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Mainframeoptimierung
Wir freuen uns, gemeinsam mit IBM die Verfügbarkeit der IBM z17™ Single Frame und Rack Mount Systeme bekannt zu geben. Sie markieren den nächsten Entwicklungsschritt der IBM Z Plattform.
Da Unternehmen den Einsatz von KI kontinuierlich ausbauen, war der Bedarf an einer vertrauenswürdigen, sicheren und leistungsstarken Plattform noch nie so groß wie heute. IBM z17™ wurde entwickelt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, das volle Potenzial von KI auszuschöpfen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit bereitzustellen, die für geschäftskritische Anwendungen erforderlich sind.
Aufbauend auf den Stärken der IBM Z Plattform eröffnet IBM z17 Unternehmen neue Möglichkeiten für Innovationen, optimiert betriebliche Abläufe und schützt ihre wertvollsten Daten und Anwendungen in einer zunehmend komplexen digitalen Welt.
Die KI-Fähigkeiten der IBM z17 beginnen auf Prozessorebene. Mit dem IBM Telum II™ Prozessor können Unternehmen Composite AI und einen Multi-Modell-Ansatz nutzen, um KI-Inferencing in Echtzeit direkt innerhalb von Transaktionen auszuführen. So wird KI zu einer integrierten Funktion, die schnellere und intelligentere Entscheidungen genau dort ermöglicht, wo sie den größten Mehrwert schafft.
Das neue Prozessordesign hebt die Leistung auf ein neues Niveau. IBM konnte in Benchmark-Tests nachweisen, dass IBM z17 bis zu 450 Milliarden KI-Inferenzoperationen pro Tag bei einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde verarbeitet – auf Basis eines Deep-Learning-Modells zur Erkennung von Kreditkartenbetrug.1 Darüber hinaus ist der IBM Telum II Prozessor für die effiziente Skalierung anspruchsvoller KI-Workloads ausgelegt: Jeder Prozessorkern kann auf alle acht integrierten KI-Beschleuniger zugreifen und so auch Lastspitzen zuverlässig bewältigen.2
Für Unternehmen mit besonders anspruchsvollen Workloads eröffnet die Leistungsfähigkeit der IBM z17 neue Perspektiven. Die erweiterten KI-Funktionen schaffen die Grundlage für Agentic AI-Anwendungen und beschleunigen Modernisierungsprojekte, wodurch Entwicklungsteams entlastet und Ressourcen für Innovationen frei werden. Indem KI direkt in die geschäftskritischen Systeme integriert wird, gelingt der Übergang von ersten KI-Experimenten zu produktiven Anwendungen. So werden Erkenntnisse schneller in messbaren Mehrwert für das Unternehmen umgesetzt.
Für Unternehmen, die ihre Leistungsfähigkeit und Agilität weiter ausbauen möchten, hat operative Effizienz höchste Priorität. Die IBM z17 wurde gezielt dafür entwickelt, Geschäftsprozesse mit fortschrittlicher Automatisierung und intelligenten Funktionen effizienter, schneller und flexibler zu gestalten.
Ein KI-gestützter OLTP-Workload auf der OpenShift Container Platform benötigt mit IBM z17 im Vergleich zu einer vergleichbaren x86-Plattform bis zu 5,6-mal weniger Prozessorkerne.3 Dadurch lässt sich die Mainframe-Umgebung deutlich einfacher und effizienter skalieren. IBM z17 reduziert die betriebliche Komplexität, beschleunigt den Gewinn geschäftsrelevanter Erkenntnisse und beseitigt Informationslücken, die fundierte Entscheidungen verzögern. So erweitert die Plattform die Möglichkeiten für Innovationen und senkt gleichzeitig den Aufwand für Betrieb und Wachstum.
Diese Funktionen helfen Unternehmen, ihre Produktivität zu steigern, ihre Reaktionsfähigkeit zu verbessern und eine zukunftssichere, resiliente Betriebsplattform aufzubauen. Gleichzeitig holen sie den größtmöglichen Mehrwert aus jeder Investition in ihre IT-Infrastruktur heraus.
Cyberbedrohungen werden immer ausgefeilter und regulatorische Anforderungen nehmen branchen- und länderübergreifend kontinuierlich zu. Unternehmen benötigen daher eine Plattform, die sensible Daten schützt und das Vertrauen von Kunden, Partnern und Behörden stärkt. Die robuste Sicherheitsarchitektur der IBM z17 unterstützt Unternehmen dabei, ihre Cyberresilienz zu erhöhen, Risiken durch mehr Transparenz zu reduzieren sowie Sicherheits- und Compliance-Prozesse zu vereinfachen.
Sicherheit ist in der IBM Z Plattform auf allen Ebenen verankert – von der Hardware bis hin zur Anwendung. Dieser durchgängige Sicherheitsansatz ist ein zentraler Bestandteil des IBM Z Ökosystems. Gerade für Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und den öffentlichen Sektor, in denen Vertrauen die Grundlage jeder Transaktion und Interaktion bildet, bietet IBM z17 die Sicherheitsfunktionen, die moderne Unternehmen benötigen, um auch künftig sicher und souverän zu agieren.
Software AG begrüßt die Möglichkeiten, die IBM z17 Unternehmen eröffnet, um den Einsatz von KI zu beschleunigen, geschäftskritische Workloads zu modernisieren und ihre operative Resilienz zu stärken. Als langjähriges Mitglied der IBM Z Community setzt sich Software AG konsequent für die IBM Z Plattform ein. Dadurch können Unternehmen, die ihre geschäftskritischen Anwendungen auf der Natural Anwendungsplattform und der Adabas Datenbank betreiben, die neuen IBM z17 Modelle unmittelbar nutzen.
