unternehmens steigt auch der Kapazitätsbedarf und damit der Druck zur Modernisierung. Für viele Unternehmen bedeutet dies zeit- und ressourcenintensive Anpassungen des Codes, Migrationen oder eine Neugestaltung der Architektur. Damit können verschiedene Risiken verbunden sein, darunter: 

  • Betriebsstörungen und Ausfallzeiten 
  • Verlust der bestehenden Geschäftslogik und des Know-hows erfahrerer COBOL-Entwickler 
  • Unerwartete technische Schulden und eine schleichende Ausweitung des Projektumfangs 
  • Performance-Probleme und Sicherheitslücken 
  • Zunehmende Komplexität 

Im Gegensatz zu anderen Strategien zur Optimierung oder Modernisierung von Mainframe-Workloads stellt JOPAZ kein Risiko für Ihren laufenden Geschäftsbetrieb dar. Vielmehr handelt es sich um eine Modernisierung vor Ort – ohne Neuprogrammierung, ohne Änderungen am Code oder an den Daten, ohne Erhöhung der technischen Schulden und ohne Umstellung auf eine andere Plattform. 

So funktioniert es: Umverteilung von COBOL-Batch-Workloads vom GP

JOPAZ optimiert die Mainframe-Kapazität, indem COBOL-Batch-Workloads in zIIP-fähigen Java-Bytecode neu kompiliert werden. Durch die stärkere Nutzung der zIIP-Prozessoren entlastet JOPAZ den General Processor und schafft dort zusätzliche Kapazität. Das Ergebnis: ein schrittweiser Ansatz zur Modernisierung, der Erhalt bestehender Geschäftslogik sowie mehr Zeit und Ressourcen für strategische Initiativen, ohne zusätzlichen Schulungsaufwand oder wachsende technische Schulden. Dieser Ansatz schafft nicht nur kurzfristig zusätzliche Kapazität, sondern auch mehr Spielraum für zukünftige Veränderungen der Workloads und anstehende Upgrades.  

Von der reaktiven zur proaktiven Kapazitätsplanung

Die höhere Auslastung der zIIP-Prozessoren ist ein klarer Vorteil. Doch bei JOPAZ geht es um mehr als die Lösung von Kapazitätsengpässen. Die Optimierung von Mainframe-Workloads unterstützt Ihre Teams dabei, SLAs zuverlässiger einzuhalten oder zu übertreffen, Wachstum ohne unnötige Erweiterung der Ressourcen zu bewältigen und Batch-Fenster zu optimieren. Dadurch bleibt weniger Aufwand für die laufende Optimierung im Tagesgeschäft. Kurz gesagt: Mit JOPAZ können Sie vorhandene Ressourcen besser nutzen und mehr Wert aus Ihrer bestehenden Mainframe-Umgebung schöpfen. 

Unternehmen, die ihr Mainframe-Ressourcenmanagement proaktiv angehen, schaffen bessere Voraussetzungen für die Modernisierung, reduzieren langfristige betriebliche Risiken und erhöhen ihre Flexibilität, indem sie Kapazitäten freisetzen, bevor Engpässe entstehen. Ihr Mainframe muss nicht durch einen hohen laufenden Wartungsaufwand dauerhaft Ressourcen binden. Durch die Verlagerung von COBOL-Workloads mit JOPAZ können Sie vorhandene Mainframe-Ressourcen effizienter nutzen und damit die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen. Gleichzeitig bereiten Sie Ihre Infrastruktur und Ihre Teams auf zukünftige Innovationen vor.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie den ROI Ihres Mainframes steigern können, ohne Ihre bestehende Infrastruktur zu ersetzen? Demo ansehen oder Kontakt mit uns aufnehmen.