Viele unserer Kunden gehörten zu den ersten Anwendern der IBM z17 Enterprise Class und konnten die außergewöhnliche Leistung ihrer geschäftskritischen Workloads bereits im Praxiseinsatz erleben. Mit den neuen IBM z17 Single Frame und Rack Mount Modellen erhalten Software AG Kunden zusätzliche Möglichkeiten, die verfügbare Rechenzentrumsfläche noch effizienter zu nutzen.
Unter unseren IBM Z Kunden hat sich die Diskussion rund um Enterprise AI deutlich weiterentwickelt: Auf die Experimentierphase folgt zunehmend der produktive Einsatz. Die Frage lautet heute nicht mehr, ob KI in geschäftskritischen Umgebungen eingesetzt werden sollte, sondern wie sie sich zuverlässig, sicher und im erforderlichen Maßstab nutzen lässt. Software AG unterstützt Unternehmen dabei mit CONNX, einer speziell entwickelten Lösung für Datenzugriff und Datenvirtualisierung. Sie macht operative Unternehmensdaten – darunter Adabas, VSAM, IMS, Db2 und weitere führende Systeme – für moderne KI-Anwendungen sicher und effizient zugänglich.
CONNX stellt diese Datenquellen nativ über das Model Context Protocol (MCP) bereit, gewährleistet die Durchsetzung der Governance-Richtlinien direkt an der Datenquelle – auch in hybriden Umgebungen – und ist so konzipiert, dass sich der MSU-Overhead am Mehrwert einer Abfrage orientiert und nicht am Umfang der gelesenen Daten. Die Stärke von CONNX liegt im Echtzeitzugriff auf Systems of Record. Dadurch stehen KI-Anwendungen jederzeit aktuelle und vertrauenswürdige Daten zur Verfügung – eine entscheidende Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Agentic AI.
Die IBM z17 markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt der IBM Z Plattform. Sie vereint KI, Automatisierung, Leistung und Sicherheit in einer Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, Innovationen sicher und mit Zuversicht voranzutreiben.
Gemeinsam mit IBM unterstützt Software AG Unternehmen dabei, die Chancen des KI-Zeitalters zu nutzen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Vertrauenswürdigkeit zu bewahren, für die der Mainframe seit Jahrzehnten steht. Wir freuen uns darauf, unsere Kunden dabei zu begleiten, ihre heutigen Investitionen in die Wettbewerbsvorteile von morgen zu verwandeln.
Lesen Sie die IBM Pressemitteilung hier.
Fußnoten:
[1] Die Leistungswerte basieren auf Hochrechnungen aus internen Tests von IBM®, die auf IBM Systems Hardware des Maschinentyps 9175 durchgeführt wurden. Der Benchmark wurde mit einem einzelnen Thread ausgeführt, der lokale KI-Inferenzoperationen unter Verwendung eines LSTM-basierten synthetischen Modells zur Erkennung von Kreditkartenbetrug durchführte, um den Integrated Accelerator for AI zu nutzen. Dabei wurde eine Batch-Größe von 160 verwendet. Die Konfiguration der IBM Systems Hardware umfasste eine LPAR mit Red Hat® Enterprise Linux® 9.4, 6 IFLs (SMT) und 128 GB Arbeitsspeicher sowie eine weitere LPAR mit 2 CPs, 4 zIIPs und 256 GB Arbeitsspeicher, auf der IBM z/OS® 3.1 mit der Funktion IBM z/OS Container Extensions (zCX) ausgeführt wurde. Die tatsächlichen Ergebnisse können abweichen.
[2] Jeder Integrated Accelerator for AI im IBM z17 Telum II Prozessor wird von allen Prozessorkernen innerhalb desselben Drawers gemeinsam genutzt. Dadurch kann jeder Kern KI-Operationen an einen beliebigen der acht KI-Beschleuniger im Drawer weiterleiten, sofern dieser nicht bereits von einem anderen Kern verwendet wird. Bei IBM z16 kann jeder Prozessorkern KI-Workloads dagegen nur an den Integrated Accelerator for AI auf demselben Chip übergeben.
[3] Die Leistungswerte basieren auf internen Tests von IBM®, die auf IBM Systems Hardware des Maschinentyps 9175 durchgeführt wurden. Der MegaCard-Benchmark wurde containerisiert und auf Red Hat® OpenShift® Container Platform (RHOCP) 4.17 unter Red Hat Enterprise Linux® (RHEL) 9.4 mit KVM bereitgestellt. Die Testumgebung umfasste: 3 RHOCP Compute Nodes, jeweils mit 16 dedizierten vCPUs und 32 GB Arbeitsspeicher, 2 RHOCP Infrastructure Nodes, jeweils mit 4 dedizierten vCPUs und 12 GB Arbeitsspeicher sowie 3 RHOCP Management Nodes, jeweils mit 4 dedizierten vCPUs und 16 GB Arbeitsspeicher, die alle in virtuellen Maschinen ausgeführt wurden. Auf den drei RHOCP Compute Nodes liefen parallel drei MegaCard-Instanzen, die jeweils remote über Apache JMeter™ 5.2.1 angesteuert wurden. Konfiguration der IBM Systems Hardware: Eine LPAR mit 5 dedizierten IFLs (SMT) und 192 GB Arbeitsspeicher. Konfiguration der Vergleichsplattform (x86-Server): 28 Intel® Xeon® Gold Prozessoren der Sapphire Rapids Generation mit 2,20 GHz und aktiviertem Hyper-Threading sowie 1 TB Arbeitsspeicher. Die tatsächlichen Ergebnisse können abweichen.